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In der Nacht wurden weitere Gemeinden südöstlich des Beckens von Arcachon oder in der Nähe der Metropole Bordeaux...
Frankreich 08:26 Brand in der Gironde wird "lange zu bekämpfen sein", warnt InnenministerIn einem Interview mit "La Tribune" erklärt Laurent Nuñez: "Solange das Feuer nicht unter Kontrolle ist, wird es...
Politik 07:55 Zehn Jahre später ehrt Frankreich den bei einem Anschlag in Saint-Etienne-du-Rouvray getöteten Pfarrer HamelAm Sonntag wird in der Kirche, in der der Priester ums Leben kam, eine Messe gefeiert. Anschließend wird...
Frankreich 07:40 Fecht-Weltmeisterschaften: Russen kehren zurück und dürfen wieder unter Flagge und mit Hymne antretenDer Internationale Fechtverband hat bei einem Weltwettbewerb erneut die russische Flagge und Hymne zugelassen. Eine Premiere seit Beginn...
Sport 07:37 Brand in der Gironde: Wie lassen sich erneute Brandausbrüche verhindern?Seit Mittwoch, dem 22. Juli, setzen die Feuerwehrleute alles daran, den schweren Brand in der Gironde unter Kontrolle...
Umwelt 07:36 Gironde: Pflegeheim wegen Ausbreitung der Brände evakuiertWährend die Brände immer mehr Orte in Nouvelle-Aquitaine bedrohen, wurde das Pflegeheim in der Gemeinde Arès (Gironde) evakuiert,...
Gesundheit 07:33 Brand in der Gironde: Armee und A400M unterstützen die FeuerwehrAm Samstag, dem 25. Juli, wurde das Militärflugzeug A400M erstmals über den schweren Bränden eingesetzt, die die Gironde...
Frankreich 07:25 "Die wunderbaren Morgen": Avril Besson gelingt mit ihrem Spielfilmdebüt ein wohltuender FilmAvril Bessons Langfilm, der beim jüngsten Filmfestival von Cannes 2026 in einer Sondervorführung gezeigt wurde, ist eine spritzige...
KulturEVARS-Unterricht: Ministerium zieht erste Bilanz nach der Einführung
Paris - 16.07.2026: Das französische Bildungsministerium zieht zum Ende des Schuljahres 2025/2026 eine erste Bilanz des neuen Unterrichtsprogramms zur emotionalen, partnerschaftlichen und sexuellen Bildung. EVARS ist seit September 2025 verbindlicher Bestandteil der Lehrpläne an Collèges und Lycées; an Grundschulen gilt das altersgerecht angepasste Programm EVAR. Bildungsminister Édouard Geffray bewertet die Einführung damit nach rund zehn Monaten Unterrichtspraxis, nicht nach einem vollen Kalenderjahr.Der institutionelle Schritt ist erheblich. Zwar verpflichtet das Bildungsgesetz Schulen bereits seit 2001, pro Altersgruppe mindestens drei jährliche Einheiten zur Sexualerziehung anzubieten. Über lange Zeit fehlten jedoch ein einheitlicher Lehrplan, präzise Inhalte und ein belastbares Verfahren zur Überprüfung der Umsetzung. Der nationale Lehrplan von 2025 sollte diese Lücke schließen und den Unterricht stärker in den regulären Bildungsauftrag integrieren.EVAR in der Grundschule konzentriert sich auf zwischenmenschliche Beziehungen, Gleichberechtigung, den Schutz der eigenen Grenzen und die Prävention von Gewalt. EVARS erweitert diesen Rahmen ab dem Collège um Fragen der Sexualität, der Zustimmung, der Gesundheit sowie der digitalen Risiken. Das Programm ist nach Altersstufen gegliedert. Es soll keine zusätzliche Fachdisziplin schaffen, sondern Unterricht, schulische Gesundheitsdienste und Präventionsarbeit miteinander verbinden.Die ersten vom Minister im Januar vorgelegten Daten zeigten einen noch ungleichmäßigen Start. Bis zum 31. Dezember 2025 hatten demnach 66 Prozent der Grundschüler, 48 Prozent der Collégiens und 35 Prozent der Lycéens mindestens eine Einheit besucht. Diese Werte belegten einerseits eine rasche Mobilisierung in vielen Einrichtungen, machten andererseits aber deutlich, wie weit der Weg zur gesetzlichen Vorgabe von drei Sitzungen pro Jahr noch...
