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In der Nacht wurden weitere Gemeinden südöstlich des Beckens von Arcachon oder in der Nähe der Metropole Bordeaux...
Frankreich 07:40 Fecht-Weltmeisterschaften: Russen kehren zurück und dürfen wieder unter Flagge und mit Hymne antretenDer Internationale Fechtverband hat bei einem Weltwettbewerb erneut die russische Flagge und Hymne zugelassen. Eine Premiere seit Beginn...
Sport 07:37 Brand in der Gironde: Wie lassen sich erneute Brandausbrüche verhindern?Seit Mittwoch, dem 22. Juli, setzen die Feuerwehrleute alles daran, den schweren Brand in der Gironde unter Kontrolle...
Umwelt 07:36 Gironde: Pflegeheim wegen Ausbreitung der Brände evakuiertWährend die Brände immer mehr Orte in Nouvelle-Aquitaine bedrohen, wurde das Pflegeheim in der Gemeinde Arès (Gironde) evakuiert,...
Gesundheit 07:33 Brand in der Gironde: Armee und A400M unterstützen die FeuerwehrAm Samstag, dem 25. Juli, wurde das Militärflugzeug A400M erstmals über den schweren Bränden eingesetzt, die die Gironde...
Frankreich 07:25 "Die wunderbaren Morgen": Avril Besson gelingt mit ihrem Spielfilmdebüt ein wohltuender FilmAvril Bessons Langfilm, der beim jüngsten Filmfestival von Cannes 2026 in einer Sondervorführung gezeigt wurde, ist eine spritzige...
Kultur 07:23 Ein Fahrzeug rast bei der Berliner Gay Pride in die Menge: ein Toter und 16 VerletzteNach dem 21-jährigen Verdächtigen, der laut Polizei mit "dem islamistischen Milieu" in Verbindung stehen soll, wurde gefahndet.
Justiz 07:05 Warum die Geodaten von Cédric Jubillars Handy die Spur einer möglichen vorsätzlichen Tötung seiner Ehefrau wieder aufleben lassenIm Verlauf der Ermittlungen wurden GPS-Daten aus dem Smartphone des Malers und Trockenbauers in der Umgebung des Feldes...
FrankreichRauch aus Kanada belastet New York: Behörden warnen vor Feinstaub
New York - 17.07.2026: Über Manhattan liegt ein milchiger Schleier, der die Konturen der Hochhäuser verwischt. Der Rauch stammt nach Angaben der New Yorker Behörden von weiter brennenden Waldbränden in West-Ontario. Er hat sich über die Großen Seen bis in den Nordosten der Vereinigten Staaten geschoben und belastet die Luft in der Metropolregion New York spürbar.Die Stadtverwaltung und der Bundesstaat New York reagierten mit Gesundheitswarnungen. Für die Region New York City war zeitweise ein Luftqualitätsindex von bis zu 200 wegen besonders kleiner Feinstaubpartikel vorhergesagt. In diesem Bereich kann die Belastung nicht nur für Menschen mit Vorerkrankungen, sondern für die gesamte Bevölkerung gesundheitlich relevant werden.Besonders vorsichtig sein sollen Kinder, ältere Menschen, Schwangere sowie Menschen mit Asthma, Herz- oder Lungenerkrankungen. Die Gesundheitsbehörden raten, körperlich anstrengende Aktivitäten im Freien zu reduzieren und auf Beschwerden wie Husten, gereizte Augen, Atemnot oder Schmerzen im Brustbereich zu achten. Wer solche Symptome bemerkt oder eine Verschlechterung feststellt, sollte medizinischen Rat einholen.Die Rauchlage trifft die Millionenstadt in einer Phase hoher Temperaturen. Räume ohne Klimaanlage können sich stark aufheizen, zugleich ist das Öffnen der Fenster bei dichter Rauchbelastung keine einfache Lösung. New York hielt deshalb Hunderte gekühlte Aufenthaltsorte offen. Auch für Menschen ohne Unterkunft wurden zusätzliche Hilfen und geschützte Innenräume organisiert.KN95-Masken wurden nach Angaben der Stadt kostenlos an Polizeidienststellen, Bibliotheken und ausgewählten Feuerwachen ausgegeben. Die Behörden betonen jedoch, dass die Entwicklung vom Wind und davon abhängt, wie stark der Rauch aus höheren Luftschichten bis zum Boden absinkt. Messwerte und...
