Umwelt

Starkregen und Sturmböen richten in Gard und Hérault schwere Schäden an

Überschwemmte Häuser, umgestürzte Bäume und gekenterte Boote: Unwetter haben im Gard und im Hérault zahlreiche Einsätze ausgelöst. In Lodève retteten Helfer mehrere Menschen aus den Fluten.

Lodève – 07.10.2026: Heftige Gewitter mit Starkregen und Sturmböen haben in der Nacht zum Mittwoch im Hérault und im Gard erhebliche Schäden angerichtet. In Lodève stiegen die Wasserläufe Lergue und Soulondres rasch an und überfluteten Straßen und Häuser. Zwei Menschen mussten sich auf das Dach ihres von den Wassermassen eingeschlossenen Lastwagens retten. Einsatzkräfte brachten sie in Sicherheit.

Nach Angaben aus dem Hérault wurden während der Unwetter insgesamt elf Menschen und fünf Hunde aus gefährlichen Lagen gerettet. In Lodève holten Helfer zudem zwei Menschen aus einem überfluteten Wohnhaus. Die Stadt aktivierte ihren Krisenstab. Kommunale Mitarbeiter begannen damit, Straßen zu räumen, gefährdete Bereiche zu sichern und Schäden an Gebäuden und Infrastruktur zu erfassen.

Mehrere Verkehrswege in Lodève blieben am Mittwoch gesperrt. Dazu gehörte die Avenue Paul-Teisserenc mit dem Abschnitt der Départementsstraße D148 zwischen der Pont du Triomphe und der Abzweigung nach Le Puech. Auch der Fußgängersteg an der Mégisserie durfte vorerst nicht betreten werden. Das Leitungswasser blieb nach Angaben der Stadt im gesamten Gemeindegebiet trinkbar. Die Behörden riefen dazu auf, Absperrungen zu beachten und überflutete Fahrbahnen keinesfalls zu passieren.

Im Gard trafen kräftige Böen und schwere Schauer vor allem Le Grau-du-Roi und Port Camargue. Bäume wurden entwurzelt, einzelne Dächer, Türen und Zäune beschädigt. Herabstürzende Äste trafen Fahrzeuge; auf dem Wasser kenterten mehrere Boote. Die Präfektur des Gard meldete Windgeschwindigkeiten von 90 Kilometern pro Stunde in Le Grau-du-Roi und bis zu 104 Kilometern pro Stunde an der Landzunge Espiguette.

Vorsorglich ließen die Behörden mehrere Straßen und überschwemmungsgefährdete Brücken schließen. Die erhöhte Unwetterwarnung für Gard und Hérault wurde am Mittwochvormittag aufgehoben. Einzelne Flüsse standen jedoch weiterhin unter Beobachtung, darunter der Oberlauf des Hérault, der Gardon d'Anduze, der Vistre und der Vidourle. Wegen lokaler Überflutungen und laufender Aufräumarbeiten konnten sich Verkehrsverbindungen weiterhin kurzfristig ändern.

Besonders große Regenmengen wurden im Hinterland des Hérault gemessen. Im Gebiet von Castanet-le-Haut fielen Wetterberichten zufolge innerhalb weniger Stunden bis zu 237 Millimeter Niederschlag. In den Cevennen kann Wasser wegen des steilen Geländes rasch in Bäche und kleinere Flüsse ablaufen und deren Pegel binnen kurzer Zeit steigen lassen.

In Lodève konzentrierten sich die Arbeiten am Mittwoch auf die Reinigung verschlammter Straßen, die Sicherung beschädigter Bereiche und die schrittweise Freigabe wichtiger Verbindungen. Eine vollständige Bilanz der Sachschäden lag zunächst nicht vor.

Quellen

  • Stadt Lodève
  • Präfektur des Gard
  • Franceinfo
  • TF1 Info

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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