Laut einer norwegischen Studie, die durch eine amerikanische Studie bestätigt wurde, wird die Nase von der Omikron-Variante nicht als erstes angegriffen.
In nur wenigen Wochen hat sich die Omikron-Variante mit beispielloser Geschwindigkeit weltweit ausgebreitet, so dass sie mittlerweile die Mehrheit der Ansteckungen ausmacht. Die häufigsten Symptome sind Müdigkeit, Husten, Fieber, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen.
72% der untersuchten Personen litten an Halsschmerzen.
Laut einer norwegischen Studie, die von L'Indépendant zitiert wurde, litten 72% der mit Omikron angesteckten Studienteilnehmer an Halsschmerzen. Dies brachte die Wissenschaftler auf eine neue Spur: Die Variante Omikron greift wohl zuerst den Hals und dann die Nasenschleimhäute an.
Diese Erkenntnis wurde durch eine amerikanische Studie bestätigt. Den amerikanischen Forschern zufolge ist Omikron bereits zwei Tage lang im Speichel nachweisbar, bevor es in der Nase zu finden ist.
Nun stellt sich natürlich die Frage, ob man nicht eher den Speichel an Stelle von Nasenabstrichen zum Nachweis des Virus testen sollte.