Aktuell Lesen 17.07.2026 11:30Jubillar-Fall: Knochenfunde im Tarn geben Kindern Hoffnung auf einen Abschied
Mailhoc - 17.07.2026: Der Fund von Knochenresten im Fall Delphine Jubillar hat bei den Kindern der Vermissten neue Hoffnung auf einen würdigen Abschied ausgelöst. Laurent Boguet, der die beiden Kinder des Ehepaars vertritt, erklärte am Freitag, die Entdeckung bringe keine Genugtuung, aber Erleichterung. Sollte sich die Identität der Überreste bestätigen, könnten die Kinder ihrer Mutter nach Jahren der Ungewissheit endlich einen festen Erinnerungsort geben.Die Gendarmerie hatte die Überreste am Donnerstag, 16. Juli, auf dem Gebiet der Gemeinde Mailhoc im Département Tarn entdeckt. Der Fundort liegt in der Nähe von Cagnac-les-Mines, wo Delphine Jubillar in der Nacht vom 15. auf den 16. Dezember 2020 zuletzt gesehen...
Aktuell Lesen 17.07.2026 11:15Knochenfund im Fall Delphine Jubillar: Familie wartet auf eindeutige Identifizierung
Cagnac-les-Mines - 17.07.2026: In einer abgelegenen Gegend unweit von Cagnac-les-Mines ist ein Fund gemacht worden, auf den die Familie von Delphine Jubillar seit Jahren gewartet und den sie zugleich gefürchtet hat. Ermittler entdeckten am Donnerstag bei einer Suchaktion Knochen. Noch ist nicht forensisch bestätigt, ob sie von der 2020 verschwundenen Krankenpflegerin stammen. Die Untersuchungen laufen.Nach Angaben der Staatsanwaltschaft beim Berufungsgericht Toulouse wurde die Stelle bei Mailhoc, wenige Kilometer vom früheren Wohnort der Familie entfernt, auf Hinweise von Cédric Jubillar hin abgesucht. Der heute 39-Jährige war im Oktober 2025 wegen Mordes an seiner Ehefrau zu 30 Jahren Haft verurteilt worden; gegen das Urteil wurde Berufung eingelegt....
Aktuell Lesen 17.07.2026 11:01Knochenfunde im Tarn werden im Kriminalinstitut der Gendarmerie untersucht
Mailhoc - 17.07.2026: Auf einem Feld nahe Mailhoc im Departement Tarn geht die Suche weiter, während die am Donnerstag entdeckten Knochenfragmente in die Hände von Forensikern übergeben werden. Das Institut de recherche criminelle de la gendarmerie nationale, das kriminaltechnische Forschungsinstitut der französischen Gendarmerie, soll zunächst klären, ob die Funde menschlichen Ursprungs sind.Erst danach kann mit genetischen und anthropologischen Untersuchungen geprüft werden, ob ein Bezug zu Delphine Aussaguel besteht. Die Krankenpflegerin war in der Nacht vom 15. auf den 16. Dezember 2020 aus Cagnac-les-Mines verschwunden. Eine Identifizierung ist am Freitag ausdrücklich noch nicht bekannt. Auch über mögliche Todesumstände lassen die bislang gesicherten Fragmente keine belastbare Aussage zu.Nach Angaben von Nicolas Jacquet, Generalstaatsanwalt am Berufungsgericht Toulouse, wurden die Funde an einem Ort gemacht, den Cédric Jubillar den Ermittlern genannt hatte. Das Gelände liegt in einer ländlichen, schwer einsehbaren Gegend nördlich von Albi und rund 15 Kilometer von Cagnac-les-Mines entfernt. Gendarmen setzen die Durchsuchung der Zone fort.Die neuen Maßnahmen folgten auf eine Anhörung von Cédric Jubillar am 15. Juli in Toulouse. Nach Mitteilung...