Aktuell Lesen 16.07.2026 18:31Hitze lenkt Urlauber in die Vogesen: Gérardmer verzeichnet starken Andrang
Gérardmer - 16.07.2026: Die anhaltende Hitze in weiten Teilen Frankreichs verändert die Urlaubspläne vieler Menschen. Statt an die besonders warmen Küsten zieht es zahlreiche Reisende in die Mittelgebirge. Der Ferienort Gérardmer in den Vogesen erlebt nach einem aktuellen Bericht einen deutlich stärkeren Besucherandrang als in einem üblichen Julisommer.Für viele Gäste ist vor allem die nächtliche Abkühlung ein entscheidendes Argument. In den Höhenlagen rund um Gérardmer sinken die Temperaturen nach Angaben von Urlaubern teils auf 17 bis 18 Grad. Das erleichtert den Schlaf und bietet einen spürbaren Unterschied zu dicht bebauten Städten oder stark aufgeheizten Küstenregionen, in denen die Wärme auch nachts oft anhält.Die Wetterlage bleibt...
Aktuell Lesen 16.07.2026 18:15Mögliche menschliche Knochen nach Jubillar-Geständnis im Tarn entdeckt
Mailhoc - 16.07.2026: Ermittler haben im Tarn Knochenreste an einer Stelle gefunden, die Cédric Jubillar als Ablageort des Leichnams seiner Ehefrau Delphine Aussaguel bezeichnet haben soll. Der Generalstaatsanwalt am Berufungsgericht Toulouse, Nicolas Jacquet, erklärte am Donnerstag, es könne sich um menschliche Knochen handeln. Die Identität der Überreste ist bislang nicht festgestellt; forensische Analysen stehen noch aus.Die Suche hatte begonnen, nachdem Jubillar nach Angaben der Staatsanwaltschaft am Mittwoch erneut angehört worden war. Dabei räumte er ein, für den Tod von Delphine Aussaguel verantwortlich zu sein, und erklärte sich bereit, die Ermittler zum mutmasslichen Fundort zu führen. Die Gendarmerie durchsuchte daraufhin ein Gebiet im Umfeld von Mailhoc,...
Aktuell Lesen 16.07.2026 18:00Privatkaraoke wird in Frankreich zum generationsübergreifenden Freizeiterlebnis
Paris - 16.07.2026: Karaoke erlebt in Frankreich eine bemerkenswerte Rückkehr, allerdings in einem neuen wirtschaftlichen und sozialen Rahmen. Nicht die offene Bühne in einer Bar steht im Mittelpunkt, sondern stundenweise gemietete, schallgedämmte Privaträume. Freunde, Familien und Arbeitskollegen treffen sich dort, um gemeinsam zu singen. Franceinfo berichtete am Donnerstag über die wachsende Nachfrage nach diesem Angebot, das lange als überholt galt.Das Modell beruht auf kleinen, technisch ausgestatteten Räumen mit Bildschirmen, Mikrofonen und digitalen Musikkatalogen. Es verlagert die Aktivität aus dem öffentlichen Lokal in einen geschlossenen Kreis. Gerade diese Privatheit senkt die Hemmschwelle: Teilnehmende müssen nicht vor einem unbekannten Publikum auftreten. Der Erfolg erklärt sich damit weniger durch musikalischen Anspruch als durch die Verbindung von Unterhaltung, Geselligkeit und einer zeitlich klar begrenzten Gruppenaktivität.Der Trend fügt sich in eine breitere Entwicklung des französischen Freizeitmarkts ein. Betreiber von Einkaufszentren und innerstädtischen Gewerbeflächen setzen verstärkt auf kostenpflichtige Indoor-Angebote, die Besuchsfrequenz erzeugen und Gastronomie ergänzen sollen. Nach Angaben der Banque des Territoires nahmen die neu eröffneten Indoor-Freizeitangebote im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 51 Prozent...
