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France Premium bereitet eine redaktionelle Tour-de-France-Schaltzentrale vor: Etappen, Tagesberichte, Wertungen, Wetter, Verkehr und französische Perspektive an einem Ort.
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Jacques et les cheesecakes
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Diese neue Maßnahme betrifft die Einwohner der Gemeinden Saint-Médard-en-Jalles, Le Haillan, Saint-Jean-d'Illac, Martignas-sur-Jalles und Saint-Aubin-de-Médoc.
Frankreich 06:45 Tour de France 2026: Tadej Pogacars Revanche am Montmartre-Hügel, Zeiten, Strecke... Die 21. und letzte (verkürzte) Etappe in FragenDer Führende der Gesamtwertung könnte am Sonntag wie im vergangenen Jahr um den Sieg auf dieser letzten Etappe...
Sport 00:25 Brand in der Gironde: Rund 8.000 weitere Evakuierungen nahe Bordeaux wegen des Fortschreitens des Feuers angeordnet, teilt die Präfektur mitBetroffen sind die Einwohner der Gemeinde Marcheprime und mehrerer Stadtviertel von Cestas.
Frankreich 23:00 200.000 Menschen evakuiert: beispiellosInsgesamt wurden in der Gironde und den Landes rund 200.000 Menschen evakuiert. Abgesehen von Konflikten ist dies in...
Justiz 22:52 Tour de France 2026: Paul Seixas' Podesthoffnungen sind dahinDie letzte Etappe der Tour am Sonntag, 26. Juli, wird verkürzt, damit ein Teil der Sicherheitskräfte zu den...
Sport 22:43 "Daran sind wir gewöhnt, aber so wie in diesem Jahr noch nie": Im Var nimmt der Kampf gegen die Brände kein EndeAm Samstag, dem 25. Juli, sind landesweit rund dreißig Brände aktiv. Der Tag war von neuen Brandausbrüchen im...
Frankreich 22:15 Brände im Südwesten: Sehr giftiger Rauch, Bewohner der Katastrophengebiete besonders gefährdetDie beispiellosen Brände, die das Land verwüsten, setzen auch giftigen Rauch frei. Der Warnschwellenwert ist deutlich überschritten. Während...
UmweltNach den Flammen: Wie Frankreich seine Wälder widerstandsfähiger machen will
Paris - 17.07.2026: Die verkohlten Flächen erzählen zunächst nur von Verlust: schwarze Stämme, Asche auf den Wegen, ein Wald, der sein vertrautes Gesicht verloren hat. Doch während am Freitag in Teilen des Mittelmeerraums und auf Korsika weiterhin eine hohe Waldbrandgefahr galt, richtet sich der Blick von Forschern und Forstleuten bereits auf die Zeit danach. Es geht nicht allein darum, Bäume nachzupflanzen, sondern darum, Wälder für ein trockeneres und heißeres Klima neu zu denken.Météo-France verweist auf sehr ausgetrocknete Vegetation, die das Entstehen und die schnelle Ausbreitung von Bränden begünstigt. Auch im Norden Frankreichs war die Lage am 17. Juli wegen kräftigen Nordwinds zeitweise angespannt. Die Warnungen machen deutlich, dass Waldbrandrisiken längst nicht mehr ausschließlich ein Thema der klassischen Sommerregionen im Süden sind.Für die Wiederherstellung eines verbrannten Waldes gibt es keine einfache Blaupause. Fachleute des französischen Agrar- und Umweltforschungsinstituts INRAE betonen seit Jahren, dass Klimawandel und die stärkere Nutzung von Waldgebieten durch Menschen die Gefahren verschärfen. Welche Baumarten an einem Ort überleben können, hängt von Böden, Wasserreserven, Höhenlage und dem erwartbaren Klima der kommenden Jahrzehnte ab.Ein dichter, gleichaltriger Bestand kann unter extremer Trockenheit besonders verwundbar sein. Deshalb wird über vielfältigere Wälder, Mischbestände und Strukturen mit weniger leicht brennbarem Material diskutiert. Entscheidend ist dabei auch die Landschaft rund um den Wald: Landwirtschaftliche Flächen, gepflegte Schneisen und begrünte Übergänge können helfen, die Ausbreitung eines Feuers zu bremsen.Der Staat setzt zugleich auf Vorsorge im Alltag. Das Innenministerium erinnert Grundstückseigentümer in gefährdeten Gebieten an die gesetzliche...
