In Frankreich haben am Samstag erneut Menschen gegen hohe Lebenshaltungskosten und für bessere Einkommen demonstriert. Das Innenministerium zählte landesweit 146.000 Teilnehmende, die beteiligten Jugendorganisationen sprachen von 250.000. Für Paris meldete die Polizeipräfektur 46.000 Menschen, die Veranstalter nannten 75.000. Der Pariser Zug führte von der Place de la République zur Place de la Nation. ([lemonde.fr](https://www.lemonde.fr/societe/live/2026/11/07/en-direct-manifestations-du-7-novembre-146-000-personnes-ont-defile-en-france-samedi-selon-le-ministere-de-l-interieur-250-000-selon-l-intersyndicale-de-la-jeunesse_6808254_3224.html?utm_source=openai))
Die Kundgebung wurde von Jugendorganisationen und regionalen Gewerkschaftsverbänden getragen. Zwei Tage zuvor hatte ein landesweiter Streik stattgefunden. Für Montag sind Gespräche mit Premierminister Sébastien Lecornu in Matignon vorgesehen; Gewerkschaftsvertreter betonten zugleich, dass die Mobilisierung dadurch nicht enden müsse. ([leparisien.fr](https://www.leparisien.fr/societe/manifestations-du-7-novembre-la-mobilisation-en-net-recul-en-france-plusieurs-milliers-de-personnes-ont-defile-pour-maintenir-la-pression-07-11-2026-4JP3O26V6ZDBBIJOBFX2G55WAY.php?utm_source=openai))
Auch außerhalb der Hauptstadt gab es Aktionen: Ouest-France berichtete unter anderem über mehrere hundert Menschen in Le Mans und über eine Versammlung in Lorient. In Paris kam es am Ende des Demonstrationszuges auf der Place de la Nation zu Spannungen; die Polizei forderte zur Räumung auf. An der Place de la Concorde kontrollierten und verwarnten Einsatzkräfte zuvor Teilnehmer einer nicht genehmigten Kundgebung. ([ouest-france.fr](https://www.ouest-france.fr/societe/manifestation/?utm_source=openai))