Kultur

Busan im Fernsehen: Südkoreas Alltag jenseits der Pop-Exporte

Eine Reportage von France 2 erkundet das Leben in Busan. Die Hafenmetropole eröffnet einen Blick auf Südkorea zwischen globaler Popkultur, maritimer Tradition und dichtem Großstadtalltag.

Busan – 25.08.2026: Der französische Sender France 2 hat seine Reihe über unterschiedliche Lebenswelten am Dienstagabend nach Südkorea geführt. Die Reportage aus Busan, der zweitgrößten Stadt des Landes, sucht den Alltag hinter den weltweit verbreiteten Bildern von K-Pop, Fernsehserien und Kosmetik. Schauplatz ist eine Metropole am Meer, deren Rhythmus von Hafenanlagen, Stränden und dicht bebauten Vierteln geprägt wird.

Busan zählt nach Angaben der Stadtverwaltung rund 3,3 Millionen Einwohner. Seit der Öffnung seines Hafens für den internationalen Handel im Jahr 1876 entwickelte sich der Ort zu einem bedeutenden Industrie- und Verkehrszentrum. Im französischen Fernsehbericht erscheint die Stadt zugleich als Gegenentwurf zum häufig dominierenden Bild der Hauptstadt Seoul: An die Stelle gläserner Hochhauskulissen treten steile Straßen zwischen Bergen und ein Horizont, der sich zum Meer hin öffnet.

Die Reportage greift kulturelle Phänomene auf, die längst auch in Frankreich ein großes Publikum erreicht haben. K-Pop steht für eine hochprofessionell produzierte Musikindustrie, deren Gruppen weltweit Konzerthallen füllen. Koreanische Serien haben mit sorgfältig inszenierten Liebes-, Familien- und Gesellschaftsgeschichten die internationalen Streamingdienste erobert. Hinzu kommen Kosmetikmarken, deren Pflegeprodukte inzwischen selbstverständlich in europäischen Parfümerien und Kaufhäusern angeboten werden.

Busan erschöpft sich jedoch nicht in diesen Exporterfolgen. Die Stadt besitzt eine ausgeprägte maritime Kultur, die sich besonders auf ihren Märkten und in ihrer Küche zeigt. Fisch, Meeresfrüchte und fermentierte Speisen wie Kimchi gehören hier zum vertrauten Alltag. Schärfe, Säure und kräftige Aromen prägen viele Gerichte. An der Küste bewahrt die Küche zudem Erinnerungen an regionale Herkunft, Jahreszeiten und überlieferte Formen der Zubereitung.

Eine Französin, die Busan zunächst durch einen Film kennenlernte und später dorthin zog, verleiht der Sendung eine persönliche Perspektive. Ihre Geschichte handelt von einer Faszination, die nicht bei Bildern auf der Leinwand stehen blieb. Zugleich verweist sie auf die Bedeutung des Kinos für die Wahrnehmung der Stadt. Das Internationale Filmfestival von Busan gehört zu den wichtigsten Branchentreffen Asiens und zieht regelmäßig Filmschaffende, Fachleute und Publikum an.

Die Kamera begegnet so einer Gesellschaft, in der moderne Konsumwelten neben familiären, kulinarischen und gesellschaftlichen Traditionen bestehen. Lieferroboter und Fischauktionen, Kosmetikgeschäfte und Tempelbesuche, globale Popmusik und lokale Dialekte gehören gleichermaßen zum Stadtbild.

Busans Lage verleiht diesen Beobachtungen einen eigenen Rahmen. Zwischen Bergen, Hochhäusern und dem Meer richtet sich der Blick stets auch auf die Handelswege Ostasiens. Die Reportage findet darin einen anschaulichen Zugang zu Südkorea jenseits der vertrauten Kulisse von Seoul.

Quellen

  • Franceinfo: Fernsehreportage über Busan und das Leben in Südkorea
  • Stadtverwaltung Busan: Stadtprofil und Bevölkerungsangaben
  • Korea Tourism Organization: Busan als Kultur- und Filmstadt

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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