Aktuell Lesen 17.07.2026 22:30Zwei Tote nach schweren Gewittern in Frankreich
Saint-Victurnien - 17.07.2026: Nach den schweren Gewittern vom Donnerstagabend hat Frankreich zwei Todesopfer zu beklagen. In Saint-Victurnien im Département Haute-Vienne wurde eine 31-jährige Frau getötet, als ein Baum bei einer Sturmböe auf einen Picknickplatz stürzte. Die Staatsanwaltschaft von Limoges bestätigte den Vorfall. Ein weiterer Mann kam im Département Isère während der Unwetter ums Leben.Die Gewitter zogen am 16. Juli über einen großen Teil des Landes und brachten lokal Starkregen, sehr kräftige Windböen und großen Hagel. Météo-France hatte vor einem besonders gefährlichen Gewitterabschnitt am Donnerstag und in der Nacht zum Freitag gewarnt. Nach Angaben des Wetterdienstes waren vor allem Regionen vom Westen und Zentrum bis in...
Aktuell Lesen 17.07.2026 22:16Bürgermeister von Alès nach Drohungen aus dem Drogenmilieu unter Schutzdruck
Alès - 17.07.2026: Gegen den Bürgermeister von Alès, Christophe Rivenq, sind offenbar gezielte Todesdrohungen ausgesprochen worden. Am Wohnhaus des konservativen Kommunalpolitikers im Département Gard wurden beleidigende und bedrohliche Schmierereien entdeckt. In seinem Briefkasten fanden sich zudem zwei Patronen des Kalibers 9 Millimeter sowie ein Schreiben mit einer Signatur, die auf die Gruppe DZ Mafia und eine sogenannte neue Generation verweist.Die Staatsanwaltschaft in Alès eröffnete ein Ermittlungsverfahren wegen Todesdrohungen und Einschüchterung eines Mandatsträgers. Die zuständige interregionale Fachgerichtsbarkeit in Marseille soll die Untersuchung führen. Staatsanwalt Abdelkrim Grini mahnte zur Vorsicht: Die Kennzeichnung des Schreibens erlaube bislang keine gesicherte Zuordnung der Tat zu einer bestimmten kriminellen Organisation. Gerade...
Aktuell Lesen 17.07.2026 22:01Prozess um Leslie und Kevin soll im Frühjahr 2027 beginnen
Prahecq - 17.07.2026: Der Prozess im Fall von Leslie Hoorelbeke und Kevin Trompat soll im Frühjahr 2027 beginnen. Das berichtete Franceinfo am Freitag unter Berufung auf den Stand des Verfahrens. Insgesamt sollen sich fünf Männer vor Gericht verantworten. Für vier von ihnen steht bei einer Verurteilung die in Frankreich höchste vorgesehene Strafe im Raum: lebenslange Freiheitsstrafe.Die Nachricht setzt einen wichtigen formalen Punkt in einem Fall, der Angehörige und die Region seit Ende 2022 beschäftigt. Leslie Hoorelbeke und Kevin Trompat waren in der Nacht vom 25. auf den 26. November 2022 nach einem Abend in Prahecq im Departement Deux-Sevres verschwunden. Wochenlang fehlte jede Spur des jungen Paares, während Ermittlerinnen und Ermittler zahlreiche Hinweise prüften.Im März 2023 wurden die Leichen der beiden jungen Menschen gefunden. Die Ermittlungen führten zu mehreren Festnahmen und zu einem komplexen Verfahren mit unterschiedlichen Tatvorwürfen. Im Mittelpunkt stehen dabei der gewaltsame Tod des Paares, die Umstände der Nacht seines Verschwindens sowie mögliche Handlungen nach der Tat. Die genaue Rekonstruktion wird im Prozess eine zentrale Rolle spielen.Die Berufungskammer in...
