Das Handelsgericht Toulouse hat GiFi auf Antrag des Unternehmens unter gerichtliche Aufsicht gestellt und eine sechsmonatige Beobachtungsphase angeordnet. In dieser Zeit sollen die wirtschaftliche und soziale Lage geprüft und Lösungen für eine Fortführung oder einen Verkauf erarbeitet werden. Die Kette mit Sitz in Villeneuve-sur-Lot betreibt mehr als 500 Geschäfte und beschäftigt in Frankreich rund 6.000 Menschen. ([ladepeche.fr](https://www.ladepeche.fr/2026/11/03/gifi-place-en-redressement-judiciaire-par-le-tribunal-de-commerce-de-toulouse-une-periode-dobservation-de-six-mois-est-ouverte-13633175.php?utm_source=openai))
Die Probleme reichen länger zurück: Ein Wechsel des Verwaltungssystems störte seit 2023 nach Darstellung des Gerichts Einkauf, Lagerhaltung und Versorgung der Filialen. Hinzu kamen Konkurrenz durch andere Billigketten und Onlineplattformen sowie schwächere Verkäufe saisonaler Ware. Nach einer deutlichen Verschlechterung des Geschäfts im Sommer bezifferte das Gericht den ungedeckten Liquiditätsbedarf ab Oktober auf 25 bis 30 Millionen Euro. ([information.tv5monde.com](https://information.tv5monde.com/economie/en-grande-difficulte-le-groupe-gifi-place-en-redressement-judiciaire-2844237))
Die Leitung erklärt, die Geschäfte blieben während des wichtigen Jahresendgeschäfts geöffnet. Sie bleibt im Amt und arbeitet mit den gerichtlich eingesetzten Verwaltern zusammen; ihre Priorität sei es, möglichst viele Beschäftigte zu schützen. Am Stammsitz in Villeneuve-sur-Lot arbeiten rund 600 Menschen. Für den 8. Januar 2027 ist eine weitere Anhörung angesetzt, bei der das Gericht die Finanzierung der Fortführung prüfen will. ([ladepeche.fr](https://www.ladepeche.fr/2026/11/03/gifi-en-redressement-judiciaire-notre-priorite-est-de-proteger-un-maximum-de-salaries-affirme-la-direction-de-lentreprise-13633957.php))