Die Kosten für Strom und Gas belasten französische Haushalte weiterhin stark. Im neuen Barometer des nationalen Energieombudsmanns gaben 34 Prozent der Befragten an, in den vergangenen zwölf Monaten Schwierigkeiten mit einzelnen Rechnungen gehabt zu haben. Bei den unter 35-Jährigen waren es 55 Prozent. Die Erhebung beruht auf einer repräsentativen Befragung von 2.000 Haushalten im französischen Mutterland im September. ([connaissancedesenergies.org](https://www.connaissancedesenergies.org/afp/un-tiers-des-francais-peine-a-payer-ses-factures-denergie-selon-le-barometre-2026-du-mediateur-261103?utm_source=openai))
Wie Le Parisien berichtet, empfinden 86 Prozent der Haushalte ihre Energieausgaben als schwere Belastung für das Budget. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP schränkten 72 Prozent im vergangenen Winter ihre Heizung ein, um hohe Rechnungen zu vermeiden. Mehr als ein Drittel erklärte, zu Hause mindestens 24 Stunden lang gefroren zu haben. ([leparisien.fr](https://www.leparisien.fr/economie/la-precarite-energetique-ne-cesse-de-gagner-du-terrain-un-menage-sur-trois-en-difficulte-pour-payer-ses-factures-03-11-2026-UIQPTPZRUNEX5J2O3532ZVGJKI.php?utm_source=openai))
Die finanzielle Belastung betrifft den Wohnkomfort über den Winter hinaus: 28 Prozent der Haushalte berichteten sowohl von Kälte im Winter als auch von Hitze im Sommer. Bei den Empfängern des Energiezuschusses für einkommensschwache Haushalte lag dieser Anteil laut Barometer bei 46 Prozent. Der Ombudsmann nennt zudem die Kosten für Geräte und Umbauten als Hindernis für die Umstellung auf elektrische Technik. ([connaissancedesenergies.org](https://www.connaissancedesenergies.org/afp/un-tiers-des-francais-peine-a-payer-ses-factures-denergie-selon-le-barometre-2026-du-mediateur-261103?utm_source=openai))