Umwelt

Waldbrand nahe Dijon eingedämmt: 90 Hektar verbrannt

Ein Waldbrand in der Côte-d'Or hat rund 150 Hektar erfasst, 90 Hektar davon sind verbrannt. Starke Windböen erschwerten den Einsatz; nun sichern die Feuerwehrleute das Gebiet gegen ein erneutes Aufflammen.

Dijon – 30.07.2026: Der Waldbrand nahe Dijon ist eingedämmt. Das teilte die Präfektur der Côte-d'Or am Donnerstagabend mit. Das Feuer war am Mittwochnachmittag ausgebrochen und hatte sich nach Angaben der Behörden über rund 150 Hektar ausgebreitet. Etwa 90 Hektar wurden von den Flammen zerstört.

Starke Windböen erschwerten den Löscheinsatz. Sie erreichten zeitweise Geschwindigkeiten von bis zu 70 Kilometern pro Stunde und trieben das Feuer über die trockene Vegetation. Als eingedämmt gilt ein Brand, wenn seine weitere Ausbreitung gestoppt ist. Vollständig gelöscht ist er damit noch nicht: Die Einsatzkräfte müssen die betroffenen Flächen weiterhin überwachen, Glutnester aufspüren und verhindern, dass der Wind die Flammen erneut anfacht.

Der Brand fällt in eine Phase erhöhter Waldbrandgefahr im Département Côte-d'Or. Die Präfektur hatte Ende Juli alle acht Waldgebiete des Départements wegen der trockenen Witterung und der angespannten Lage einer hohen Gefahrenstufe zugeordnet. Damit gehen besondere Vorsichtsregeln für Arbeiten, Freizeitaktivitäten und den Verkehr in Waldnähe einher.

Bereits im Frühjahr hatten die Behörden auf eine ungewöhnlich hohe Zahl von Vegetations- und Waldbränden hingewiesen. Die Feuerwehr des Départements war seit Beginn der warmen Jahreszeit wiederholt auf bewachsenen Flächen und in Wäldern im Einsatz. Anfang Juli meldeten die Behörden eine starke Belastung der Einsatzkräfte durch zahlreiche Brände im gesamten Département.

Die Vorschriften der Côte-d'Or sollen vor allem verhindern, dass Funken oder offene Flammen trockene Vegetation entzünden. Je nach Gefahrenlage können Feuer und Grillen in unmittelbarer Nähe von Wäldern untersagt oder stark eingeschränkt werden. Auch achtlos weggeworfene Zigaretten, Funken von Maschinen sowie Fahrzeuge, die auf trockenem Gras abgestellt werden, gelten als mögliche Auslöser. Heiße Fahrzeugteile können dürres Pflanzenmaterial entzünden, während Wind einen zunächst kleinen Brand rasch auf größere Flächen tragen kann.

Die Côte-d'Or zählt zwar nicht zu den klassischen Waldbrandregionen Südfrankreichs, verfügt jedoch über ausgedehnte Waldflächen und ist bei Trockenheit ebenfalls gefährdet. Die örtlichen Gefahrenstufen werden anhand meteorologischer Daten sowie der Einschätzungen von Feuerwehr und Météo-France festgelegt. Sie bilden die Grundlage für Schutzvorkehrungen und mögliche Zugangsbeschränkungen.

Zu Verletzten, Evakuierungen oder beschädigten Gebäuden lagen am Donnerstagabend keine bestätigten Angaben vor. Auch die Ursache des Feuers war zunächst nicht bekannt. Die bislang veröffentlichte Bilanz nennt 150 betroffene und 90 verbrannte Hektar.

Quellen

  • franceinfo
  • Präfektur Côte-d'Or
  • Regionaldirektion für Landwirtschaft und Ernährung Bourgogne-Franche-Comté

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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