Burgas – 13.08.2026: Der Eurovision Song Contest wird 2027 in der bulgarischen Schwarzmeerstadt Burgas ausgetragen. Das gaben die Europäische Rundfunkunion (EBU) und der öffentlich-rechtliche Sender BNT am Donnerstag bekannt. Die Halbfinals sind für den 11. und 13. Mai vorgesehen, das Finale soll am 15. Mai stattfinden. Damit wird Bulgarien erstmals Gastgeber des europäischen Musikwettbewerbs.
Austragungsort der drei Live-Sendungen ist die 2023 eröffnete Arena Burgas. Neben den im Fernsehen übertragenen Wettbewerbsabenden sind zwischen dem 10. und 15. Mai sechs weitere Veranstaltungen geplant, bei denen die Shows vor Publikum geprobt werden. Wann der Kartenverkauf beginnt und zu welchen Preisen Eintrittskarten angeboten werden, teilten die Organisatoren zunächst nicht mit.
Bulgarien erhielt das Austragungsrecht nach dem Sieg der Sängerin DARA beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien. Mit ihrem Titel "Bangaranga" hatte sie dem Land den ersten Erfolg in der Geschichte des Wettbewerbs beschert. Üblicherweise richtet das Siegerland den Wettbewerb im folgenden Jahr gemeinsam mit der EBU aus.
Um die Gastgeberrolle hatten sich Burgas, Sofia, Varna und Plowdiw beworben. In die letzte Auswahlrunde gelangten Burgas und die Hauptstadt Sofia. Eine internationale Arbeitsgruppe mit Vertretern von BNT und der EBU sowie Fachleuten mit Eurovision-Erfahrung prüfte die Konzepte, besichtigte die vorgeschlagenen Veranstaltungsorte und führte Gespräche mit den beteiligten Kommunen.
Nach Angaben der Veranstalter überzeugte Burgas mit der Arena, den technischen Bedingungen, den Unterkünften und der Verkehrsanbindung. Auch die internationale Erreichbarkeit und die Unterstützung durch die Stadtverwaltung flossen in die Entscheidung ein. Das Konzept sieht vor, die Küstenstadt über die Halle hinaus in die Eurovision-Woche einzubeziehen. Sofia, Varna und Plowdiw sollen ebenfalls an begleitenden Veranstaltungen beteiligt werden.
Burgas ist die viertgrößte Stadt Bulgariens und ein bedeutendes Wirtschafts- und Tourismuszentrum an der Schwarzmeerküste. Für die Austragung muss die Stadt neben der Produktion der Fernsehsendungen Tausende Gäste unterbringen, darunter Delegationen, Medienschaffende und internationale Fans. Die EBU und BNT wollen dafür ein öffentliches Rahmenprogramm organisieren.
Angekündigt sind ein Eurovision Village mit Übertragungen und Konzerten, der EuroClub für akkreditierte Gäste sowie eine Eröffnungszeremonie. Hinzukommen sollen Kultur- und Unterhaltungsangebote im Stadtgebiet. Welche Länder und Sender 2027 teilnehmen, ist ebenso offen wie die genaue Gestaltung des Programms. Weitere Angaben zu Eintrittskarten und Veranstaltungen sollen später veröffentlicht werden.
Quellen
- Europäische Rundfunkunion
- Eurovision Song Contest
- Franceinfo
Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).