Zum Tag gegen Mobbing an Schulen veröffentlicht die Vereinigung Asmae eine Umfrage des Instituts Odoxa unter 1.004 jungen Menschen zwischen zehn und 18 Jahren. 49 Prozent erklären, im Laufe ihres Lebens Mobbing erlebt zu haben; 44 Prozent nennen die Schule als Ort. Die Zahlen beruhen auf den Angaben der Befragten und erfassen Erlebnisse über einen längeren Zeitraum, nicht allein Vorfälle des laufenden Schuljahres. ([asmae.fr](https://www.asmae.fr/fr/notre-sondage-pour-mieux-comprendre-le-harcelement/?utm_source=openai))
Die Schule ist laut der Erhebung der häufigste, aber nicht der einzige genannte Ort: 15 Prozent berichten von Mobbing bei außerschulischen Aktivitäten, 16 Prozent in digitalen Räumen. Sechs von zehn Jugendlichen haben nach eigenen Angaben Mobbing beobachtet. 27 Prozent räumen ein, an Spott, Ausgrenzung oder wiederholten Angriffen beteiligt gewesen zu sein. Als Hindernisse für das Sprechen über solche Situationen nennen Befragte unter anderem Angst vor Vergeltung und Scham. ([filclairnews.com](https://filclairnews.com/societe/le-harcelement-scolaire-une-experience-vecue-par-pres-de-la-moitie-des-jeunes))
Wie Prävention praktisch aussehen kann, beschreibt die Regionalzeitung Dernières Nouvelles d'Alsace aus dem Straßburger Collège Saint-Étienne. Dort arbeiteten Schülerinnen und Schüler mit Fallgeschichten über Ausgrenzung, Herabsetzung und Mobbing im Netz. Der elsässische Sender Cerise FM verweist für Betroffene und Eltern auf die kostenlose und anonyme Telefonnummer 3018. ([dna.fr](https://www.dna.fr/education/2026/11/05/une-fresque-du-harcelement-pour-mieux-en-comprendre-les-ressorts-et-les-consequences-en-milieu-scolaire))