Aktuell Lesen 17.07.2026 21:45Jubillar-Affäre: Neue Funde rücken späte Geständnisse in den Mittelpunkt
Cagnac-les-Mines - 17.07.2026: Auf einem abgesperrten Gelände im Tarn arbeiten Ermittler weiter an einer Frage, die die Familie von Delphine Jubillar seit Jahren begleitet: Was geschah mit der damals 33-jährigen Krankenpflegerin, die im Dezember 2020 verschwand? Am Donnerstag wurden nahe Cagnac-les-Mines Knochen entdeckt. Ob es sich dabei um menschliche Überreste handelt und ob ein Zusammenhang mit dem Fall besteht, müssen forensische Untersuchungen erst noch klären.Der Fund gibt den jüngsten Angaben ihres Ehemanns Cédric Jubillar eine neue, konkrete Bedeutung. Der inzwischen erstinstanzlich wegen Mordes an Delphine Jubillar zu 30 Jahren Freiheitsstrafe Verurteilte hatte Anfang Juli nach jahrelangem Bestreiten gegenüber seinen Verteidigern eingeräumt, für ihren Tod verantwortlich zu sein. Die Justiz wurde darüber informiert; die Ermittlungen wurden erneut intensiviert.Die Angaben sind nicht nur ein persönlicher Wendepunkt in einem lange von Schweigen geprägten Verfahren. Sie können auch Beweiserhebungen auslösen: Ermittler müssen prüfen, ob die geschilderten Umstände mit Spuren, Fundorten und früheren Aussagen übereinstimmen. Erst diese Überprüfung entscheidet darüber, welches Gewicht die neuen Einlassungen im weiteren Verfahren tatsächlich haben. Ein Geständnis ersetzt keine sorgfältige...
Aktuell Lesen 17.07.2026 21:30Ciotti fordert Untersuchung zu Winterspielen 2030
Paris - 17.07.2026: Eric Ciotti fordert die Einsetzung einer parlamentarischen Untersuchungskommission zur Organisation und Finanzierung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2030 in den französischen Alpen. Der Bürgermeister von Nizza und seine Partei UDR begründen den Vorstoss mit schwerwiegenden internen Funktionsstörungen und mangelhafter Führung. Eine solche Forderung setzt die politisch ohnehin sensible Vorbereitung der Spiele weiter unter Druck.Der Anlass ist die Anhörung von Edgar Grospiron, dem Präsidenten des Organisationskomitees Cojop Alpes 2030, und dessen Generaldirektor Vincent Roberti am 15. Juli in der Nationalversammlung. Beide legten den Abgeordneten einen Zwischenstand vor. Roberti, der sein Amt erst Mitte Juni antrat, kündigte eine Neuordnung der Zuständigkeiten zwischen Präsidium, Generaldirektion...
Aktuell Lesen 17.07.2026 21:15Bündnisse rufen für den 19. September zu Protesten gegen neue Waffenregel auf
Paris - 17.07.2026: Mehrere Kollektive, Menschenrechtsorganisationen, Berufsverbände und Gewerkschaften rufen für den 19. September zu einer großen Mobilisierung gegen die geplante gesetzliche Vermutung eines rechtmäßigen Schusswaffengebrauchs durch Sicherheitskräfte auf. Der Aufruf richtet sich gegen ein Gesetzesvorhaben, das die Nationalversammlung am 7. Juli in erster Lesung verabschiedet hat und das nun dem Senat zugeleitet wird.Die Abgeordneten nahmen den Text mit 313 gegen 199 Stimmen an. Er sieht vor, dass Beamte der Nationalpolizei und Angehörige der Gendarmerie bei einem Waffeneinsatz grundsätzlich als innerhalb des gesetzlichen Rahmens handelnd gelten sollen. Diese Vermutung kann allerdings durch gegenteilige Beweise jederzeit widerlegt werden. Damit ist die Regelung keine automatische Straffreiheit, verändert...
Aktuell Lesen 17.07.2026 21:00Athanor-Prozess: 30 und 25 Jahre Haft für die mutmaßlichen Drahtzieher
Paris - 17.07.2026: Im Saal des Pariser Justizpalasts ist am Freitag ein außergewöhnlich verzweigtes Strafverfahren zu Ende gegangen. Die beiden als zentrale Figuren der Athanor-Gruppe angeklagten Männer, Daniel Beaulieu und Frédéric Vaglio, sind zu 30 beziehungsweise 25 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Fünf weitere Angeklagte sprach das besonders besetzte Schwurgericht frei.22 Männer und Frauen hatten sich seit dem 30. März vor dem Pariser Schwurgericht verantworten müssen. Der Komplex kreiste um eine Gruppe, die nach einer Freimaurerloge in den Hauts-de-Seine benannt wurde. Die Richter befassten sich mit einem Mord, versuchten Tötungen, Gewaltakten, Einschüchterungen und weiteren Vorwürfen. Die individuelle Verantwortung der Beschuldigten war dabei sehr unterschiedlich.Beaulieu, ein früherer...
