Premierminister Sébastien Lecornu hat vor der Nationalversammlung angekündigt, die Einzahlungsgrenze des Sparbuchs Livret A zum 1. Februar 2027 anzuheben. Sie liegt derzeit bei 22.950 Euro und soll künftig zwischen 25.000 und 30.000 Euro betragen. Der genaue Betrag steht noch nicht fest: Finanzminister Roland Lescure soll ihn nach einer weiteren Beratung mit Banken und der staatlichen Finanzinstitution Caisse des dépôts festlegen. Auch der derzeitige Zinssatz von 1,7 Prozent soll laut Lecornu steigen; Höhe und Zeitpunkt nannte er noch nicht. ([lcp.fr](https://lcp.fr/actualites/livret-a-lecornu-annonce-un-plafond-entre-25000-et-30000-euros-des-fevrier-2027-444677?utm_source=openai))
Für Sparer, die bereits an der Einzahlungsgrenze liegen, ergäbe sich je nach endgültiger Entscheidung Raum für weitere 2.050 bis 7.050 Euro. Nach Angaben des Parisien erreichen allerdings nur rund 15 Prozent der Inhaber diese Grenze; sie bezieht sich auf Einzahlungen, nicht auf gutgeschriebene Zinsen. Die Regierung will mit der Erhöhung Mittel unter anderem für sozialen Wohnungsbau, neue Kernreaktoren und die Anpassung öffentlicher Gebäude an den Klimawandel mobilisieren. Der französische Bankenverband hält andere Finanzierungsquellen für geeigneter und verweist auch auf die Kosten der steuerfreien Zinsen. ([leparisien.fr](https://www.leparisien.fr/economie/une-fourchette-entre-25-000-et-30-000-euros-le-plafond-du-livret-a-va-etre-remonte-au-1er-fevrier-2027-03-11-2026-CABQLHCYTZHD7BCSUYXJWNZ2KY.php))