Aktuell Lesen 17.07.2026 10:4550 Jahre nach dem Nice-Coup: Das Rätsel um Spaggiari lebt weiter
Nizza - 17.07.2026: Vor genau 50 Jahren begann in Nizza ein Einbruch, der sich tief in das Gedächtnis der Stadt eingegraben hat. Am Wochenende vom 17. bis 19. Juli 1976 drang eine Gruppe über die Kanalisation und einen von Hand gegrabenen Tunnel in den Tresorraum der damaligen Société Générale ein. Als die Tat entdeckt wurde, waren Hunderte Schließfächer aufgebrochen.Der Schaden wurde damals auf mehr als 46 Millionen Francs in Bargeld, Schmuck, Gold und Devisen beziffert. Die Täter hatten den Zugang zur Bank von unten vorbereitet und sich nach der Tat wieder durch den Tunnel zurückgezogen. Gewalt gegen Menschen wurde bei dem Einbruch nicht bekannt. Gerade diese Kombination aus Planung, Geduld und der spektakulären Flucht prägte den späteren Mythos vom "Jahrhundertcoup".Im Zentrum der Geschichte steht Albert Spaggiari, ein Fotograf aus Nizza mit politischer Vergangenheit im rechtsextremen Milieu. Er wurde Ende Oktober 1976 festgenommen und räumte nach damaligen Berichten ein, die Operation organisiert zu haben. Doch viele Einzelheiten blieben ungeklärt: die genaue Zusammensetzung des Kommandos, die Verteilung der Beute und mögliche Hintermänner.Spaggiari...
Aktuell Lesen 17.07.2026 10:30Renault will Fonderie de Bretagne offenbar mit 4,5 Millionen Euro stützen
Caudan - 17.07.2026: Renault steht nach einem Bericht von Franceinfo offenbar kurz davor, 4,5 Millionen Euro zur Rettung der Fonderie de Bretagne bereitzustellen. Die Gießerei im bretonischen Caudan befindet sich seit dem 3. Juli in einem gerichtlichen Sanierungsverfahren. Die angekündigte Unterstützung könnte verhindern, dass der Standort mit seinen 245 Beschäftigten liquidiert wird.Nach Angaben, über die Franceinfo unter Berufung auf France Inter berichtet, zeigt sich Renault grundsätzlich bereit, den benötigten Betrag freizugeben. Eine offizielle Bestätigung des Konzerns zu einer verbindlich beschlossenen Zahlung lag zunächst nicht vor. Damit bleibt offen, unter welchen Bedingungen das Geld überwiesen wird und welche Verpflichtungen damit für die aktuelle Eigentümerin Europlasma verbunden...
Aktuell Lesen 17.07.2026 10:16Drohbrief mit zwei Patronen: Bürgermeister von Alès unter Schutz der Justiz
Alès - 17.07.2026: Zwei Patronen in einem Briefumschlag, dazu Drohungen an der Grundstücksmauer: Der Bürgermeister von Alès, Christophe Rivenq, ist nach Angaben der Justiz am Donnerstag Ziel einer schweren Einschüchterung geworden. Der Umschlag soll in den Briefkasten seines Wohnhauses gelegt worden sein. Die Aufschrift verwies auf die kriminelle Gruppierung DZ Mafia. Die Urheberschaft dieser Signatur ist bislang nicht belegt.Nach übereinstimmenden französischen Medienberichten entdeckte die Ehefrau des Bürgermeisters den Umschlag bei ihrer Rückkehr. An der Umfriedung des Hauses waren zudem bedrohliche Schriftzüge angebracht worden. Die zwei Patronen sollen das Kaliber 9 Millimeter haben. Für die Familie des Bürgermeisters bedeutet der Vorfall einen tiefen Eingriff in den...
Aktuell Lesen 17.07.2026 10:00Knochenfunde bei Cagnac-les-Mines geben Fall Jubillar neue Wendung
Cagnac-les-Mines - 17.07.2026: Die Entdeckung von Knochen bei Cagnac-les-Mines im Département Tarn hat dem Fall um die verschwundene Krankenpflegerin Delphine Aussaguel eine neue, noch ungeklärte Wendung gegeben. Die Fundstücke wurden am Donnerstag, 16. Juli, bei Suchmaßnahmen in der Nähe des Ortes gesichert, in dem die Familie Jubillar lebte. Die Justiz ließ zunächst offen, ob es sich tatsächlich um menschliche Überreste handelt.Nach Angaben des Generalstaatsanwalts am Berufungsgericht Toulouse wurden die Knochen an einem Ort gefunden, den Cédric Jubillar den Ermittlern genannt hatte. Die Suche war nach einer erneuten Vernehmung des Verurteilten angeordnet worden. Forensische Untersuchungen sollen nun sowohl die Art der Funde als auch eine mögliche...