Aktuell Lesen 16.07.2026 17:45USA begrenzen Aufenthaltszeiten für ausländische Studierende und Journalisten
Washington - 16.07.2026: Die US-Regierung verschärft die Regeln für den Aufenthalt ausländischer Studierender, Teilnehmer von Austauschprogrammen und internationaler Journalisten. Das Heimatschutzministerium DHS stellte am Donnerstag die Endfassung einer Regelung bereit, die bisher offene Aufenthaltsfristen durch feste Zeiträume ersetzt. Die formelle Veröffentlichung im Federal Register ist für den 17. Juli vorgesehen. Wirksam werden soll die Regel 60 Tage danach, vorbehaltlich der parlamentarischen Prüfung.Betroffen sind vor allem Inhaber von F-Studentenvisa, J-Visa für Austauschbesucher und I-Visa für ausländische Medienvertreter. Studierende und Austauschbesucher sollen künftig grundsätzlich nur für die Dauer ihres Programms zugelassen werden, höchstens jedoch für vier Jahre je Einreise. Wer ein längeres Studium, eine Promotion oder ein anderes Programm nicht innerhalb dieser Zeit abschließen kann, muss eine Verlängerung bei den Einwanderungsbehörden beantragen.Für ausländische Journalisten sieht die Regel eine deutlich kürzere anfängliche Aufenthaltsdauer vor. Inhaber eines I-Visums dürfen in der Regel höchstens 240 Tage im Land bleiben, also rund acht Monate. Für Reisende mit Pass der Volksrepublik China ist eine Begrenzung auf 90 Tage vorgesehen; davon ausgenommen sind Pässe aus Hongkong und Macau....
Aktuell Lesen 16.07.2026 17:30Chateau de Falaise: Reise in die Welt Wilhelms des Eroberers
Falaise - 16.07.2026: Ein heute von Franceinfo veröffentlichter Kulturbeitrag lenkt den Blick auf das Chateau Guillaume-le-Conquerant in Falaise. Die Festung im Departement Calvados gilt als zentraler Erinnerungsort an Wilhelm den Eroberer, der um 1027 in Falaise geboren wurde und später Herzog der Normandie sowie König von England war. Das Bauwerk veranschaulicht die politische Bedeutung der Normandie im Mittelalter.Die Anlage steht auf einem Felssporn über der Stadt und war über Jahrhunderte zugleich Herrschaftssitz und Verteidigungsanlage. Das heutige Erscheinungsbild geht vor allem auf Bauphasen des 12. und 13. Jahrhunderts zurück. Sichtbar sind der grosse Bergfried, der kleinere Bergfried und der Talbot-Turm. Sie dokumentieren, wie sich die Festung...
Aktuell Lesen 16.07.2026 17:15Canadair-Streit: Attal weist Melenchons Vorwurf zuruck, Akten stutzen jedoch Budgetfolge
Paris - 16.07.2026: Der Streit um die Erneuerung der französischen Loeschflugzeugflotte hat sich zwischen Gabriel Attal und Jean-Luc Melenchon verschaerft. Der frühere Premierminister wies den Vorwurf zurück, seine Regierung habe den Erwerb von zwei weiteren Canadair verhindert. Melenchon habe Tatsachen verdreht, erklärte Attal in einem Fernsehauftritt am 15. Juli. Er verwies darauf, dass während seiner Amtszeit zwei neue Maschinen bestellt worden seien.Diese Aussage trifft nur einen Teil des Sachverhalts. Der staatliche Auftrag für zwei amphibische Loeschflugzeuge des Typs DHC-515 wurde im August 2024 tatsaechlich abgeschlossen, als Attal noch Regierungschef war. Die Maschinen sollen nach Angaben der Regierung und des kanadischen Vertragspartners 2028 geliefert werden. Sie...
Aktuell Lesen 16.07.2026 17:00Klimaanlagen auf Zeit: In Paris wird die Kühlung zum Mietgeschäft
Paris - 16.07.2026: Wenn sich die Hitze in den Wohnungen staut, wird selbst ein unscheinbares weißes Gerät mit Abluftschlauch zum begehrten Sommergast. Unternehmen, die mobile Klimaanlagen vermieten, berichten in der Region Paris von einer ungewöhnlich hohen Nachfrage. Nach Angaben eines Anbieters werden derzeit bis zu 500 Geräte täglich ausgeliefert. Die kurzfristige Miete ersetzt dabei den oft erfolglosen Gang durch ausverkaufte Baumärkte.Das Modell folgt einer sehr gegenwärtigen Logik: Wer nur für einige besonders heiße Tage Abkühlung braucht, möchte weder mehrere hundert Euro ausgeben noch ein sperriges Gerät elf Monate im Jahr in der Abstellkammer beherbergen. Lieferung, Aufstellung und spätere Abholung machen die Mietklimaanlage zur Dienstleistung für...
