Frankreichs Schülerinnen und Schüler kehren an diesem Montag aus den Herbstferien zurück. Doch an manchen Gymnasien könnte der Unterricht erneut durch Blockaden gestört werden: Die Organisation Les Lycéens! unterstützt Aktionen bereits zum Schulstart. Weitere Schüler- und Studierendenorganisationen rufen für Dienstag und Donnerstag zu Blockaden an Gymnasien und Hochschulen auf. Wie weit die Aufrufe befolgt werden, war am frühen Morgen noch offen. ([tf1info.fr](https://www.tf1info.fr/societe/vers-un-blocage-des-lycees-des-la-rentree-lundi-2-novembre-cette-organisation-lyceenne-se-dit-favorable-2473184.html?utm_source=openai))
Die Regierung hat unter anderem angekündigt, das Hochschulzulassungsverfahren Parcoursup bis 2028 schrittweise zu ersetzen. Schülervertreter Pierre Sourzat hält das für unzureichend: Es fehle vor allem an Studienplätzen. Die Schulproteste fallen mit einer breiteren Bewegung gegen die hohen Lebenshaltungskosten zusammen. Am Samstag zählte das Innenministerium landesweit 320.000 Demonstrierende, Jugendorganisationen sprachen von knapp 500.000. Nach überwiegend ruhigen Umzügen kam es bei der Auflösung in mehreren Städten zu Auseinandersetzungen. In Toulouse versammelten sich nach Angaben von La Dépêche trotz eines Verbots nicht angemeldeter Proteste rund 2.000 Menschen; die Präfektur meldete bis zum Abend 45 Festnahmen. Für Donnerstag ist außerdem ein branchenübergreifender Streik angekündigt. ([tf1info.fr](https://www.tf1info.fr/societe/vers-un-blocage-des-lycees-des-la-rentree-lundi-2-novembre-cette-organisation-lyceenne-se-dit-favorable-2473184.html?utm_source=openai))