Aktuell Lesen 17.07.2026 09:45Aurélie Trouvé greift Agrargesetz vor Parlamentsabstimmungen scharf an
Paris - 17.07.2026: Die Abgeordnete Aurélie Trouvé von La France insoumise hat das geplante französische Agrar-Notgesetz scharf verurteilt. In der Sendung 4V des Fernsehsenders France 2 bezeichnete die Vertreterin des neunten Wahlkreises von Seine-Saint-Denis den Text als "kriminelles Gesetz". Ihre Kritik richtet sich vor allem gegen die umstrittenen Regelungen zu Pflanzenschutzmitteln, Wasserbewirtschaftung und Tierhaltung.Der Anlass ist unmittelbar: Eine paritaetische Kommission aus sieben Abgeordneten und sieben Senatoren erzielte am Donnerstag, 16. Juli, eine Einigung über die noch offenen Bestimmungen. Die Nationalversammlung soll den Kompromisstext am Montag, 20. Juli, um 21.30 Uhr beraten. Der Senat hat seine abschliessende Beratung für Dienstag, 21. Juli, am späten Nachmittag angesetzt....
Aktuell Lesen 17.07.2026 09:31Senatsbericht zur Desinformation löst Streit über Grenzen der Regulierung aus
Paris - 17.07.2026: Ein Bericht des französischen Senats über Desinformation im digitalen Raum hat eine Kontroverse über die Grenzen staatlicher und gesellschaftlicher Regulierung ausgelöst. Marine Le Pen wirft den Autoren vor, mit einem unabhängigen Beobachtungsorgan eine Überwachung von Bürgern, Verbänden und politischen Parteien vorzubereiten. Diese Darstellung geht über den Wortlaut der Empfehlungen hinaus, verweist aber auf reale Fragen nach den möglichen Folgen der vorgeschlagenen Instrumente.Die Informationsmission der Kulturkommission des Senats legte ihre Schlussfolgerungen am 8. Juli vor. Die drei Berichterstatter Agnès Evren, Laurent Lafon und Sylvie Robert empfehlen insgesamt 55 Maßnahmen zur besseren Regulierung des digitalen Informationsraums. Der Bericht wurde in der Kommission einstimmig angenommen. Seine Ausgangsthese lautet, dass soziale Netzwerke, Influencer und künstliche Intelligenz die Trennlinien zwischen Nachricht, Meinung, Unterhaltung und politischer Kommunikation verwischen.Kern der Debatte ist die erste Empfehlung. Vor der Präsidentschaftswahl 2027 soll ein unabhängiges Beobachtungsorgan für Desinformation geschaffen werden. Es wäre als Ergänzung zu Viginum gedacht, der staatlichen Stelle zur Erkennung ausländischer digitaler Einflussnahme. Das neue Organ soll nach den Vorstellungen des Senats Manipulationskampagnen erfassen, die...
Aktuell Lesen 17.07.2026 09:15Marseille setzt auf Alarm-App gegen sexuelle Belaestigung an Straenden
Marseille - 17.07.2026: Zwischen Badetuechern, Sonnenschirmen und dem lauten Wind vom Mittelmeer soll Hilfe mit einem Fingerdruck erreichbar sein. Marseille hat das Schutzprogramm Safer Plage für den Sommer erneut aktiviert. Die kostenlose App richtet sich an Menschen, die an den Straenden Belaestigung oder sexistische und sexuelle Gewalt erleben oder beobachten. Ihr Ziel ist nicht die nachtraegliche Anzeige, sondern möglichst schnelle Unterstützung direkt am Ort.Wer in der App den Notfallknopf auslöst, kann nach Angaben der Stadt anonym einen Alarm an die eingesetzten Vermittlungsteams senden. Diese Teams sind an den Straenden praesent, suchen das Gespraech, sichern Betroffene ab und können bei Bedarf Polizei oder Rettungsdienste einschalten. Ausserhalb...
