Vier weitere Bombendrohungen haben am Freitagmorgen Flugzeuge betroffen, die Frankreich überflogen. Wie der Amtssitz des Premierministers nach Angaben von TF1 Info mitteilte, landeten alle vier Maschinen ohne Zwischenfall. Spezialisten untersuchen die Flugzeuge; eine Ermittlung zur Herkunft der Drohungen läuft. Über die Ergebnisse der Sicherheitskontrollen lag dem Bericht zufolge zunächst keine Mitteilung vor. ([tf1info.fr](https://www.tf1info.fr/transports/quatre-nouvelles-alertes-a-la-bombe-ont-vise-des-avions-survolant-la-france-vendredi-plusieurs-autres-vols-europeens-perturbes-2474274.html?utm_source=openai))
Bereits am Donnerstag war ein Flug der irischen Gesellschaft Aer Lingus von Dublin nach Rom wegen einer Bombendrohung zum Militärflugplatz Évreux in der Normandie umgeleitet worden. Zwei französische Kampfflugzeuge begleiteten den Airbus, der mit 151 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern an Bord sicher landete. Bei der Durchsuchung wurde kein Sprengstoff gefunden; die Reisenden wurden anschließend nach Paris-Charles-de-Gaulle gebracht, um ihre Reise fortzusetzen. ([yaktu.fr](https://www.yaktu.fr/quotidienne/2026-11-06/un-a320-deroute-vers-evreux-apres-une-alerte-a-la-bombe/?utm_source=openai))
Die Staatsanwaltschaft in Évreux untersucht nach Angaben des Nachrichtenportals Yaktu einen weiteren Aspekt des Vorfalls: Der Pilot soll zunächst eine Landung auf dem Militärflugplatz abgelehnt und einen zivilen Flughafen bevorzugt haben. Das ist von der Suche nach den Urhebern der Drohungen zu unterscheiden. Die Piloten sollten ohne Gewahrsam angehört werden; der Staatsanwalt stellte mögliche rechtliche Folgen in Aussicht, ohne das Ergebnis der Untersuchung vorwegzunehmen. ([yaktu.fr](https://www.yaktu.fr/quotidienne/2026-11-06/un-a320-deroute-vers-evreux-apres-une-alerte-a-la-bombe/?utm_source=openai))