Die Ferien haben den Streit über die Zustände an Frankreichs Gymnasien nicht beendet. Am Montagmorgen um 9:30 Uhr waren nach Angaben des Bildungsministeriums 41 der rund 3.700 Einrichtungen blockiert. Das ist eine Momentaufnahme und entspricht etwa einem Prozent der Gymnasien. In der Bretagne und im Westen des Landes fiel die Rückkehr unterschiedlich aus: Ouest-France berichtete etwa von Blockaden in Rennes, Nantes und Rezé. In Le Mans blieb das Gymnasium Bellevue blockiert, während am Gymnasium Touchard-Washington der Unterricht regulär begann. ([tf1info.fr](https://www.tf1info.fr/education/videos/video-lycee-une-rentree-particuliere-19886-2473393.html?utm_source=openai))
Bildungsminister Édouard Geffray bezeichnete die frühen Störungen als begrenzt, mahnte aber, dass für zahlreiche Schüler nach Wochen ohne Unterricht das Schuljahr gefährdet sei. Die Regierung hat unter anderem angekündigt, das Hochschulzulassungsverfahren Parcoursup schrittweise zu ersetzen, geplante Stellenstreichungen bei Lehrkräften zurückzunehmen und die Klassenstärke in der ersten Gymnasialstufe auf 28 zu begrenzen. Schülerorganisationen halten dennoch an ihrem Protest fest. Premierminister Sébastien Lecornu erklärte sich bereit, ihre Vertreter in der kommenden Woche erneut zu empfangen. ([lcp.fr](https://lcp.fr/actualites/blocage-de-lycees-edouard-geffray-evoque-un-mouvement-residuel-mais-alerte-sur-une-annee))