Umwelt

Waldbrand bei Casamaccioli: Zwei Löschhubschrauber im Einsatz

Im Waldmassiv von Casamaccioli in der Haute-Corse ist am Sonntag ein Feuer ausgebrochen. Zwei Löschhubschrauber sollen verhindern, dass sich die Flammen am Capu di a Candela weiter ausbreiten.

Casamaccioli – 23.08.2026: Im Waldmassiv von Casamaccioli ist am Sonntag ein Feuer ausgebrochen. Entdeckt wurde der Brand am Capu di a Candela im Département Haute-Corse. Nach Angaben von Franceinfo Corse wurden zwei Löschhubschrauber mobilisiert, um eine Ausbreitung der Flammen zu verhindern. Ob Menschen, Gebäude oder Verkehrswege gefährdet sind, war am Abend zunächst nicht bekannt.

Der Einsatz gilt einem bewaldeten und bergigen Gebiet im Inneren Korsikas. Gerade in schwer zugänglichem Gelände können Hubschrauber die Löscharbeiten entscheidend unterstützen: Sie nehmen Wasser auf und werfen es gezielt über aktiven Brandstellen oder an den Rändern des Feuers ab. Die Arbeit aus der Luft muss dabei eng mit den Einsatzkräften am Boden abgestimmt werden. Welche Hubschraubertypen bei Casamaccioli fliegen und wie viele Abwürfe bereits erfolgt sind, ging aus der ersten Meldung nicht hervor.

Auch das Ausmaß des Brandes blieb vorerst unklar. Weder zur betroffenen Fläche noch zur Stärke des Feuers oder zu möglichen Schäden lagen bestätigte Angaben vor. Ebenso war nicht mitgeteilt worden, ob zusätzliche Feuerwehrkräfte oder weitere Löschmittel angefordert wurden. Informationen über Evakuierungen, Straßensperrungen oder Verletzte gab es zunächst ebenfalls nicht.

In der Haute-Corse gelten während der trockenen Sommermonate strenge Vorschriften zur Verhütung von Wald- und Vegetationsbränden. Die Verwendung von offenem Feuer ist nach Angaben der Präfektur seit dem 15. Juni untersagt. Solche Regeln sollen verhindern, dass Funken oder Glut trockene Gräser, Buschwerk und Waldböden entzünden. Über die Ursache des Feuers am Capu di a Candela war am Sonntagabend jedoch nichts bekannt; ein Verstoß gegen das Verbot ist nicht belegt.

Die Einsatzkräfte der Haute-Corse waren bereits Ende Juli zu mehreren Vegetationsbränden ausgerückt. Damals wurden Feuer bei Casamaccioli, Albertacce und Biguglia gemeldet. Bei dem nun entdeckten Brand handelt es sich den verfügbaren Informationen zufolge um einen neuen Einsatz und nicht um eine Fortsetzung der damaligen Brände.

Für die Entwicklung eines Waldbrändes sind vor allem Wind, Trockenheit, Gelände und verfügbare brennbare Vegetation maßgeblich. In den korsischen Bergen können steile Hänge und schwer befahrbare Wege den Zugang für Fahrzeuge und Mannschaften erschweren. Wasserabwürfe aus der Luft sollen deshalb die Ausbreitung bremsen und den Kräften am Boden Zeit verschaffen, Brandränder zu sichern.

Bis zum Abend waren der Brandort und der Einsatz zweier Löschhubschrauber bestätigt. Eine amtliche Bilanz zur Brandfläche, zu Schäden, Verletzten oder zur Ursache lag noch nicht vor.

Quellen

  • Franceinfo Corse
  • Ministère de l'Intérieur
  • Präfektur der Haute-Corse

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

Ende des Artikels