Aktuell Lesen 16.07.2026 16:45Macron will Spenden für Wiederaufbau des Waldes von Fontainebleau buendeln
Noisy-sur-Ecole - 16.07.2026: Präsident Emmanuel Macron hat nach den verheerenden Waldbraenden im Massiv von Fontainebleau eine gebuendelte nationale Spendensammlung für den Wiederaufbau angekündigt. Bei einem Besuch am Einsatzort im Sueden des Departements Seine-et-Marne stellte er in Aussicht, private Zuwendungen für die Wiederherstellung des Waldes über eine zentrale Anlaufstelle zu koordinieren. Der Brand hatte am 12. Juli nahe Noisy-sur-Ecole begonnen und sich rasch ausgebreitet.Nach bislang vorliegenden Angaben wurden insgesamt rund 2050 Hektar Vegetation erfasst. Das entspricht etwa zehn Prozent der Flaeche des Waldes von Fontainebleau, des groessten zusammenhängenden Waldgebiets in der Region Ile-de-France. Das Feuer ist zwar unter Kontrolle, doch werden die Loescharbeiten und die Sicherung...
Aktuell Lesen 16.07.2026 16:30Einigung auf Agrar-Notgesetz ebnet Weg für Schlussabstimmungen
Paris - 16.07.2026: Die gemischte Kommission aus Abgeordneten und Senatoren hat sich auf einen gemeinsamen Text zum Gesetz über den Schutz und die landwirtschaftliche Souveraenitaet geeinigt. Damit ist ein zentraler Schritt im beschleunigten Gesetzgebungsverfahren vollzogen. Der Kompromiss beendet die Differenzen zwischen Nationalversammlung und Senat nach deren ersten Lesungen, ersetzt jedoch nicht die noch ausstehenden Schlussabstimmungen beider Kammern.Die Kommission trat am Donnerstagvormittag im Senat zusammen. Ihr gehoerten jeweils sieben ordentliche Mitglieder aus Nationalversammlung und Senat an. Den Vorsitz auf Senatsseite fuehrte Dominique Estrosi Sassone; zu den Berichterstattern zaehlten Laurent Duplomb, Franck Menonville und Pierre Cuypers. Das Ergebnis wird vom Senat offiziell als Einigung ausgewiesen. Der genaue Wortlaut des Kompromisstextes war am Nachmittag noch nicht als abschliessender parlamentarischer Beschluss beider Kammern wirksam.Nach dem derzeitigen Zeitplan soll die Nationalversammlung die Schlussfolgerungen der Kommission am Montag, dem 20. Juli 2026, um 21.30 Uhr behandeln. Der Senat hat seine Beratung für Dienstag, den 21. Juli 2026, am späten Nachmittag vorgesehen. Erst wenn beide Kammern denselben Text annehmen, ist das parlamentarische Verfahren abgeschlossen. Die im Ausgangshinweis...
Aktuell Lesen 16.07.2026 16:17Macron verteidigt Canadair-Strategie gegen Vorwurf gekürzter Mittel
Frankreich - 16.07.2026: Präsident Emmanuel Macron hat Vorwürfe des Rassemblement National und von La France insoumise zurückgewiesen, seine Regierung habe den Ausbau der französischen Canadair-Flotte vernachlässigt. Im Zusammenhang mit schweren Waldbränden erklärte Macron am Donnerstag, Frankreich habe die Wiederaufnahme der Produktion dieser amphibischen Löschflugzeuge auf europäischer Ebene ermöglicht. Damit reagierte er auf eine Debatte, die den Katastrophenschutz unmittelbar mit den Budgetentscheidungen der Regierung von Gabriel Attal im Jahr 2024 verknüpft.Der Kern der Kritik ist sachlich belegbar: Ein Sparbeschluss der damaligen Regierung strich 2024 beim Programm Zivilschutz 52,7 Millionen Euro an Zahlungskrediten. Parlamentarische Unterlagen des Senats halten fest, dass die Generaldirektion für Zivilschutz und Krisenmanagement deshalb...
