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Hunderte Gymnasien bleiben am Montag geschlossen

Am Montag, 5. Oktober, werden nach Regierungsangaben 400 bis 500 Gymnasien ganz oder teilweise keinen regulären Unterricht anbieten. Die regionalen Listen machen sichtbar, dass die Folgen der Proteste weit über Paris hinausreichen.

AbendausgabeWelche Themen beschäftigen die französische Presse am 04. Oktober 2026 um 19:59 Uhr?

Frankreich bereitet sich auf einen weiteren Tag mit blockierten Gymnasien vor. Nach Gewalt am Rand der Proteste verschärfen sich zugleich die politische und justizielle Antworten.

Bildungsminister Édouard Geffray erwartet für Montag an 400 bis 500 Gymnasien Ausfälle oder Einschränkungen, weil die Sicherheitsbedingungen nach den Blockaden der vergangenen Woche nicht überall erfüllt sind. Die Familien sollen von ihren Schulen informiert werden; zugleich kündigte der Minister eine schrittweise Wiederaufnahme des Unterrichts an.

Die Größenordnung entspricht ungefähr dem Freitag, als bereits mehrere hundert Einrichtungen geschlossen waren. Nach Angaben des Ministers wurden seit Beginn der Bewegung 24 Schulen beschädigt oder in Brand gesetzt. Die Mobilisierung richtet sich nach Berichten aus den Schulen gegen überfüllte Klassen, Lehrermangel, den Zustand von Gebäuden und die Orientierung über Parcoursup.

In Okzitanien hat die abstrakte nationale Zahl bereits konkrete Folgen: Die Akademie Toulouse schließt am Montag 16 Einrichtungen in Haute-Garonne, Lot, Tarn-et-Garonne und Aveyron. Der Unterricht soll dort teilweise digital fortgesetzt werden. Für die Regionen, die für die Gymnasien zuständig sind, kommen zu den Ausfällen erhebliche Reparaturkosten hinzu; allein Okzitanien bezifferte die Schäden nach regionalen Angaben zuletzt auf mehr als drei Millionen Euro.

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