Montfort-sur-Argens – 01.08.2026: Der Waldbrand im Massiv des Gros Bessillon hält die Gemeinden Correns und Montfort-sur-Argens im Département Var weiter in Atem. Nach zwölf Tagen im Einsatz mussten die Feuerwehrkräfte am Samstag gegen eine heftige Wiederentzündung vorgehen. Die Behörden ließen Menschen vorsorglich aus gefährdeten Bereichen bringen; die Zufahrten zu beiden Orten blieben gesperrt. Das Brandgebiet liegt im Zentrum des südfranzösischen Départements.
Das Feuer war am 21. Juli bei Pontevès ausgebrochen und hatte sich rasch in dem dicht bewaldeten Hügelgebiet ausgebreitet. Die Präfektur meldete während der ersten Tage mehr als 2.700 Hektar betroffene Fläche sowie Evakuierungen in mehreren Gemeinden. Am 23. Juli bestätigte sie, dass für Correns und Montfort-sur-Argens weiterhin Räumungsanordnungen galten.
Seither arbeiten die Einsatzkräfte daran, die Ränder des Brandgebiets zu sichern und Glutnester abzulöschen. Bereits in der Nacht zum 23. Juli waren rund 650 Feuerwehrleute vor Ort. Wasserabwerfende Hubschrauber unterstützten sie aus der Luft. Der Mistral, die trockene Vegetation und das unwegsame Gelände erschwerten die Löscharbeiten nach Angaben der örtlichen Behörden erheblich. Unter solchen Bedingungen können Glutreste auch nach einer vorübergehenden Beruhigung erneut offene Flammen entfachen.
Franceinfo berichtete am Samstag von 2.500 Menschen, die wegen der jüngsten Zuspitzung in Sicherheit gebracht worden seien. Eine aktuelle Mitteilung der Präfektur, die diese Zahl bestätigt, lag zunächst nicht vor. Amtlich dokumentiert ist, dass in der ersten Brandphase mehr als 500 Menschen aus Pontevès, Cotignac, Correns und Montfort-sur-Argens vorsorglich evakuiert worden waren. Viele durften später mit Zustimmung der Behörden zurückkehren.
Für die Bevölkerung bedeutet die erneute Ausbreitung des Feuers eine Rückkehr in den Ausnahmezustand. Straßen sind gesperrt, Wohngebiete können kurzfristig geräumt werden, und jede stärkere Rauchentwicklung löst neue Sorge aus. Die Präfektur hatte ausdrücklich davor gewarnt, ohne behördliche Freigabe in evakuierte Zonen zurückzukehren. Der Krisenstab des Départements blieb aktiviert, ebenso die kommunalen Notfallpläne. In der vorherigen Einsatzphase hatte auch die Armee Feuerwehr und Logistik unterstützt.
Die Ursache des Feuers geht aus den bislang vorliegenden Behördeninformationen nicht hervor. Belastbare aktuelle Angaben zu Verletzten oder zusätzlichen Gebäudeschäden gab es am Samstagabend ebenfalls nicht. Maßgeblich bleiben deshalb die Anweisungen der Einsatzleitung. Neue Lagehinweise veröffentlichen die Präfektur des Var und die Rathäuser der betroffenen Gemeinden über ihre amtlichen Kanäle.
Quellen
- Präfektur des Var
- Rathaus Montfort-sur-Argens
- Franceinfo
Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).