Nach der Rückkehr aus den Herbstferien ist die Protestbewegung an Frankreichs Schulen nicht verschwunden. Das Bildungsministerium zählte am Dienstag 48 blockierte Gymnasien; die Schülergewerkschaft Union syndicale lycéenne sprach dagegen von 500. Auch an Hochschulen gehen die Angaben auseinander: Das zuständige Ministerium meldete 51 von 184 Einrichtungen mit Störungen. Le Monde berichtet zugleich von Schülern, die weiter protestieren wollen, und anderen, die wegen ausfallenden Unterrichts und bevorstehender Prüfungen eine Rückkehr in die Klassen verlangen. ([lemonde.fr](https://www.lemonde.fr/societe/article/2026/11/03/mouvement-lyceen-entre-reprise-des-cours-et-maintien-des-blocus-la-mobilisation-a-un-moment-charniere-apres-les-vacances_6805651_3224.html))
Für Donnerstag rufen Gewerkschaften verschiedener Berufsgruppen zu einem landesweiten Streik- und Demonstrationstag auf. In Paris liegt die geplante Strecke zwischen Bastille und Concorde im Streit: Das Gewerkschaftsbündnis hat am Dienstag das Verwaltungsgericht angerufen, um Klarheit über eine mögliche Beschränkung zu erhalten und dagegen vorzugehen. Nach Angaben seiner Anwältinnen war noch nicht bekannt, ob die Präfektur eine andere Route vorsehen würde. Die Anhörung ist für Mittwoch um 9:30 Uhr angesetzt. Seit den von Gewalt begleiteten Protesten am 17. Oktober streiten Behörden und Organisatoren über die Führung der Demonstrationszüge. ([leparisien.fr](https://www.leparisien.fr/societe/manifestations-du-5-novembre-lintersyndicale-saisit-la-justice-sur-le-parcours-parisien-03-11-2026-ZETSDSX6JNDTHPYNGNARDNELEQ.php))