Der Preis an der Zapfsäule bleibt ein akutes Alltagsthema. Für Superbenzin werden inzwischen bis zu 2,12 Euro je Liter genannt; andere gängige Sorten liegen ebenfalls deutlich über der Marke von zwei Euro. Die Entwicklung folgt auf die anhaltenden Störungen der Ölversorgung und des Schiffsverkehrs rund um die Straße von Hormus.
Besonders spürbar ist die Lage für Menschen, die im ländlichen Raum oder an den Stadträndern auf das Auto angewiesen sind. Hohe Dieselpreise treffen außerdem Transport, Landwirtschaft und Fischerei, deren Kosten sich über Lieferketten und Preise weitergeben können. Regionale Berichte zeigen bereits, dass Autofahrer Preisunterschiede zwischen Stationen und Grenzregionen stärker nutzen.
Die Regierung hat das Programm für sogenannte Großfahrer mindestens bis zum 30. September verlängert. Es soll Berufstätige mit hohen Fahrleistungen entlasten, ändert aber nichts daran, dass die Kosten eines Tankvorgangs für viele Haushalte seit Monaten deutlich über dem früheren Niveau liegen.