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Diebstähle schwächen Feuerwehrwachen in den Südalpen

In vier Feuerwehrwachen der Südalpen wurden gezielt Geräte zur Rettung aus Unfallfahrzeugen gestohlen. Die Serie betrifft damit Ausrüstung, die bei schweren Verkehrsunfällen sofort verfügbar sein muss.

MorgenausgabeWelche Themen beschäftigen die französische Presse am 10. Oktober 2026 um 06:59 Uhr?

Schülerproteste, steigende Energiekosten und die Einsatzfähigkeit der Rettungsdienste prägen die französische Morgenausgabe.

Vier Feuerwehrwachen in den Départements Alpes-de-Haute-Provence und Hautes-Alpes sind in der Nacht vom 4. auf den 5. Oktober aufgebrochen worden. Betroffen waren Château-Arnoux-Saint-Auban, Bras-d'Asse und Oraison sowie Veynes. Die Täter nahmen nach Angaben des Dauphiné Libéré jeweils technische Geräte zur Befreiung von Menschen aus verunglückten Fahrzeugen mit, darunter hydraulische Scheren und Spreizer.

Die Auswahl der Beute macht die Serie besonders problematisch. Diese Werkzeuge werden bei Verkehrsunfällen eingesetzt, wenn Einsatzkräfte eingeklemmte Verletzte erreichen und aus einem Fahrzeug befreien müssen. In Veynes war ein Rettungsfahrzeug wegen des fehlenden Materials zeitweise nicht einsatzbereit. Die Feuerwehren in den Hautes-Alpes haben die verbleibenden Geräte inzwischen stärker gesichert, obwohl sie normalerweise in den Fahrzeugen lagern, um ohne Zeitverlust ausrücken zu können.

Die Ermittlungen bündeln die Fälle beider Départements bei der Recherchebrigade der Gendarmerie in Forcalquier. Der Staatsanwalt von Digne-les-Bains verweist zudem auf vergleichbare Diebstähle in Rhône, Isère und Haute-Savoie in den vergangenen Monaten. Einen gesicherten Zusammenhang gibt es bislang nicht. Die Täter sind nach Behördenangaben noch nicht identifiziert.

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