Aktuell Lesen 17.07.2026 20:47Waldbrände setzen Ontario unter Druck
Toronto - 17.07.2026: Die Waldbrandsaison in Kanada hat sich Mitte Juli deutlich verschärft. Allein in Ontario registrierten die Behörden am Freitag 191 aktive Brände. Nach Angaben der Provinzregierung waren 81 Feuer nicht eingedämmt. Besonders betroffen sind die dünn besiedelten Regionen im Norden Ontarios, wo die Ausdehnung der Brandflächen, schwierige Zugänge und neue Ausbrüche den Einsatz von Löschmannschaften und Fluggeräten erschweren.Premierminister Doug Ford erklärte in Toronto, die Provinz werde alle erforderlichen Mittel für den Schutz gefährdeter Gemeinden bereitstellen. Das Ministerium für natürliche Ressourcen meldete zugleich 20 neue Brände in der nordöstlichen Region Ontarios. Die Regierung in Toronto hat Ottawa vorsorglich um Unterstützung bei Evakuierungen gebeten. Damit...
Aktuell Lesen 17.07.2026 20:31Schwere Unwetter richten in Frankreich große Schäden an
Saint-Étienne - 17.07.2026: Heftige Gewitter haben am Donnerstagabend und in der Nacht zum Freitag in zahlreichen Regionen Frankreichs schwere Schäden verursacht. Große Hagelkörner, Starkregen und teils sehr starke Windböen trafen besonders Gebiete im Zentrum und Südosten des Landes. Nach Angaben von Météo-France wurden am 16. Juli landesweit mehr als 20.000 Blitzeinschläge registriert. Damit war es bislang der gewitterreichste Tag des Jahres 2026.Die Unwetter forderten nach übereinstimmenden Berichten zwei Todesopfer. In der Haute-Vienne und im Département Isère kamen jeweils Menschen im Alter von etwa 30 Jahren ums Leben. Behörden und Rettungskräfte waren in mehreren Départements im Dauereinsatz, weil Straßen durch umgestürzte Bäume versperrt, Gebäude beschädigt und Stromleitungen beeinträchtigt worden waren.Besonders stark betroffen war das Département Loire rund um Saint-Étienne. Im Norden der Stadt zog am Donnerstagabend ein kleinräumiges Unwetter durch, das von Feuerwehr und Wetterbeobachtern als tornadoartiges Ereignis beschrieben wurde. Innerhalb kurzer Zeit gingen dort rund 150 Notrufe beziehungsweise Einsatzmeldungen ein. Starke Böen, Hagel und heftiger Regen beschädigten Dächer, Fahrzeuge und Vegetation.Auch die Stromversorgung wurde in Teilen der Region erheblich gestört....
Aktuell Lesen 17.07.2026 20:15Braunalgen-Ernte in Lanildut bricht ein – Branche fürchtet Folgen der Meereserwärmung
Lanildut - 17.07.2026: Die Algenfischer im bretonischen Hafen Lanildut melden für die laufende Saison einen drastischen Rückgang ihrer Ernte. Nach ihren Angaben kehren mehrere Schiffe nur noch mit halb gefüllten Laderäumen zurück. Die Betriebe sehen ihre wirtschaftliche Grundlage gefährdet und führen die Entwicklung vor allem auf die Erwärmung des Meeres zurück. Auch eine langjährige intensive Nutzung der Bestände wird als möglicher Belastungsfaktor genannt.Lanildut im Departement Finistere gilt als wichtigster Hafen für die Ernte von Braunalgen in Europa. Von Mai bis September bringen dort gewöhnlich rund 15 Spezialschiffe zwischen 40.000 und 55.000 Tonnen der Art Laminaria digitata an Land. Die an Felsen wachsende Alge wird mit...
