Der Bürgermeister von Le Havre und Kandidat der Partei Horizons, Édouard Philippe, hält eine gemeinsame Vorwahl von Mitte und Rechten für den falschen Weg. Im Fernsehsender TF1 bekräftigte der frühere Premierminister am Sonntagabend, dass er an einem solchen Verfahren nicht teilnehmen werde. Er glaube zudem nicht, dass es zustande komme. Philippe argumentiert, eine Vorwahl betone Unterschiede zwischen Kandidaten und bringe Politiker zusammen, die politisch weit auseinanderlägen. ([leparisien.fr](https://www.leparisien.fr/elections/presidentielle/presidentielle-2027-edouard-philippe-refuse-une-primaire-de-la-droite-et-du-centre-01-11-2026-CLO3VPXZSZBBTLTPSFWWQLEJWY.php))
Die Idee hatte der ebenfalls kandidierende frühere Premierminister Gabriel Attal wenige Tage zuvor neu ins Gespräch gebracht. Mit einer breiten Vorwahl sollen die beteiligten Lager einen gemeinsamen Bewerber für die Wahl 2027 bestimmen. Philippes Ablehnung erschwert eine solche Verständigung: Er will, dass Kandidaten ihre eigenen Vorschläge vorlegen, unter anderem zu Schule, Gesundheit, öffentlichen Finanzen und Renten. Im selben Interview äußerte er sich zur sozialen Krise. Eine Anhebung des Mindestlohns hält er wegen der schwachen Wettbewerbsfähigkeit der französischen Wirtschaft für keine geeignete Lösung; stattdessen sprach er sich für steuerlich begünstigte zusätzliche Arbeitsstunden aus. ([tf1info.fr](https://www.tf1info.fr/politique/elections/presidentielle/en-bref-presidentielle-2027-ce-qu-il-faut-retenir-de-l-intervention-d-edouard-philippe-dans-le-20h-de-tf1-2473247.html?utm_source=openai))