Aktuell Lesen 17.07.2026 09:00Berge wirbt für gemeinsames Votum gegen Rassismus und Antisemitismus
Paris - 17.07.2026: Die beigeordnete Ministerin Aurore Berge hat für eine möglichst einheitliche Verabschiedung des Regierungsentwurfs gegen Rassismus und Antisemitismus geworben. Wenn Nationalversammlung und Senat dem Text mit einer Stimme zustimmten, wäre dies ein nuetzliches Signal des Zusammenhalts für das Land, erklärte sie am Freitag. Der Gesetzentwurf war am 9. Juli im Ministerrat beschlossen und anschliessend im Senat eingereicht worden.Das Vorhaben traegt den Titel Gesetz zur republikanischen Kohaesion durch den Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus. Es umfasst zehn Artikel und wird im beschleunigten Gesetzgebungsverfahren behandelt. Nach dem derzeitigen Zeitplan soll der Senat die erste Lesung ab Oktober 2026 aufnehmen; erst danach ist die Nationalversammlung am...
Aktuell Lesen 17.07.2026 08:46Schwere Gewitter richten in mehreren Teilen Frankreichs Schäden an
Frankreich - 17.07.2026: Heftige Gewitter haben am Donnerstagabend mehrere Départements in Frankreich getroffen und örtlich Schäden verursacht. Nach Berichten von Betroffenen wurden Fahrzeuge, Fenster und Dächer durch große Hagelkörner beschädigt. Begleitet wurden die Gewitter von kräftigen Windböen, Starkregen und einer hohen Zahl an Blitzeinschlägen. Eine vollständige Bilanz zu Sachschäden, Verletzten oder möglichen Ausfällen lag am Freitagmorgen noch nicht vor.Die Lage hatte sich am 16. Juli über einem breiten Streifen von Zentralfrankreich bis in den Osten des Landes verschärft. Météo-France hatte vor einer neuen, teils sehr intensiven Gewitterwelle gewarnt, nachdem bereits am Vortag starke Zellen über Teile des Westens und des Zentralostens gezogen waren. Besonders gefährdet waren Gebiete, in denen die aufgeheizte Luft auf kühlere Luftmassen traf.In mehreren betroffenen Départements rechneten die Behörden mit Böen zwischen 80 und 100 Stundenkilometern, örtlich auch bis zu 120 Stundenkilometern. Hinzu kamen sehr intensive Niederschläge: Binnen kurzer Zeit konnten 20 bis 40 Millimeter Regen fallen. Solche Mengen erhöhen vor allem in Städten, an Hängen und auf ausgetrockneten Böden das Risiko von rasch abfließendem Wasser und kleineren Schlammlawinen.Für die Ardèche galt die höchste amtliche Warnstufe unterhalb einer außergewöhnlichen Gefahrenlage in der Nacht zum Freitag. Die Präfektur nannte dort Hagelkörner von zwei bis fünf Zentimetern Durchmesser als mögliches Risiko und aktivierte vorsorglich ihr Lagezentrum. Auch die Präfekturen von Ain, Allier, Aube und Puy-de-Dôme warnten vor Gefahren für Leichtbauten, provisorische Anlagen, Fahrzeuge und den Straßenverkehr.Der Gewitterdurchgang folgte auf eine Phase außergewöhnlich hoher Temperaturen. Météo-France meldete für Freitag zwar...
Aktuell Lesen 17.07.2026 08:30Regierung legt erste Leitplanken für Frankreichs Haushalt 2027 vor
Paris - 17.07.2026: Die französische Regierung hat die ersten verbindlichen Leitplanken für den Staatshaushalt 2027 vorgelegt. Haushaltsminister David Amiel stellte am 16. Juli vor dem Finanzausschuss der Nationalversammlung die Ausgabenobergrenzen für die einzelnen Missionen des künftigen Finanzgesetzes vor. Das Dokument markiert den Beginn der konkreten parlamentarischen Vorbereitung, ist aber noch kein vollstaendiger Haushaltsentwurf.Im Zentrum steht die Begrenzung des Ausgabenwachstums. Ohne Verteidigung und Zinsdienst sollen die Mittel der Ministerien 2027 nur um 0,4 Prozent steigen; insgesamt entspraeche dies einem Zuwachs von rund 1,5 Milliarden Euro. Damit bliebe der nominale Aufwuchs deutlich unter der erwarteten Inflation. Für die meisten Ressorts bedeutet dies faktisch eine weitere Verdichtung ihrer...
