Der gewerkschaftliche Aktionstag bringt Beschäftigte aus Privatwirtschaft und öffentlichem Dienst auf die Straße. Die CGT verlangt eine Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns um zehn Prozent, die CFDT fordert 100 Euro netto mehr. Beide wenden sich zudem gegen das Einfrieren der Berechnungsgrundlage für die Gehälter im öffentlichen Dienst. Bis 13 Uhr zählte die CGT nach eigenen Angaben mehr als 250.000 Demonstrierende in 73 Städten; ein unabhängiges landesweites Ergebnis lag zu diesem Zeitpunkt nicht vor. ([lemonde.fr](https://www.lemonde.fr/politique/live/2026/11/05/en-direct-greve-du-5-novembre-qui-manifeste-quelles-sont-les-revendications-suivez-la-journee-de-mobilisation-avec-nos-journalistes_6806775_823448.html?utm_source=openai))
Innenminister Laurent Nuñez kündigte den Einsatz von 70.000 Polizisten und Gendarmen an. In Paris untersagte die Präfektur die von den Gewerkschaften gewünschte Strecke von der Bastille zur Concorde; genehmigt wurde stattdessen ein Zug von République nach Nation. In Rennes hatten sich Gewerkschaften und Präfektur nach schwierigen Gesprächen auf eine Route geeinigt. ([lemonde.fr](https://www.lemonde.fr/politique/article/2026/11/04/manifestation-du-5-novembre-laurent-nunez-annonce-70-000-policiers-et-gendarmes-deployes-et-previent-qu-aucun-debordement-ne-sera-tolere_6806412_823448.html))
Für Reisende fallen die Folgen je nach Verbindung unterschiedlich aus: Le Monde berichtet von Einschränkungen bei Regionalzügen, Vorortbahnen und Fernzügen außerhalb des Hochgeschwindigkeitsnetzes. Die Pariser Metro soll weitgehend normal verkehren, auf der Vorortbahnlinie RER B sind dagegen weniger Züge vorgesehen. Der Eiffelturm bleibt wegen des Streiks geschlossen. ([lemonde.fr](https://www.lemonde.fr/politique/live/2026/11/05/en-direct-greve-du-5-novembre-qui-manifeste-quelles-sont-les-revendications-suivez-la-journee-de-mobilisation-avec-nos-journalistes_6806775_823448.html?utm_source=openai))