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Waldbrände bei Fontainebleau: Mehr als 1.900 Hektar betroffen

Zwei weiterhin aktive Brände im Waldmassiv von Fontainebleau haben bis Dienstagmorgen rund 1.920 Hektar erfasst. Etwa 850 Feuerwehrleute sowie Luft- und Bodeneinheiten sind im Einsatz.

Fontainebleau – 14.07.2026: Zwei weiterhin nicht unter Kontrolle gebrachte Waldbrände im Massiv von Fontainebleau haben bis Dienstagmorgen zusammen rund 1.920 Hektar erfasst. Der größere Brandherd entstand am Sonntagabend; ein zweiter brach am Montag kurz vor 15 Uhr in der Nähe der Stadt Fontainebleau aus. Nach Angaben der Feuerwehr kann sich die Schadensbilanz noch verändern, weil die Einsatzkräfte die Lage fortlaufend bewerten.

Rund 850 Feuerwehrleute sind im Département Seine-et-Marne gegen die Flammen im Einsatz. Unterstützt werden sie von etwa 200 Fahrzeugen sowie von Löschflugzeugen und Hubschraubern. Vier Canadair-Flugzeuge nahmen am Dienstagmorgen ihre Wasserabwürfe wieder auf, nachdem die Luftoperationen in der Nacht unterbrochen worden waren. Die Einsatzleitung hofft, die Brände im Laufe des 14. Juli zumindest räumlich begrenzen zu können.

Besonders schwierig ist der Zugang zu Teilen des betroffenen Waldgebiets. Planierraupen erweitern deshalb Zufahrten und Schneisen in schwer erreichbaren Bereichen, damit Einsatzkräfte näher an die Brandstellen gelangen können. Die Fahrzeuge sollen zugleich helfen, die Ausbreitung des Feuers zu bremsen. Eine unabhängige Bestätigung dafür, dass es sich dabei um genau zwei Fahrzeuge der Armee handelt, lag zunächst nicht vor.

Der Präfekt von Seine-et-Marne, Pierre Ory, bezeichnete Ausmaß und Art des Einsatzes als außergewöhnlich für die Region. Nach den verfügbaren Angaben verbrannte der erste Brand rund 1.500 Hektar. Der zweite Brand hatte bis Dienstagvormittag weitere 300 bis 400 Hektar erfasst. Die Summe beruht auf einer Lagebewertung aus der Nacht und kann sich mit neuen Erkundungen ändern.

Die Stadt Fontainebleau liegt rund 60 Kilometer südöstlich von Paris. Der zweite Brand entstand in ihrer Nähe; die Kommune hat etwa 15.000 Einwohner. Der Rauch war am Dienstagmorgen über dem Waldmassiv deutlich sichtbar. Zu möglichen weiteren Evakuierungen oder Schäden an Gebäuden lagen in den verifizierten aktuellen Angaben keine belastbaren neuen Zahlen vor.

Für die Feuerwehr bleibt die Wetter- und Windentwicklung entscheidend. Hohe Temperaturen und Wind können Glutnester erneut anfachen und die Löscharbeiten erschweren. Die Behörden hatten den Waldbrandrisiken in Seine-et-Marne bereits vor Beginn der Sommersaison besondere Aufmerksamkeit gewidmet und die Zusammenarbeit von Feuerwehr, Forstverwaltung, Polizei und weiteren Einsatzdiensten verstärkt.

Die Ursache der beiden Brände war am Dienstagmittag nicht abschließend geklärt. Ermittlungen zu den Auslösern laufen. Die Behörden konzentrieren sich parallel auf den Schutz von Menschen, Zufahrtswegen und angrenzenden Siedlungen sowie auf die Eindämmung weiterer Brandherde im Wald von Fontainebleau.

Quellen

  • Franceinfo
  • Agence France-Presse via Boursorama
  • Euronews mit AFP
  • Präfektur Seine-et-Marne

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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