Aktuell Lesen 16.07.2026 16:00Rote Bänder an Autos: Symbolische Unterstützung für Feuerwehrleute in Okzitanien
Frankreich - 16.07.2026: In Okzitanien werden an immer mehr Autos rote Bänder, Stoffstreifen oder Tücher an den Außenspiegeln sichtbar. Die unter dem Namen Operation Rotes Band verbreitete Geste ist eine private Solidaritätsaktion für die Feuerwehrleute, die in diesem Sommer bei zahlreichen Vegetations- und Waldbränden im Einsatz stehen. Behördeninitiative ist sie nicht; ihre Verbreitung begann Anfang Juli über soziale Netzwerke im Département Aude.Auslöser war ein Aufruf der lokalen Facebook-Seite Kazaa Infos Radars. Die Betreiber riefen dazu auf, ein rotes Band, ein Stück Stoff oder auch ein rotes Tuch am Fahrzeug anzubringen. Das Zeichen soll den Einsatzkräften Dank und Unterstützung vermitteln. Inzwischen hat sich die Aktion über...
Aktuell Lesen 16.07.2026 15:45Fall Lyhanna: Zweiter Bericht kritisiert lange Verzögerungen bei früherer Anzeige
Bethune - 16.07.2026: Eine Anzeige, die vor vier Jahren bei der Justiz im nordfranzösischen Bethune einging, rückt im Fall Lyhanna erneut in den Mittelpunkt. Ein Anfang Juli vorgelegter zweiter Inspektionsbericht kritisiert nach Angaben von Franceinfo bei der Bearbeitung der damaligen Vorwürfe gegen Jérôme Barella offenbar deutlich zu lange Verfahrensschritte sowie fehlende Mittel für die Ermittlungen.Es geht um den Verdacht einer Vergewaltigung an einem minderjährigen Kind. Die Anzeige war 2022 in Bethune im Departement Pas-de-Calais aufgenommen worden und bezog sich auf einen mutmaßlichen Tatort im Gers. Nach den bisher bekannten Angaben wurde das Verfahren an die zuständige Staatsanwaltschaft in Auch weitergeleitet und 2024 mangels ausreichender Beweise eingestellt.Der neue Bericht stellt die damalige Entscheidung nicht einfach nachträglich auf den Prüfstand. Sein Augenmerk liegt offenbar auf dem Weg dorthin: auf Zuständigkeiten, Bearbeitungszeiten und der Frage, ob die Ermittlungen mit genügend Personal und ausreichender Priorität geführt wurden. Die Inspektion sieht demnach nicht nur mögliche Fehler einzelner Beteiligter, sondern auch strukturelle Engpässe.Jérôme Barella steht im Zusammenhang mit dem Tod der elfjährigen Lyhanna aus dem Gers im Fokus der Justiz. Gegen ihn bestehen zudem Vorwürfe aus mehreren früheren Verfahren, die Kinder betreffen. Für alle diese Vorwürfe gilt die Unschuldsvermutung. Gerade deshalb sind die administrativen Untersuchungen von besonderer Bedeutung: Sie sollen klären, ob Warnsignale korrekt aufgenommen, Informationen weitergegeben und Ermittlungen wirksam gesteuert wurden.Schon ein erster, im Juni veröffentlichter Vorbericht der Generalinspektion der Justiz und der Gendarmerie hatte schwere Mängel beim Umgang mit einer anderen Anzeige aus dem...
Aktuell Lesen 16.07.2026 15:30Kommunalverband warnt vor Konflikten um Wasser in Agrargesetz
Paris - 16.07.2026: Der Verband der kommunalen Konzessionäre und Regiebetriebe FNCCR warnt vor verschärften Konflikten um Wasser, falls das Agrar-Notgesetz in seiner derzeit diskutierten Form verabschiedet wird. Régis Taisne, Leiter der Abteilung Wasserkreislauf beim Verband, sieht darin eine grundlegende Abkehr vom bisherigen französischen Modell der Wasserbewirtschaftung. Seine Kritik fällt auf den Tag, an dem ein paritätischer Vermittlungsausschuss von Nationalversammlung und Senat über den Text berät.Das Gesetzesvorhaben zur Sicherung und zum Schutz der französischen Landwirtschaft soll die landwirtschaftliche Produktion stärken und den Zugang zu Wasser für Betriebe erleichtern. Ein zentraler Punkt ist der Ausbau landwirtschaftlicher Wasserspeicher. Der Senat hatte den Entwurf am 2. Juli 2026 mit...
