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Aktuell · 20.07.2026 18:49

Waldbrand im Var: Rückkehrer in Taradeau bleiben wegen Glutnestern in Sorge

Nach dem Waldbrand bei Taradeau und Les Arcs-sur-Argens dürfen viele Evakuierte wieder in ihre Häuser. Die Einsatzkräfte sichern jedoch weiter das schwer zugängliche Brandgebiet, um neue Brandherde zu verhindern.

Taradeau – 20.07.2026: Nach dem großen Waldbrand im zentralen Var kehren zahlreiche zuvor evakuierte Einwohner nach Taradeau und in mehrere Viertel von Les Arcs-sur-Argens in ihre Häuser zurück. Die unmittelbare Ausbreitung des Feuers ist nach Angaben von Franceinfo gestoppt. Für die Betroffenen ist die Gefahr damit jedoch nicht vorbei: In den verbrannten Flächen suchen Feuerwehrleute weiter nach Glutnestern und sichern die Randräume.

Der Brand war am Sonntag, 19. Juli, am Nachmittag nahe Taradeau ausgebrochen. Wind und sehr trockene Vegetation beschleunigten seine Ausbreitung in Richtung Les Arcs-sur-Argens. Nach Informationen, die sich auf die Präfektur des Var stützen, erfasste das Feuer rund 200 Hektar. Andere Lageberichte nennen etwa 180 Hektar. Die abweichenden Flächenangaben verdeutlichen, dass die endgültige Bilanz noch nicht feststeht.

Rund 150 Menschen mussten ihre Wohnungen vorsorglich verlassen. Bewohner von Taradeau konnten am Sonntagabend gegen 22 Uhr zurückkehren; auch für Teile von Les Arcs-sur-Argens wurde die Evakuierung aufgehoben. Vier Wohnhäuser und 15 Fahrzeuge wurden nach Angaben der Behörden beschädigt oder zerstört. Die Rückkehr erfolgte, obwohl die Einsatzleitung die Brandfläche weiter als arbeitsintensiv einstuft.

Etwa 615 Feuerwehrleute aus dem Var und vier Nachbarbezirken wurden laut Praefekt Simon Babre eingesetzt. Unterstützt wurden die Bodentrupps von fünf Canadair-Löschflugzeugen, vier Löschhubschraubern und zwei Dash-Flugzeugen des Zivilschutzes. Die Luftunterstützung half, die schnelle Ausbreitung einzudämmen. Für die anschliessende Sicherung sind jedoch vor allem die Einsatzkräfte am Boden entscheidend, weil einzelne Brandstellen erneut aufflammen können.

Die Feuerwehr kontrolliert insbesondere schwer erreichbare Bereiche nahe der bereits verbrannten Vegetation. Dort können Hitze im Boden, versteckte Glut und wechselnde Windverhältnisse die Löscharbeiten verlängern. Anwohner beobachten die Einsätze deshalb weiterhin aufmerksam. Die Rückkehr in die Wohngebiete bedeutet keine vollständige Entwarnung, solange die Brandfläche nicht vollständig abgelöscht und kontrolliert ist.

Während des Einsatzes waren Zufahrten nach Les Arcs-sur-Argens gesperrt. Auch der Bahnverkehr zwischen Toulon und Les Arcs war zeitweise unterbrochen. Der Brand fiel in eine Phase sehr hoher Temperaturen im Südosten Frankreichs. Die trockene Vegetation und der Wind hatten die Bedingungen für eine rasche Brandausbreitung deutlich verschärft.

Die Behörden haben zur Brandursache bislang keine gesicherten Angaben veröffentlicht. Für die betroffenen Gemeinden steht nun neben der weiteren Brandwache die Schädenaufnahme im Mittelpunkt. Entscheidend bleibt, dass die Einsatzkräfte auch nach dem Stillstand der Feuerfront ausreichend Mittel vor Ort behalten: Erst die Beseitigung aller Glutnester kann das Risiko neuer Ausbreitungen verlaesslich senken.

Quellen

  • Franceinfo
  • Euronews / AFP
  • Boursorama / AFP
  • Präfektur des Var

(Dieser Text ist wesentlich KI-generiert.)

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