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Wallaby Jumpy zurück im Gehege: Zwei Wochen Freiheit enden in einem Garten von Mézières

Ein tierischer Ausreißer sorgt für Schlagzeilen – und für viele Schmunzler: Das kleine Wallaby „Jumpy“ ist nach zwei Wochen auf freiem Fuß wohlbehalten wiedergefunden worden. Seine abenteuerliche Flucht führte ihn nicht etwa durch die Weiten Australiens, sondern durch die bretonische Idylle in der Nähe von Mézières-sur-Couesnon, Département Ille-et-Vilaine. Freiheit auf leisen Pfoten Das australische Mini-Känguru…

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Ein tierischer Ausreißer sorgt für Schlagzeilen – und für viele Schmunzler: Das kleine Wallaby „Jumpy“ ist nach zwei Wochen auf freiem Fuß wohlbehalten wiedergefunden worden. Seine abenteuerliche Flucht führte ihn nicht etwa durch die Weiten Australiens, sondern durch die bretonische Idylle in der Nähe von Mézières-sur-Couesnon, Département Ille-et-Vilaine.

Freiheit auf leisen Pfoten

Das australische Mini-Känguru hatte sich aus einem nahegelegenen Tierpark aus dem Staub gemacht – wie genau, ist bislang unklar. Fast zwei Wochen blieb Jumpy wie vom Erdboden verschluckt. Kein Wunder, denn Wallabys sind zwar nicht besonders groß, aber äußerst flink und scheu. Erst eine aufmerksame Anwohnerin entdeckte das ungewöhnliche Tier in ihrem Garten – und reagierte goldrichtig: Sie kontaktierte sofort die örtliche Mairie.

Die Behörden rückten sofort an und fingen den kleinen Vagabunden ein. Das Wallaby war zwar etwas abgemagert, ansonsten aber wohlauf – und wurde wieder sicher in seine gewohnte Umgebung gebracht.

Ein Phänomen mit Wiederholungscharakter

Kurios: Jumpy ist nicht das erste Wallaby auf Solo-Tour durch die Bretagne. Bereits im Februar 2025 war ein ähnliches Exemplar in Plumelin (Morbihan) aufgetaucht – da allerdings gleich zwei Monate lang. Die Bewohner dort gingen sogar so weit, Schilder aufzustellen, um Autofahrer auf den tierischen Spaziergänger aufmerksam zu machen.

Solche Fälle sind amüsant – doch sie werfen auch ernste Fragen auf. Wie sicher sind die Gehege in Tierparks? Und wie geht man eigentlich mit exotischen Tieren in europäischer Gefangenschaft um?

Exotik trifft Verantwortung

Für viele ist die Vorstellung, morgens beim Kaffee einen Wallaby durchs Gemüsebeet hüpfen zu sehen, fast schon märchenhaft. Ein Hauch Outback im französischen Hinterland. Doch neben dem Staunen steht auch die Pflicht: Tiere wie Jumpy gehören nicht in die freie Wildbahn – und schon gar nicht in eine Umgebung, die ihnen weder vertraut noch für sie ungefährlich ist.

Ein unkontrollierter Ausflug kann für das Tier tödlich enden – durch Verkehr, Stress oder Mangelernährung. Umgekehrt könnte ein verängstigtes Wallaby auch Menschen erschrecken und in Gefahr bringen. Deshalb sind professionelle Gehegesicherung und regelmäßige Kontrollen unerlässlich.

Ein charmantes Abenteuer – mit Happy End

Für Jumpy endete die Flucht glimpflich. Und für die Bewohner von Mézières-sur-Couesnon bleibt die Geschichte wohl noch eine Weile Gesprächsthema Nummer eins. Solche tierischen Anekdoten erinnern daran, wie nah Komik und Verantwortung oft beieinanderliegen.

Ein bisschen wie in einem Kinderbuch: Das kleine Wallaby, das davonhüpfte und sich in einem französischen Garten wiederfand – hungrig, aber heil.

Und jetzt hüpft es wieder in seinem Gehege, vermutlich ein wenig müder, aber um eine Erfahrung reicher.

Von Catherine H.

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