Aktuell Lesen 16.07.2026 15:16Waldbrände bei Fontainebleau: Zwei 18-Jährige in Untersuchungshaft
Fontainebleau - 16.07.2026: Über dem Wald südlich von Paris liegt noch der Geruch von Asche. Die beiden großen Brände im Massif de Fontainebleau sind zwar seit Dienstagabend unter Kontrolle, vollständig gelöscht sind sie aber nicht. Während Feuerwehrleute weiter Brandnester überwachen, hat die Justiz in der Sache einen neuen Schritt gemacht: Zwei 18 Jahre alte Beschuldigte sitzen nun in Untersuchungshaft.Einer von ihnen ist freiwilliger Feuerwehrmann aus Fontainebleau. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte er während seiner Vernehmung zunächst erklärt, bei Arbonne-la-Forêt mit einem Feuerzeug und Benzin Zweige angezündet zu haben. Der junge Mann wurde einem Ermittlungsrichter vorgeführt, formell in ein gerichtliches Ermittlungsverfahren einbezogen und anschließend in Haft...
Aktuell Lesen 16.07.2026 15:0093.000 Blitze bei Unwettern: Hagel und Starkregen treffen mehrere Regionen Frankreichs
Paris - 16.07.2026: Nach einer außergewöhnlich gewitterreichen Nacht und einem unruhigen Mittwoch ziehen erneut kräftige Gewitter über Teile Frankreichs. Nach Angaben des Wetterdienstes wurden am 15. Juli landesweit rund 93.000 Blitze registriert, darunter etwa 13.300 Einschläge am Boden. Die Gewitterfronten verursachten örtlich erhebliche Schäden, überflutete Verkehrswege und schwierige Bedingungen für Einsatzkräfte und Verkehrsteilnehmer.Besonders betroffen waren am Mittwoch Regionen im Westen sowie im Zentrum und Osten des Landes. Die elektrische Aktivität konzentrierte sich unter anderem auf die Pays de la Loire und Auvergne-Rhone-Alpes. In Maine-et-Loire wurden zwischen dem Nachmittag und dem Abend 762 Blitzeinschläge gezählt. Die hohe Zahl der Entladungen macht den Tag zu einem der bislang gewitterreichsten des Jahres.Neben Starkregen waren große Hagelkörner ein entscheidender Schadensfaktor. In der Ardeche wurden nach meteorologischen Beobachtungen Hagelkörner mit einem Durchmesser von sechs bis sieben Zentimetern gemeldet. Sie beschädigten Fahrzeuge und Hausdächer. In der Sarthe fielen örtlich bis zu 75 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde. Solche Niederschlagsmengen können Bäche und Entwässerungssysteme rasch überlasten.Die Gewitter entstanden an der Grenze zwischen sehr warmer, zuvor...
Aktuell Lesen 16.07.2026 14:45Macron warnt in Fontainebleau vor landesweit beispiellosem Feuerdruck
Fontainebleau - 16.07.2026: Präsident Emmanuel Macron hat bei einem Besuch im vom Feuer schwer getroffenen Wald von Fontainebleau vor einer neuen Dimension der Waldbrandgefahr in Frankreich gewarnt. Das Land sei seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mit einer vergleichbaren Häufung von Branddruck in so vielen Landesteilen gleichzeitig konfrontiert gewesen, sagte Macron. Nach jüngsten Angaben seien seit Jahresbeginn rund 35.000 Hektar abgebrannt.Der Besuch des Staatschefs folgt auf mehrere Tage außergewöhnlich schwerer Brände im Massiv von Fontainebleau südöstlich von Paris. Seit dem 12. Juli haben die Flammen dort nach übereinstimmenden Lageberichten etwa 2.000 Hektar Vegetation erfasst. Das Gebiet zählt zu den bedeutendsten Waldlandschaften Frankreichs und liegt rund 60 Kilometer von der Hauptstadt entfernt. Die Einsatzkräfte meldeten nach einer ruhigen Nacht eine stabilere Lage, blieben aber vor Ort in Bereitschaft.Die Brandserie hat die französische Innen- und Klimapolitik zugleich unter Handlungsdruck gesetzt. Macron stellte den Kampf gegen Vegetationsbrände in einen nationalen Zusammenhang: Nicht allein die traditionell besonders gefährdeten Mittelmeerregionen, sondern auch Gebiete im Norden und im Großraum Paris seien inzwischen betroffen. Damit verschiebt...