Aktuell Lesen 17.07.2026 20:02Zentraler Spendenaufruf für Wiederaufbau des Waldes von Fontainebleau
Fontainebleau - 17.07.2026: Nach den schweren Waldbränden der vergangenen Tage wird die finanzielle Hilfe für betroffene Waldgebiete in Frankreich gebündelt. Im Mittelpunkt steht der Staatswald von Fontainebleau in Seine-et-Marne, wo seit dem 12. Juli große Flächen durch Feuer zerstört wurden. Präsident Emmanuel Macron kündigte am 16. Juli einen zentralen Spendenaufruf an, der den Wiederaufbau des Waldes unterstützen soll.Die Spenden sollen zunächst für Sofortmaßnahmen nach dem Brand eingesetzt werden. Dazu gehören die Sicherung gefährdeter Bereiche, die Bewertung der Schäden an Flora und Fauna sowie die Vorbereitung langfristiger Wiederherstellungsarbeiten. Nach Angaben des Fonds der staatlichen Forstverwaltung ONF werden private Zuwendungen im Sommer 2026 für die Wiederherstellung von...
Aktuell Lesen 17.07.2026 19:45Hitzewelle: Sterblichkeit in Ile-de-France im Juni mehr als doppelt so hoch wie erwartet
Paris - 17.07.2026: Die Sterblichkeit in Ile-de-France ist während der außergewöhnlichen Hitzewelle Ende Juni deutlich über den erwarteten Wert gestiegen. Nach einem am Freitag aktualisierten regionalen Bericht von Santé publique France wurden zwischen dem 22. und 28. Juni rund 1.565 Todesfälle mehr registriert, als für diesen Zeitraum statistisch erwartet worden wären. Das entspricht einem Anstieg von 122 Prozent.Insgesamt wurden in der Region in dieser Woche nahezu 3.000 Todesfälle gezählt. Die Gesundheitsbehörde spricht damit von einer sehr starken Übersterblichkeit während einer Phase extremer Temperaturen. Die nun vorgelegte Bilanz beruht auf nachträglich ergänzten Daten und fällt deutlich höher aus als die erste Auswertung, die Anfang Juli veröffentlicht worden war.Die Zahlen erfassen Todesfälle aller Ursachen und erlauben daher noch keine genaue Aussage darüber, bei wie vielen Menschen die Hitze unmittelbar die Todesursache war. Sie zeigen jedoch, dass die Zahl der Sterbefälle im betrachteten Zeitraum erheblich über dem für die Jahreszeit und die Region erwarteten Niveau lag. Eine Zuordnung einzelner Todesfälle erfordert weitere medizinische und statistische Auswertungen.Die besonders belastende Wetterlage hatte Mitte Juni begonnen und erreichte in der Woche vom 22. bis 28. Juni ihren Höhepunkt. Santé publique France hatte bereits während der Hitzewelle auf steigende Gesundheitsrisiken hingewiesen. Beobachtet wurden unter anderem mehr Notfallbehandlungen wegen hitzebedingter Beschwerden wie Überhitzung, Dehydrierung und Störungen des Salzhaushalts.Schon eine frühere nationale Auswertung hatte für diese Woche einen starken Anstieg der Gesamtsterblichkeit in Frankreich gemeldet. In Ile-de-France lag die Zunahme gegenüber der Vorwoche zunächst bei 62,8 Prozent beziehungsweise 619...
Aktuell Lesen 17.07.2026 19:31Macron setzt nach Waldbrand von Fontainebleau auf zentralen Spendenfonds
Fontainebleau - 17.07.2026: Nach dem Großbrand im Wald von Fontainebleau hat Präsident Emmanuel Macron einen zentralen Spendenfonds für die Wiederherstellung des betroffenen Waldgebiets angekündigt. Die Fondation du patrimoine, das Nationale Forstamt ONF und die Stadt Fontainebleau sollen die Sammlung gemeinsam organisieren. Sie soll private und institutionelle Beiträge bündeln, um erste Sicherungsmaßnahmen, die Wiederherstellung der Biodiversität und spätere Wiederaufforstungen zu finanzieren.Macron hatte den Brandort am Donnerstag, dem 16. Juli, besucht und den Einsatzkräften für ihren Einsatz gedankt. Nach Angaben der Nationalgendarmerie wurden seit dem 12. Juli mehr als 2000 Hektar des Waldes in Seine-et-Marne vom Feuer erfasst. Die Ermittlungen zur Ursache liegen bei der Forschungsabteilung der...
