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GiFi kommt unter gerichtliche Aufsicht

Das Handelsgericht Toulouse hat für die angeschlagene Billigwarenkette GiFi ein Sanierungsverfahren eröffnet. Die Geschäfte bleiben nach Angaben der Leitung offen; für rund 6.000 Beschäftigte beginnt eine Zeit der Unsicherheit.

AbendausgabeWelche Themen beschäftigen die französische Presse am 03. November 2026 um 19:59 Uhr?

Ein Minister übernimmt Verantwortung, eine Handelskette sucht Schutz vor Gläubigern und eine Studie vermisst sexuelle Gewalt gegen junge Menschen.

Das Handelsgericht Toulouse hat GiFi auf Antrag des Unternehmens unter gerichtliche Aufsicht gestellt und eine sechsmonatige Beobachtungsphase angeordnet. In dieser Zeit sollen die wirtschaftliche und soziale Lage geprüft und Lösungen für eine Fortführung oder einen Verkauf erarbeitet werden. Die Kette mit Sitz in Villeneuve-sur-Lot betreibt mehr als 500 Geschäfte und beschäftigt in Frankreich rund 6.000 Menschen. ([ladepeche.fr](https://www.ladepeche.fr/2026/11/03/gifi-place-en-redressement-judiciaire-par-le-tribunal-de-commerce-de-toulouse-une-periode-dobservation-de-six-mois-est-ouverte-13633175.php?utm_source=openai))

Die Probleme reichen länger zurück: Ein Wechsel des Verwaltungssystems störte seit 2023 nach Darstellung des Gerichts Einkauf, Lagerhaltung und Versorgung der Filialen. Hinzu kamen Konkurrenz durch andere Billigketten und Onlineplattformen sowie schwächere Verkäufe saisonaler Ware. Nach einer deutlichen Verschlechterung des Geschäfts im Sommer bezifferte das Gericht den ungedeckten Liquiditätsbedarf ab Oktober auf 25 bis 30 Millionen Euro. ([information.tv5monde.com](https://information.tv5monde.com/economie/en-grande-difficulte-le-groupe-gifi-place-en-redressement-judiciaire-2844237))

Die Leitung erklärt, die Geschäfte blieben während des wichtigen Jahresendgeschäfts geöffnet. Sie bleibt im Amt und arbeitet mit den gerichtlich eingesetzten Verwaltern zusammen; ihre Priorität sei es, möglichst viele Beschäftigte zu schützen. Am Stammsitz in Villeneuve-sur-Lot arbeiten rund 600 Menschen. Für den 8. Januar 2027 ist eine weitere Anhörung angesetzt, bei der das Gericht die Finanzierung der Fortführung prüfen will. ([ladepeche.fr](https://www.ladepeche.fr/2026/11/03/gifi-en-redressement-judiciaire-notre-priorite-est-de-proteger-un-maximum-de-salaries-affirme-la-direction-de-lentreprise-13633957.php))

Grundlage des Briefings

Die zugrunde liegenden Medienquellen