Aktuell Lesen 16.07.2026 14:30Schwere Unwetter in der Sarthe: 17.000 Haushalte zeitweise ohne Strom
La Fleche - 16.07.2026: Heftige Gewitter haben am Mittwochnachmittag, 15. Juli, vor allem den Süden des französischen Departements Sarthe getroffen. Besonders im Raum La Fleche kam es nach starken Regenfällen zu überfluteten Wohnhäusern, umgestürzten Bäumen und erheblichen Sachschäden. Die Rettungskräfte mussten nach Angaben lokaler Medien etwa 150 Mal ausrücken. Verletzte wurden zunächst nicht gemeldet.Die Gewitterfront brachte innerhalb kurzer Zeit große Regenmengen sowie kräftige Windböen. An mehreren Orten drang Wasser in Gebäude ein oder setzte Grundstücke und Straßen unter Wasser. Bewohner berichteten, dass der Wasseranstieg so schnell erfolgt sei, dass sie kaum reagieren konnten. Feuerwehr und kommunale Dienste sicherten betroffene Bereiche und halfen bei der Beseitigung...
Aktuell Lesen 16.07.2026 14:15Charles Biétry begrüßt Parlamentsbeschluss zur Sterbehilfe
Paris - 16.07.2026: Der frühere Sportjournalist und Medienmanager Charles Biétry hat den endgültigen Beschluss der Nationalversammlung zum Recht auf Hilfe zum Sterben als persönliche Zäsur gewürdigt. Biétry, der an amyotropher Lateralsklerose, auch als Charcot-Krankheit bekannt, leidet, erklärte, die Abgeordneten hätten den Verlauf seines Todes verändert. Seine Reaktion macht deutlich, welche unmittelbare Bedeutung die Reform für schwer erkrankte Menschen besitzt.Die Nationalversammlung verabschiedete den Gesetzentwurf am Mittwoch, 15. Juli 2026, endgültig. Damit setzte sie sich nach mehreren Lesungen gegen den Senat durch, der den Text wiederholt zurückgewiesen hatte. Das parlamentarische Verfahren war durch tiefe Differenzen über die Reichweite der Regelung geprägt. Das getrennt beschlossene Gesetz zum Ausbau...
Aktuell Lesen 16.07.2026 14:00Knochenreste im Tarn gefunden: Forensik soll Klarheit im Fall Delphine Aussaguel bringen
Cagnac-les-Mines - 16.07.2026: Bei erneuten Sucharbeiten im Tarn haben Ermittler Knochenreste gefunden. Die Funde wurden am Donnerstag nahe Cagnac-les-Mines sichergestellt, jenem Ort, an dem Delphine Aussaguel in der Nacht zum 16. Dezember 2020 verschwand. Ob die Überreste von der damals 33-jährigen Krankenpflegerin stammen, ist ausdrücklich offen. Spezialisten müssen die Identität nun forensisch klären.Die Suche begann nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft Toulouse, nachdem Cédric Jubillar den Ermittlern Hinweise auf einen möglichen Ablageort gegeben hatte. Der heute 38-Jährige war für die Maßnahmen aus der Haft in den Tarn gebracht worden. Die Gendarmerie sperrte ein größeres Gelände ab und setzte umfangreiche Suchmittel ein. Die Arbeiten dauerten am Nachmittag weiter...
Aktuell Lesen 16.07.2026 13:45Knochenreste bei neuen Jubillar-Suchen im Tarn entdeckt
Cagnac-les-Mines - 16.07.2026: Bei neuen, von Cédric Jubillar begleiteten Sucharbeiten im Tarn haben Ermittler Knochenreste entdeckt. Die Funde wurden am Donnerstag in einem Gebiet nahe Cagnac-les-Mines gemacht, dem Ort, an dem Delphine Jubillar in der Nacht zum 16. Dezember 2020 verschwand. Ob die Überreste von der Vermissten stammen, ist nach Angaben aus dem Umfeld der Ermittlungen noch offen.Die Gendarmerie sicherte den Fundort und setzte die Suche fort. Spezialisten sollen die Knochenreste nun forensisch untersuchen, zunächst auf ihre menschliche Herkunft und anschließend, falls möglich, mittels DNA-Abgleich. Erst diese Analysen können eine belastbare Antwort darauf geben, ob die Entdeckung das seit Jahren ungelöste Schicksal der Krankenpflegerin aufklärt.Cédric...