Aktuell Lesen 17.07.2026 19:17Starkes Erdbeben erschüttert Südmexiko – Küsten bleiben unter Tsunami-Beobachtung
Tapachula - 17.07.2026: Ein kräftiges Beben hat am Freitagmorgen die südmexikanische Pazifikküste und Teile Mittelamerikas erschüttert. Nach den jüngsten Daten des US-Erdbebendienstes erreichte es eine Stärke von 7,3. Das Epizentrum lag nahe der Küste von Chiapas, rund 48 Kilometer südwestlich von Aquiles Serdán. Die Erschütterungen waren weit über die Grenzregion zu Guatemala hinaus zu spüren.In Tapachula, der großen Grenzstadt im Süden von Chiapas, begann das Zittern zunächst vergleichsweise schwach und nahm dann deutlich zu. Beschäftigte und Besucher verließen Gebäude, vielerorts sammelten sich Menschen auf freien Flächen. Auch in Guatemala-Stadt gingen Bewohner nach Berichten auf die Straßen. In Mexiko-Stadt schwankten Gebäude; die seismische Warnanlage wurde dort...
Aktuell Lesen 17.07.2026 19:00Spendenkampagne für den Wald von Fontainebleau gestartet
Fontainebleau - 17.07.2026: Die Fondation du Patrimoine hat für die vom Großbrand betroffene Waldlandschaft von Fontainebleau eine Sonderkampagne gestartet. Nach der am Freitag veröffentlichten Mitteilung sollen zunächst 200.000 Euro für erste Schutz- und Sicherungsarbeiten bereitstehen. Die Spendenaktion wird gemeinsam mit dem staatlichen Forstamt ONF, der Stadt Fontainebleau, dem Département Seine-et-Marne und der Region Île-de-France getragen.Das Feuer hatte sich seit dem Nachmittag des 12. Juli im Waldgebiet von Fontainebleau ausgebreitet. Nach Angaben der Gendarmerie wurden mehr als 2.000 Hektar Wald beschädigt. Die Einsatzkräfte waren mit einem umfangreichen Aufgebot von Feuerwehr, Polizei und Gendarmerie im Einsatz. Die Brandflächen werden weiterhin untersucht, während die Behörden die Folgen für Wege, Naturflächen und betroffene Anwohner bewerten.Die neue Sammlung soll vor allem die unmittelbare Sicherung geschädigter Bereiche und den Schutz der Biodiversität unterstützen. Später sollen Maßnahmen zur Wiederherstellung des Waldes vorbereitet werden. Die Partner wollen dafür auf widerstandsfähigere Baumarten setzen, die besser mit Trockenheit, Waldbränden und weiteren klimatischen Belastungen umgehen können. Konkrete Pflanz- und Sanierungspläne stehen jedoch noch aus.Die kommunalen und regionalen Partner haben ihre finanzielle...
Aktuell Lesen 17.07.2026 18:45France Télévisions startet Sommerserie über Urlaubslektüren im Zug
Paris - 17.07.2026: France Télévisions hat am Freitag die erste Folge der sommerlichen Reihe "Un été à la page" veröffentlicht. Das Format begleitet im Juli Reisende und fragt, welche Bücher sie in den Ferien lesen. Die Auftaktreportage spielt in einem Zug und stellt die aktuellen Lektüren von Frédéric, Anaïs und Inès vor. Damit rückt der Sender eine alltägliche Seite des Sommerreisens in den Mittelpunkt: die Verbindung von Mobilität, freier Zeit und Buchlektüre.Nach den vorliegenden Angaben reicht das Spektrum der ausgewählten Bücher von klassischen Werken bis zu Romance-Literatur. Die Reportage setzt damit nicht auf eine literaturkritische Rangordnung, sondern auf unterschiedliche individuelle Vorlieben. Welche konkreten Titel die drei Gesprächspartner lesen, geht aus der zugänglichen Kurzbeschreibung nicht hervor. Im Zentrum steht vielmehr die Frage, welche Rolle Bücher auf Reisen spielen und wie sich Leseentscheidungen zwischen Unterhaltung, Gewohnheit und persönlichem Interesse bilden.Das gewählte Umfeld eines Zuges ist für dieses Thema naheliegend. Bahnreisen schaffen Zeiträume, die sich von Arbeit, Alltag und digitalen Routinen unterscheiden. Lesen wird dort häufig zu einer konzentrierten Beschäftigung, aber auch zu...
