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De-Gaulle-Filme ziehen in Frankreich ein Millionenpublikum an

Die beiden Teile von Antonin Baudrys Kinoprojekt über Charles de Gaulle haben zusammen nahezu drei Millionen Besucher erreicht. Der historische Zweiteiler profitiert von wachsender Mundpropaganda und einer hohen Aufmerksamkeit für die Geschichte des Freien…

Paris – 12.07.2026: Der zweiteilige Historienfilm "La Bataille de Gaulle" hat sich in Frankreich zu einem bemerkenswerten Kinoerfolg entwickelt. Nach Angaben von Franceinfo haben die beiden Teile über das Schicksal von General Charles de Gaulle im Zweiten Weltkrieg zusammen inzwischen nahezu drei Millionen Kinobesucher erreicht. Die Produktion von Regisseur Antonin Baudry erzählt zentrale Jahre des Widerstands gegen die deutsche Besatzung aus unterschiedlichen Perspektiven.

Der erste Teil, "L'Age de fer", startete am 3. Juni 2026 in den französischen Kinos. Der zweite Teil, "J'ecris ton nom", folgte am 26. Juni 2026. Beide Filme haben eine Laufzeit von jeweils etwa zwei Stunden und 40 Minuten. Der Verleih Pathé bestätigt die beiden Kinostarts sowie Antonin Baudry als Regisseur und Simon Abkarian in der Rolle Charles de Gaulles.

Öffentlich verfügbare Box-Office-Zahlen vom 8. Juli wiesen für den ersten Teil rund 1,65 Millionen und für den zweiten Teil gut 813.000 Eintritte aus. Zusammen waren das zu diesem Zeitpunkt knapp 2,46 Millionen Besuche. Die von Franceinfo gemeldete Marke von nahezu drei Millionen deutet darauf hin, dass der Zweiteiler in den folgenden Tagen weitere Zuschauer in die Säle lockte.

Der Erfolg gilt auch deshalb als auffällig, weil der Auftakt zunächst deutlich verhaltener verlief. Branchenberichte beschrieben anschließend einen kräftigen Anstieg der Nachfrage. Die Preisaktion des nationalen Kinofestes vom 28. Juni bis 1. Juli 2026 bot dem Publikum zusätzlich einen Anlass, beide Teile im Kino zu sehen. Die vorgezogene Veröffentlichung des zweiten Films war ausdrücklich auf diesen Zeitraum abgestimmt.

Inhaltlich konzentriert sich der erste Teil auf die Jahre 1940 bis 1942: Frankreichs militärische Niederlage, de Gaulles Weg nach London und den Aufbau des Freien Frankreichs. Der zweite Teil behandelt die Jahre 1943 und 1944 bis zur Befreiung. Neben de Gaulle rücken Widerstandskämpfer, Soldaten und politische Verbündete in den Mittelpunkt. Damit ist das Werk nicht nur als klassische Lebensgeschichte angelegt.

Simon Abkarian verkörpert den späteren Staatspräsidenten, während unter anderem Niels Schneider, Anamaria Vartolomei, Florian Lesieur, Benoit Magimel und Mathieu Kassovitz zum Ensemble gehören. Mit einem geschätzten Budget von rund 74 Millionen Euro zählt das Projekt zu den aufwendigsten französischen Kinoproduktionen des Jahres. Die Resonanz zeigt, dass groß angelegte historische Stoffe weiterhin ein breites Publikum erreichen können.

Franceinfo zufolge findet der Zweiteiler insbesondere auch bei jüngeren Zuschauern Resonanz. Das Interesse erklärt sich nicht allein durch die Inszenierung als großes Kinodrama, sondern auch durch die Themen Freiheit, Widerstand und nationale Selbstbehauptung. Die hohen Besucherzahlen machen "La Bataille de Gaulle" bereits wenige Wochen nach Kinostart zu einem der auffälligsten französischen Filmereignisse des Sommers 2026.

Quellen

  • Franceinfo
  • Pathé Films
  • CNC – Centre national du cinéma et de l'image animée
  • JP Box-Office

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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