Marcilloles – 24.08.2026: Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Départementstraße RD519 nahe Marcilloles im Département Isère sind am Sonntag, 23. August, zwei Menschen ums Leben gekommen. Eine 52 Jahre alte Autofahrerin und ihr 53-jähriger Beifahrer starben trotz Wiederbelebungsversuchen noch am Unfallort. Die Kollision ereignete sich gegen 15 Uhr auf der Axe de Bièvre, einer wichtigen Straßenverbindung in dem ländlich geprägten Gebiet westlich von Grenoble.
Nach den bislang bekannten Erkenntnissen geriet eines der Fahrzeuge aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. In dem ersten Wagen befanden sich ein 27 Jahre alter Mann und ein sieben Monate altes Baby. Das zweite Fahrzeug war mit vier Menschen besetzt. Wie genau es zu dem Unfall kam, ist Gegenstand der Ermittlungen.
Auf den Rücksitzen des zweiten Autos saßen zwei Jugendliche im Alter von 16 und 18 Jahren. Sie wurden schwer verletzt und nach längerer medizinischer Versorgung am Unfallort in Krankenhäuser gebracht. Für den Transport kamen nach übereinstimmenden Medienberichten zwei Hubschrauber des Zivilschutzes und des Rettungsdienstes zum Einsatz. Auch der 27-Jährige und das Baby wurden medizinisch behandelt und in Kliniken gebracht.
Über die Schwere ihrer Verletzungen gibt es widersprüchliche Angaben. France 3 berichtete unter Berufung auf die Einsatzkräfte von vier Menschen in kritischem Zustand, darunter dem Säugling. Eine andere regionale Quelle stufte die Verletzungen des Mannes und des Babys hingegen als leichter ein. Gesichert ist, dass insgesamt vier Menschen verletzt wurden. Neuere behördliche Angaben zu ihrem Gesundheitszustand lagen am Montagvormittag nicht vor.
Während des Rettungseinsatzes blieb die RD519 vollständig gesperrt. Der Unfallort befindet sich zwischen den Kreisverkehren an den Einmündungen der Route du Pilat und der Route de la Drôme. Feuerwehr, Rettungsdienst und Sicherheitskräfte versorgten dort die Betroffenen, sicherten die Fahrbahn und nahmen erste Spuren auf. Die Sperrung sollte den Einsatz der Rettungshubschrauber sowie die Arbeit der Ermittler ermöglichen.
Die Gendarmeriekompanie Saint-Marcellin leitete eine Untersuchung ein. Sie soll insbesondere klären, weshalb das erste Fahrzeug seine Fahrspur verließ. Zu möglichen technischen Ursachen, einem gesundheitlichen Problem am Steuer, überhöhter Geschwindigkeit oder anderem Fehlverhalten machten die Behörden zunächst keine Angaben. Auch die Identitäten der beiden Todesopfer wurden nicht veröffentlicht. Bis Montagvormittag lag keine weitergehende Mitteilung zur Unfallursache vor.
Quellen
- France 3 Auvergne-Rhône-Alpes
- Le Progrès
- Le Dauphiné Libéré
Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).