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Duralex wird weiterproduzieren, aber mit weniger Beschäftigten

Das Handelsgericht von Orléans hat die Übernahme der Glasmanufaktur Duralex durch Cédric Meston bestätigt. Sein Projekt erhält 155 Arbeitsplätze und soll den traditionsreichen Standort über eine energetische Modernisierung neu ausrichten.

AbendausgabeWelche Themen beschäftigen die französische Presse am 14. Oktober 2026 um 20:00 Uhr?

Der Haushaltsstreit erreicht Kultur und öffentliche Dienste, während die Justiz nach den Schüssen von Aubagne ein Terrorverfahren führt. In Orléans sichert die Übernahme von Duralex einen großen Teil der Arbeitsplätze.

Für Duralex endet ein erneuter Abschnitt großer Unsicherheit: Das Handelsgericht von Orléans hat das Angebot von Cédric Meston über dessen Holding Tomé ausgewählt. Die Glasmanufaktur in La Chapelle-Saint-Mesmin war seit Anfang Juni in einem gerichtlichen Sanierungsverfahren und hatte nach der Übernahme durch die Beschäftigtengenossenschaft vor weniger als zwei Jahren erneut einen Käufer gesucht.

Mestons Angebot sichert 155 Stellen bei einer Belegschaft von rund 220 Personen. Es setzte sich gegen den Vorschlag der Gruppe Carlesimo durch, der weniger Arbeitsplätze vorsah. Für die Beschäftigten bleibt die Entscheidung deshalb zugleich eine Rettung des Werks und ein harter sozialer Einschnitt.

Der neue Eigentümer, der zuvor Tupperware France übernommen hatte, stellt eine energetische Umstellung des Standorts in den Mittelpunkt seines Plans. Nach Angaben von Le Parisien sollen mindestens 16 Millionen Euro mobilisiert werden; auch staatliche und regionale Finanzierung ist vorgesehen. Der Fall Duralex bleibt ein Prüfstein dafür, ob sich eine bekannte französische Industriemarke mit hoher Energiebelastung dauerhaft wirtschaftlich stabilisieren lässt.

Grundlage des Briefings

Die zugrunde liegenden Medienquellen