Aktuell Lesen 17.07.2026 18:31Visa-Kurs gegenüber Algerien löst Streit bei RN und Republikanern aus
Algier - 17.07.2026: Äußerungen des französischen Botschafters Stéphane Romatet über eine Ausweitung der Visaerteilung für algerische Staatsbürger haben in Frankreich scharfe Kritik von rechts ausgelöst. Romatet erklärte in einem am 15. Juli veröffentlichten Interview, Paris wolle die konsularischen Verfahren nach der langen diplomatischen Krise wieder leistungsfähiger machen und die Zahl der ausgestellten Visa schrittweise erhöhen.Dabei handelt es sich nicht um die Ankündigung eines sofortigen politischen Beschlusses oder einer festen Quote. Der Botschafter beschrieb vielmehr ein Ziel: Frankreich habe vor der Krise jährlich ungefähr 250.000 Visa an algerische Staatsbürger vergeben. Wegen personeller Engpässe und eingeschränkter konsularischer Arbeitsfähigkeit sei dieses Niveau deutlich unterschritten worden. Nun sollten Termine...
Aktuell Lesen 17.07.2026 18:16Franceinfo-Dokumentation rückt die frühe Waldbrandsaison in den Fokus
Paris - 17.07.2026: Franceinfo hat am Freitag die Dokumentation "Waldbrände, der infernalische Sommer" veröffentlicht. Der Film nimmt die Feuer in den Blick, die in diesem Sommer Wälder und Vegetationsflächen in mehreren Teilen Frankreichs erfasst haben. Die Veröffentlichung fällt in eine Phase, in der die Behörden wegen Hitze, Trockenheit und einer außergewöhnlich frühen Zahl von Brandherden landesweit verstärkt reagieren.Nach Angaben von Julien Marion, dem Generaldirektor für Zivilschutz und Krisenmanagement, wurden zur Mitte des Juli bereits annähernd 11.000 Brände gezählt. Rund 35.000 Hektar seien von Flammen betroffen gewesen. Damit liege die verbrannte Fläche schon deutlich vor dem Ende der Sommersaison über dem Gesamtwert des Vorjahres. Die Zahlen...
Aktuell Lesen 17.07.2026 18:00Frankreich sperrt Polymarket nun vollständig
Paris - 17.07.2026: Frankreich hat den Zugang zur US-Plattform Polymarket aus seinem Staatsgebiet vollständig gesperrt. Die nationale Glücksspielaufsicht ANJ begründet den Schritt damit, dass die weiterhin sichtbaren Wettquoten für politische, sportliche und gesellschaftliche Ereignisse als Werbung für ein nicht zugelassenes Glücksspielangebot gelten können. Damit ist nicht mehr nur der Abschluss von Wetten, sondern auch der Aufruf der Internetseite aus Frankreich betroffen.Polymarket bezeichnet sich als Prognosemarkt. Nutzer können dort Positionen auf den Ausgang klar definierter Ereignisse kaufen und verkaufen, etwa zu Wahlen, internationalen Konflikten, Sportwettbewerben oder Wetterdaten. Der Preis eines Kontrakts wird häufig als vom Markt gebildete Eintrittswahrscheinlichkeit verstanden. Nach Auffassung der französischen Aufsicht ähnelt dieses...
Aktuell Lesen 17.07.2026 17:45Rencontres d’Arles: Amerikanische Perspektiven und große Namen der Fotografie
Arles - 17.07.2026: Die 57. Rencontres d'Arles rücken bis zum 4. Oktober die Fotografie als Mittel der Erinnerung, der gesellschaftlichen Beobachtung und der künstlerischen Recherche in den Mittelpunkt. Das diesjährige Programm trägt den Titel "Welten neu lesen" und vereint Ausstellungen zu afrikanischen und mediterranen Räumen, zu Archiven sowie zu neuen fotografischen Positionen. Zugleich erhalten prägende Stimmen der amerikanischen Fotografie besondere Aufmerksamkeit.Zu den herausragenden Einzelausstellungen zählt die Schau von Ming Smith. Die amerikanische Fotografin wird in Arles als bedeutende Vertreterin der Fotografie in den Vereinigten Staaten gewürdigt. Ihre über Jahrzehnte entstandenen Bilder verbinden persönliche Erfahrungen, urbane Szenen und eine experimentelle Bildsprache. Die Ausstellung stellt dabei auch...
