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Zwei Tote bei Kollision von Löschhubschraubern nahe Athen

Während eines Einsatzes gegen einen Waldbrand westlich von Athen sind zwei Löschhubschrauber kollidiert. Ein griechischer Einsatzkoordinator und ein dänischer Pilot kamen ums Leben.

Psatha – 02.08.2026: Beim Kampf gegen einen großen Waldbrand westlich von Athen sind am Sonntag zwei Löschhubschrauber in der Luft zusammengestoßen. Eine der Maschinen stürzte nach der Kollision in der Gegend von Psatha ab. Zwei Besatzungsmitglieder kamen ums Leben. Griechenlands Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis bestätigte den Tod eines griechischen Einsatzkoordinators und eines dänischen Piloten und sprach den Angehörigen sein Beileid aus.

Die beiden Hubschrauber waren über dem Brandgebiet im Westen der Region Attika eingesetzt. Nach übereinstimmenden Berichten handelte es sich um Maschinen des Herstellers Bell, die jeweils mit zwei Personen besetzt waren. Die beiden Insassen des anderen Hubschraubers, ein griechischer und ein britischer Staatsangehöriger, wurden lebend geborgen. Angaben zu ihrem Gesundheitszustand lagen zunächst nicht vor.

Der Unfall ereignete sich während eines besonders schwierigen Löscheinsatzes. Kräftige Winde trieben die Flammen durch trockene Waldflächen und erschwerten die Arbeit der Einsatzkräfte am Boden und in der Luft. Nach Angaben der Behörden mussten mehrere Orte vorsorglich geräumt werden, weil sich das Feuer bewohnten Gebieten und einem Industrieareal näherte. Rauch und Straßensperren behinderten zugleich die Evakuierung auf dem Landweg.

Der Brand war am Freitag, dem 31. Juli, nahe Agios Vasileios ausgebrochen und hatte sich anschließend in Richtung Porto Germeno sowie in die bewaldeten Berge westlich der griechischen Hauptstadt ausgedehnt. Bewohner und Besucher gefährdeter Küstenorte wurden teilweise über das Meer in Sicherheit gebracht. Allein am Freitag brachten Rettungskräfte 254 Menschen mit Booten aus dem betroffenen Gebiet. Die Evakuierungen machen deutlich, wie rasch der Wind die Lage entlang der Küste verschärfte.

Für die Besatzungen der Löschhubschrauber bedeuteten die Wetterbedingungen ein zusätzliches Risiko. Böen behinderten Berichten vom Einsatzort zufolge auch die Wasseraufnahme am Meer. Die Crews fliegen bei solchen Einsätzen wiederholt zwischen Wasserstellen und Brandflächen, häufig in geringer Höhe und unter eingeschränkten Sichtbedingungen durch Rauch. Mehrere gleichzeitig eingesetzte Maschinen müssen dabei eng koordiniert werden.

Zur Ursache des Zusammenstoßes gab es zunächst keine gesicherten Angaben. Die Untersuchung dürfte den Flugverlauf, die Abstände zwischen den Maschinen, die Einsatzkoordination und die Wetterbedingungen zum Zeitpunkt der Kollision erfassen. Ob technische Probleme eine Rolle spielten, war ebenfalls offen.

Griechenland kämpfte am Sonntag parallel in mehreren Landesteilen gegen Wald- und Vegetationsbrände. Auch auf der Ionischen Insel Kefalonia und auf der Halbinsel Chalkidiki waren Feuerwehren sowie Löschflugzeuge im Einsatz. In Attika hielten Wind, trockene Vegetation und schwer zugängliches Gelände die Einsatzkräfte weiter in Alarmbereitschaft.

Quellen

  • Associated Press
  • Franceinfo

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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