Aktuell Lesen 17.07.2026 08:15Regierung erwägt niedrigeren Paracetamolpreis und löst Sorgen um Produktion in Frankreich aus
Paris - 17.07.2026: Die französische Regierung erwägt nach Informationen von France Inter, den Preis von Paracetamol um zehn Cent je Packung zu senken. Für Verbraucher wäre die Änderung unmittelbar spürbar, weil sie Arzneimittel günstiger erwerben könnten. Bei erstattungsfähigen Produkten bliebe die Belastung der Versicherten allerdings begrenzt. Die Überlegung trifft dennoch auf deutlichen Widerstand bei Herstellern und Apothekern.Im Zentrum des Konflikts steht ein klassisches Zielproblem der Arzneimittelpolitik: Der Staat will die Ausgaben der Krankenversicherung und die Preise für Patienten begrenzen, zugleich aber eine industrielle Produktion wichtiger Medikamente im Inland sichern. Paracetamol gehört zu den besonders verbreiteten und preisempfindlichen Arzneimitteln. Bei solchen älteren Wirkstoffen sind die Gewinnspannen...
Aktuell Lesen 17.07.2026 08:00Civaux setzt bei Hitze auf Kühltürme statt auf die Vienne
Civaux - 17.07.2026: Die Kernkraftzentrale Civaux im Departement Vienne rückt angesichts zunehmender Hitzewellen als Beispiel für die Anpassung kritischer Energieinfrastruktur an den Klimawandel in den Fokus. Ihr Kühlsystem unterscheidet sich von Anlagen, die Flusswasser unmittelbar zur Kühlung nutzen und bei hohen Wassertemperaturen oder niedrigem Pegel ihre Leistung verringern müssen.In Civaux wird die beim Stromerzeugen entstehende Restwärme über große Kühltürme abgeführt. Die sichtbaren Dampfwolken sind dabei überwiegend kondensierter Wasserdampf. Nach Angaben von EDF verringert dieses Verfahren die direkte thermische Belastung der Vienne deutlich. Zusätzliche Kühleinrichtungen können auch die aus den Kühlkreisläufen stammenden Wasserströme weiter abkühlen.Die Anlage verfügt über zwei Druckwasserreaktoren mit jeweils 1.450 Megawatt elektrischer Leistung. EDF beziffert die Stromerzeugung des Standorts im Jahr 2025 auf 19,2 Terawattstunden. Damit hatte Civaux einen Anteil von rund 5,2 Prozent an der französischen Atomstromproduktion. Der Standort ist zugleich für die regionale Versorgung und als großer Arbeitgeber im Département Vienne von Bedeutung.Die Auslegung mit Kühltürmen bedeutet jedoch nicht, dass hohe Temperaturen ohne technische und ökologische Grenzen bleiben. Betreiber und Aufsicht müssen weiterhin Temperatur, Durchflussmenge und...
Aktuell Lesen 17.07.2026 07:45Knochenfund bei Mailhoc: Forensische Analysen im Fall Jubillar laufen
Mailhoc - 17.07.2026: In einem abgelegenen Gelände nahe Mailhoc im Departement Tarn sind am Donnerstag Knochenreste gefunden worden. Die Suche war nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft Toulouse aufgrund von Hinweisen des inhaftierten Cédric Jubillar erfolgt. Die Überreste sind bislang nicht identifiziert. Ermittler haben forensische Untersuchungen eingeleitet, um Herkunft, Identität und mögliche Spuren einer Gewalteinwirkung zu klären.Der Fundort liegt rund zehn Kilometer von Cagnac-les-Mines entfernt, dem früheren Wohnort des Ehepaars. Dort wurde Delphine Aussaguel, die unter dem Namen Delphine Jubillar bekannt war, Ende 2020 zuletzt gesehen. Nach mehr als fünf Jahren ohne Auffinden ihres Leichnams könnte der Knochenfund für die strafrechtliche Aufarbeitung des Falls eine entscheidende neue Grundlage schaffen.Nach Darstellung von Generalstaatsanwalt Nicolas Jacquet hatte Cédric Jubillar bei einer Befragung erklärt, für den Tod seiner Ehefrau verantwortlich zu sein. Er soll den Ermittlern anschließend den Bereich genannt haben, in dem die Suche stattfand. Für die Behörden bedeutet dies jedoch noch keinen abschließenden Nachweis: Erst die naturwissenschaftlichen Gutachten können feststellen, ob die gefundenen Überreste Delphine Aussaguel zuzuordnen sind.Am Fundort waren Gendarmen mit umfangreichen...