Aktuell Lesen 17.07.2026 17:31Digitale Trinkgelder werden in Frankreichs Restaurants sichtbarer
Paris - 17.07.2026: Wer in Frankreich im Restaurant mit Karte bezahlt, begegnet zunehmend einer zusätzlichen Frage auf dem Kartenleser: Soll ein freiwilliges Trinkgeld hinzugefügt werden? Franceinfo berichtete am Freitag über diese Praxis, die vor allem in der Ferienzeit stärker sichtbar wird. Für Gäste verändert sie den Bezahlvorgang, weil die Entscheidung unmittelbar am Terminal getroffen wird und nicht mehr davon abhängt, ob Bargeld vorhanden ist.Ein Trinkgeld bleibt in Frankreich grundsätzlich eine freiwillige Anerkennung. Es darf nicht mit dem in der Rechnung enthaltenen Service verwechselt werden. Nach Angaben der Generaldirektion für Wettbewerb, Verbraucherschutz und Betrugsbekämpfung muss ein verpflichtender Serviceanteil auf Karte oder Rechnung klar ausgewiesen sein. Fehlt ein solcher Hinweis, werden Beschäftigte grundsätzlich über ihr festes Entgelt bezahlt. Die Abfrage auf dem Terminal darf daher keinen verpflichtenden Zuschlag vortäuschen.Für Restaurants kann die digitale Lösung eine Antwort auf den Rückgang von Barzahlungen sein. Betriebe sammeln die über Karte gezahlten Beträge ein und verteilen sie anschließend an das Personal. Die Urssaf weist darauf hin, dass Arbeitgeber bei zentral erfassten Trinkgeldern ein Verteilungsregister führen müssen....
Aktuell Lesen 17.07.2026 17:16Mehr als 20.000 Blitzeinschläge: 16. Juli war Frankreichs gewitterreichster Tag 2026
Lyon - 17.07.2026: Die heftigen Gewitter vom Donnerstag haben den bislang stärksten Blitztag des Jahres in Frankreich verursacht. Nach Angaben von Météo-France wurden am 16. Juli mehr als 20.000 Blitzeinschläge registriert. Damit war es der gewitterreichste Tag seit Jahresbeginn. Die Unwetter zogen über große Teile des Landes und gingen örtlich mit Starkregen, Hagel und kräftigen Windböen einher.Besonders stark traf die elektrische Aktivität die Region Auvergne-Rhône-Alpes. Dort konzentrierte sich ein großer Teil der Blitzeinschläge. Bereits am Nachmittag und bis in den Abend hinein entwickelten sich in einem sehr warmen und instabilen Luftmassengebiet teils kräftige Gewitterzellen. Die Lage betraf unter anderem die Départements Ain, Loire, Rhône, Isère,...
Aktuell Lesen 17.07.2026 17:00Kuehlere Atlantikluft bringt der Bretagne spuerbare Entlastung
Cancale - 17.07.2026: In der Bretagne hat ein deutlicher Temperaturrueckgang am Freitag für eine spuerbare Entlastung nach den hohen Werten der vergangenen Tage gesorgt. An der Cote d'Emeraude bei Cancale zeigte sich die Atlantikluft von ihrer angenehm kuehlen Seite. Urlauber und Einwohner nutzten die Bedingungen für Spaziergaenge am Meer, während die Region im Vergleich zu vielen anderen Teilen Frankreichs deutlich gemaessigtere Temperaturen erlebte.Die Abkuehlung ist Teil einer Wetterumstellung, die sich zum Ende der Woche über Frankreich ausbreitet. In weiten Teilen der Bretagne lagen die Temperaturen am Freitag erheblich unter den Höchstwerten, die zuvor in zahlreichen Regionen erreicht worden waren. Météo-France meldete am Nachmittag in Brest...
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