Aktuell Lesen 16.07.2026 13:30RN will Sterbehilfe-Gesetz bei möglicher Machtübernahme nicht aufheben
Paris - 16.07.2026: Der Rassemblement National will das vom Parlament endgültig verabschiedete Gesetz über ein Recht auf Hilfe beim Sterben im Falle einer eigenen Regierungsübernahme nach eigenen Angaben nicht aufheben. Das sagte der Moseller Abgeordnete und Parteisprecher Laurent Jacobelli am Donnerstag. Zugleich kündigte er an, seine Partei werde die praktische Anwendung des Gesetzes aufmerksam verfolgen und auf mögliche Missbräuche achten.Jacobelli räumte ein, dass er gegenüber der Reform einen Gewissenskonflikt empfinde. Nach seiner Darstellung hätte der RN eine Volksabstimmung über die gesellschaftspolitisch besonders sensible Frage bevorzugt. Damit verschiebt die Partei ihren Akzent: Sie stellt die nun beschlossene gesetzliche Regelung nicht grundsätzlich als rückgängig zu machenden Bestand dar, hält aber an einer kritischen Bewertung ihrer Voraussetzungen und Schutzmechanismen fest.Die Nationalversammlung hatte den Gesetzentwurf am Mittwoch, dem 15. Juli, in letzter Lesung mit 291 gegen 241 Stimmen bei 29 Enthaltungen angenommen. Vorausgegangen war ein langer Konflikt zwischen beiden Parlamentskammern. Der Senat hatte den Text mehrfach zurückgewiesen; deshalb erhielt die Nationalversammlung nach dem Scheitern eines Vermittlungsverfahrens das letzte Wort. Die Regierung will den Verfassungsrat...
Aktuell Lesen 16.07.2026 13:15Beschwerde gegen Wohnprojekt auf ehemaligem Michelin-Gelaende in Joué-lès-Tours
Joué-lès-Tours - 16.07.2026: Auf dem ehemaligen Michelin-Gelaende an der Rue Gutenberg soll ein neues Stadtviertel entstehen. Doch bevor dort Wohnungen, Arbeitsplaetze und Gruenflaechen den früheren Industriestandort ersetzen, hat die Vereinigung AC!! Anti-Corruption nun eine Strafanzeige eingereicht. Das berichtet Franceinfo. Der Vorgang betrifft ein Projekt, das für die Stadt und den Ballungsraum Tours seit Jahren eine besondere Bedeutung hat.Nach Angaben der Vereinigung richtet sich die Anzeige nicht namentlich gegen einzelne Beschuldigte, sondern stellt die Zusammenarbeit zwischen Michelin, der SET, beteiligten Immobilienentwicklern und dem Buergermeister von Joué-lès-Tours infrage. AC!! Anti-Corruption vermutet eine Absprache, durch die bei der Sanierung des belasteten Bodens rund 15 Millionen Euro eingespart worden...
Aktuell Lesen 16.07.2026 13:00Petition gegen Waffenvermutung für Sicherheitskräfte erreicht Parlamentsausschuss
Paris - 16.07.2026: Die Gesetzeskommission der Nationalversammlung will am Dienstag, 21. Juli, eine Petition gegen die geplante Vermutung eines rechtmäßigen Schusswaffeneinsatzes durch französische Sicherheitskräfte beraten. Die Eingabe richtet sich gegen einen Gesetzesvorschlag, den die Abgeordneten am 7. Juli in erster Lesung verabschiedet haben. Nach Angaben der parlamentarischen Petitionsplattform verzeichnet sie inzwischen 607253 Unterstützer.Das Gesetzesvorhaben geht auf den Abgeordneten Eric Pauget von der konservativen Fraktion Droite republicaine zurück. Die Nationalversammlung nahm den Text mit 313 gegen 199 Stimmen an. Im Zentrum steht eine Ergänzung von Artikel L.435-1 des französischen Gesetzbuchs für innere Sicherheit. Dieser regelt die Voraussetzungen, unter denen Polizei und Gendarmerie ihre Waffen einsetzen dürfen.Die...
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