Aktuell Lesen 17.07.2026 07:30Bercy stützt den Etat 2027 auf Warnung vor weiter steigender Staatsverschuldung
Paris - 17.07.2026: Die französische Regierung nimmt einen soeben veröffentlichten Bericht von vier unabhängigen Ökonomen als Grundlage für die Vorbereitung des Haushalts 2027. Das am 15. Juli vorgelegte Dokument zeichnet bei unveränderter Politik eine deutlich verschlechterte Entwicklung der Staatsfinanzen bis 2030. Bercy will damit den Rahmen für die parlamentarischen Auseinandersetzungen über Ausgabenkürzungen, Einnahmen und Reformen setzen.Die Experten Xavier Jaravel, Xavier Ragot, Jean-Luc Tavernier und Natacha Valla wurden im Mai von Wirtschaftsminister Roland Lescure und dem für die öffentlichen Finanzen zuständigen Minister David Amiel beauftragt. Mit Unterstützung der Finanzinspektion untersuchten sie die mittelfristige Ausgabendynamik und mögliche Wege zur Konsolidierung. Ihr Bericht soll zugleich die Vorbereitung des...
Aktuell Lesen 17.07.2026 07:15Parlamentarischer Kompromiss bei Agrar-Notgesetz löst neue Umweltkritik aus
Paris - 17.07.2026: Die gemischte parlamentarische Kommission von Nationalversammlung und Senat hat am Donnerstag, 16. Juli, einen Kompromiss über das Gesetzesprojekt zum Schutz und zur Stärkung der landwirtschaftlichen Souveränität Frankreichs erzielt. Der Text soll nach dem Willen der Regierung Erzeugern schneller bei Wasserzugang, Betriebsentwicklung, Schutz vor Raubtieren und Verhandlungen mit Abnehmern helfen.Die Einigung kam nach rund sechs Stunden Beratung zustande. Acht Mitglieder der Kommission stimmten dafür, vier dagegen; zwei enthielten sich. Die beschlossene Fassung orientiert sich nach Angaben aus dem Parlament weitgehend an der zuvor vom Senat geänderten Version. Das Gesetzgebungsverfahren ist damit aber noch nicht abgeschlossen.Die Nationalversammlung soll die Ergebnisse der Kommission am Montag,...
Aktuell Lesen 17.07.2026 07:00Hitze und Trockenheit drücken Frankreichs Weizenernte 2026
Paris - 17.07.2026: Frankreich erwartet für die Weichweizenernte 2026 rund 32 Millionen Tonnen. Das geht aus der am 15. Juli veröffentlichten ersten Schätzung des Statistikdienstes Agreste im Landwirtschaftsministerium hervor. Gegenüber 2025 entspräche dies einem Rückgang von vier Prozent. Ausschlaggebend sind niedrigere Hektarerträge, nachdem Hitze und Wassermangel die Bestände in einer entscheidenden Wachstumsphase belastet haben.Der durchschnittliche Ertrag bei Weichweizen wird derzeit auf 69,3 Dezitonnen je Hektar geschätzt. Das sind fast fünf Dezitonnen weniger als 2025 und zum vierten Mal seit 2017 weniger als 70 Dezitonnen je Hektar. Eine größere Anbaufläche konnte den Rückgang daher nicht ausgleichen. Die Zahlen bleiben eine frühe Prognose und können sich mit...
Aktuell Lesen 17.07.2026 06:46Tour-Teams rüsten sich mit Schlaftechnik und Hitzetraining gegen die Sommerglut
Dole - 17.07.2026: Die 13. Etappe der Tour de France von Dole nach Belfort führt über 205,8 Kilometer, doch der Kampf gegen die Hitze beginnt für viele Profis nicht erst beim Start. Wochen vor dem Grand Depart haben die Mannschaften Trainingsabläufe, Schlafroutinen und Verpflegung umgestellt. In einem Rennen, das vom 4. bis 26. Juli durch Frankreich führt, ist Temperaturmanagement zu einer eigenen Disziplin geworden.Die Erfahrung der ersten Tourtage hat die Vorsorge bestätigt. Wegen einer außergewöhnlich starken Hitzewelle musste der Veranstalter die neunte Etappe am 12. Juli zwischen Malemort und Ussel anpassen, nachdem für die Correze die höchste Hitzewarnstufe ausgerufen worden war. Zusätzliche Kühlung und eine...
