Umwelt

Sturm Austen stoppt den Zugverkehr in der Normandie

Sturm Austen bringt am 23. Oktober 2026 den Verkehr im Nordwesten Frankreichs durcheinander. In der Normandie fahren keine Züge, im Cotentin fallen zudem Busse aus und kommunale Dienste bleiben geschlossen.

Cherbourg-en-Cotentin – 23.10.2026: Sturm Austen hat am Freitag den Verkehr in weiten Teilen der Normandie zum Erliegen gebracht. SNCF Réseau setzte den Zugbetrieb auf sämtlichen Strecken der Region aus. Die Sperrung soll bis Samstag, 24. Oktober, um 14 Uhr dauern. Anschließend ist eine schrittweise Wiederaufnahme vorgesehen, sofern Kontrollfahrten und Überprüfungen keine Schäden an Gleisen, Oberleitungen oder anderen Anlagen ergeben.

Betroffen sind auch die wichtigen Verbindungen von Paris über Caen nach Cherbourg-en-Cotentin sowie zahlreiche regionale Strecken. Reisende sollen geplante Fahrten nach Möglichkeit verschieben und sich unmittelbar vor der Abreise über die Betriebslage informieren. Dass der Verkehr am Samstagnachmittag tatsächlich wieder anläuft, hängt vom Verlauf des Sturms und vom Zustand der Infrastruktur ab.

Auch der öffentliche Nahverkehr im Cotentin ist stark eingeschränkt. Die städtischen und regionalen Busverbindungen von Cap Cotentin wurden zwischen 9 und 16 Uhr vollständig ausgesetzt. Danach soll das Angebot schrittweise zurückkehren. Mehrere Linien verkehren jedoch bereits außerhalb dieses Zeitraums auf geänderten Routen oder nach einem eingeschränkten Fahrplan. Rufbusse sind ebenfalls von den Maßnahmen betroffen.

Die Agglomerationsverwaltung begründete die Ausfälle mit heftigen Böen und gefährlichen Straßenverhältnissen. Für das Département Manche waren am Freitag Windspitzen von bis zu 140 Kilometern pro Stunde vorhergesagt, vor allem an der Westküste und im Norden des Cotentin. Der Zugang zu Stränden und weiteren Küstenbereichen blieb dort bis 18 Uhr eingeschränkt.

Die Folgen reichen über den Personenverkehr hinaus. Sämtliche Wertstoffhöfe im Cotentin blieben am Freitag geschlossen. Regulär vorgesehene Hausmüllabholungen wurden auf Samstag verlegt. Die Verwaltung forderte die Bevölkerung auf, Mülltonnen und andere bewegliche Gegenstände nicht im Freien stehen zu lassen. Starke Böen könnten sie auf Straßen schleudern und damit Menschen oder Fahrzeuge gefährden.

Auf den Straßen erschweren umgestürzte Äste, mögliche Hindernisse und heftiger Seitenwind das Fahren. Die Behörden raten, vermeidbare Wege aufzuschieben, die Geschwindigkeit deutlich zu verringern und Wälder sowie Küstenabschnitte zu meiden. Für Lastwagen, Wohnmobile und Fahrzeuge mit Anhängern können Seitenwinde besonders gefährlich werden.

Die maritime Präfektur für den Ärmelkanal und die Nordsee warnte zugleich vor schwerer See und hohen Wellen an exponierten Küsten. Sie appellierte an Seeleute und Besucher des Küstenraums, Warnhinweise und Absperrungen zu beachten. Auf dem normannischen Bahnnetz sollen die Sicherheitskontrollen bis Samstagmittag fortgesetzt werden; die ersten Züge sind nach derzeitiger Planung frühestens ab 14 Uhr vorgesehen.

Quellen

  • Franceinfo
  • SNCF NOMAD Train
  • Agglomeration du Cotentin
  • Maritime Präfektur für Ärmelkanal und Nordsee

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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