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GiFi kommt unter gerichtliche Aufsicht

Das Handelsgericht Toulouse hat für die angeschlagene Warenhauskette GiFi ein Sanierungsverfahren eröffnet. Betroffen sind 513 Geschäfte und rund 6.000 Beschäftigte in Frankreich.

MittagsausgabeWelche Themen beschäftigen die französische Presse am 03. November 2026 um 13:59 Uhr?

Hohe Energierechnungen, ein Sanierungsverfahren für GiFi und rassistische Drohungen gegen Lieferfahrer beschäftigen Frankreich.

Die Handelskette GiFi wird unter gerichtlicher Aufsicht saniert. Das Handelsgericht Toulouse gab dem Antrag des Unternehmens statt und ordnete eine sechsmonatige Beobachtungsphase an, berichtet die Regionalzeitung La Dépêche. GiFi hatte den Antrag am 23. Oktober gestellt, nachdem die Zahlungsunfähigkeit erklärt worden war. Laut Le Parisien beschäftigt die Kette in ihren französischen Geschäften rund 6.000 Menschen. ([ladepeche.fr](https://www.ladepeche.fr/2026/11/03/gifi-place-en-redressement-judiciaire-par-le-tribunal-de-commerce-de-toulouse-une-periode-dobservation-de-six-mois-est-ouverte-13633175.php?utm_source=openai))

In der Beobachtungsphase sollen die wirtschaftliche und soziale Lage geprüft sowie Vorschläge für eine Fortführung oder eine Übernahme erarbeitet werden. Nach Angaben von La Dépêche betrifft die Entscheidung 513 Geschäfte. Für den 8. Januar 2027 ist eine weitere Anhörung angesetzt: Dann will das Gericht prüfen, ob die finanziellen Mittel für den weiteren Betrieb und die Fortsetzung der Beobachtungsphase ausreichen. ([ladepeche.fr](https://www.ladepeche.fr/2026/11/03/gifi-place-en-redressement-judiciaire-par-le-tribunal-de-commerce-de-toulouse-une-periode-dobservation-de-six-mois-est-ouverte-13633175.php?utm_source=openai))

Die Schwierigkeiten reichen mehrere Jahre zurück. Le Journal des Français verweist auf eine gescheiterte Umstellung des Computersystems im Jahr 2023 und auf die Konkurrenz anderer Billiganbieter sowie von Onlineplattformen. Eine frühere Umstrukturierung führte bereits zur Abgabe von rund 30 Standorten an den Lebensmittelhändler Grand Frais. GiFi-Chef Patrick Puy erklärte vor der Gerichtsentscheidung, das Verfahren habe für sich genommen keine unmittelbaren Folgen für die Beschäftigung; ein neuer Sozialplan sei damit nicht verbunden. ([lejdf.fr](https://lejdf.fr/gifi-place-en-redressement-judiciaire-par-le-tribunal-de-toulouse-194ba6/?utm_source=openai))

Grundlage des Briefings

Die zugrunde liegenden Medienquellen