Aktuell Lesen 17.07.2026 06:30Dürre in Frankreich: Wasserbeschränkungen lokal prüfen
Paris - 17.07.2026: Frankreich verschärft angesichts einer außergewöhnlich frühen und intensiven Dürre die Überwachung seiner Wasserressourcen. Das Umweltministerium erklärte am 13. Juli, die Lage bei Böden und Fließgewässern sei für diese Jahreszeit mit dem Dürrejahr 2022 vergleichbar, bei Böden und Flüssen teils noch besorgniserregender. Präfekten können deshalb lokal verbindliche Einschränkungen für Wasserentnahmen und einzelne Nutzungen anordnen.Ob eine Gemeinde betroffen ist, lässt sich über den staatlichen Dienst VigiEau prüfen. Das Portal wird täglich aktualisiert, erfasst die geltenden behördlichen Verordnungen und ermöglicht die Suche nach Ort oder Postleitzahl. Maßgeblich bleibt jeweils die Anordnung der zuständigen Präfektur. Sie legt fest, für welches Gebiet eine Regel gilt, ab wann sie in Kraft ist und welche Ausnahmen vorgesehen sind.Die Lage ist nicht überall gleich. Entscheidend sind unter anderem die Bodenfeuchte, die Pegel von Flüssen, der Zustand der Grundwasservorräte sowie die örtliche Trinkwasserversorgung. Auch innerhalb eines Departements können unterschiedliche Regeln gelten. Die Behörden raten daher davon ab, aus der Situation in einer Nachbargemeinde auf die eigene Gemeinde zu schließen.Das staatliche System unterscheidet vier Stufen. Die erste...
Aktuell Lesen 17.07.2026 06:16Gefälschtes Interview mit Mélenchon: Ein echter Satz im falschen Kontext
Paris - 17.07.2026: Ein angebliches Interview, in dem Jean-Luc Mélenchon den damaligen Front national als einzige Partei darstellt, die Politik wieder ernst nehme, ist nach übereinstimmenden Faktenchecks manipuliert. Der RN-Abgeordnete Jean-Philippe Tanguy verbreitete den Beitrag auf X nach Angaben von Franceinfo im scherzhaften Ton. Die Episode zeigt dennoch, wie leicht sich ein authentischer Satz mit einer gefälschten publizistischen Verpackung verbinden lässt.Die zentrale Formulierung ist nicht frei erfunden. Mélenchon äußerte sich 1991, damals noch sozialistischer Senator des Departements Essonne, in einem Interview mit der Zeitung Le Quotidien de Paris ähnlich. Der Kontext war eine scharfe Kritik am Parti socialiste: Dieser habe, so sein damaliger Vorwurf, die...
Aktuell Lesen 17.07.2026 06:00Zwei 18-Jährige nach Waldbränden von Fontainebleau in Untersuchungshaft
Fontainebleau - 17.07.2026: Zwei 18 Jahre alte Männer sind im Zusammenhang mit den schweren Waldbränden in der Region Fontainebleau formell beschuldigt worden und befinden sich in Untersuchungshaft. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Fontainebleau handelt es sich um einen freiwilligen Feuerwehrmann und einen Studenten. Die Justiz untersucht ihre mutmaßliche Beteiligung an zwei getrennten Brandausbrüchen im Waldmassiv südlich von Paris.Die Ermittlungen wurden der Forschungsabteilung der Pariser Gendarmerie und der Ermittlungsbrigade von Fontainebleau übertragen. Die Gendarmerie teilte mit, zwei Personen hätten ihre Beteiligung an zwei verschiedenen Brandausbrüchen eingeräumt. Die strafrechtliche Verantwortung und der genaue Zusammenhang zwischen den einzelnen Feuerherden, den jeweiligen Handlungen und dem Gesamtschaden müssen nun im...
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