Politik & Gesellschaft

Elf Verletzte nach Hornissenangriff bei Geländelauf in der Loire

Bei einem Geländelauf in Saint-Maurice-en-Gourgois sind rund 20 Menschen von Asiatischen Hornissen gestochen worden. Elf Verletzte wurden medizinisch versorgt; ein Läufer kam nach einer schweren allergischen Reaktion per Hubschrauber ins Krankenhaus.

Saint-Maurice-en-Gourgois – 04.10.2026: Ein Geländelauf durch die Wälder des Départements Loire ist am Sonntagvormittag von einem Hornissenangriff überschattet worden. Beim Trail Gargomancois in Saint-Maurice-en-Gourgois wurden nach Angaben von Franceinfo und der Regionalzeitung Le Progrès rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Asiatischen Hornissen gestochen. Elf Verletzte mussten medizinisch versorgt werden. Ein Läufer erlitt eine schwere allergische Reaktion und wurde mit einem Rettungshubschrauber in das Hôpital Nord von Saint-Étienne gebracht.

Der Vorfall ereignete sich gegen 10.30 Uhr auf einem Streckenabschnitt des Geländelaufs. Mehrere Sportler seien wiederholt gestochen worden, berichteten die Medien. Feuerwehr, Rettungsdienst und der Sanitätsdienst der Veranstaltung versorgten die Betroffenen. Auch Helfer der Hilfsorganisation Croix-Blanche waren an dem Einsatz beteiligt.

Der am schwersten verletzte Läufer verlor nach der allergischen Reaktion den Berichten zufolge das Bewusstsein. Die Einsatzkräfte behandelten ihn zunächst als Patienten in akuter Lebensgefahr. Später teilte der Veranstalter mit, sein Zustand habe sich stabilisiert. Angaben zum Alter, zur Identität oder zum weiteren Gesundheitszustand des Mannes wurden nicht veröffentlicht. Auch über die übrigen Verletzten lagen zunächst keine näheren Informationen vor.

Der Trail Gargomancois wurde in diesem Jahr zum 14. Mal ausgetragen. Organisiert wird die Veranstaltung vom Verein Sports Nature Gargomancois. Das Programm umfasste mehrere Distanzen: von kürzeren Angeboten für Familien und Kinder bis zu anspruchsvolleren Läufen durch die bewaldete Umgebung der Gemeinde. Nach Angaben der regionalen Presse gingen rund 450 Menschen an den Start.

Warum die Hornissen die Läufer angriffen, war zunächst ungeklärt. Hornissen verteidigen ihr Nest, wenn sie sich durch Erschütterungen, Lärm oder eine starke Annäherung bedroht fühlen. Ob sich unmittelbar an der Strecke ein Nest befand, wurde von den zuständigen Stellen zunächst nicht bestätigt. Ebenso lagen keine behördlichen Angaben dazu vor, ob der betroffene Abschnitt anschließend gesichert oder untersucht wurde.

Für Menschen mit einer Insektengiftallergie kann bereits ein einzelner Stich eine schwere Reaktion auslösen. Bei einer sogenannten Anaphylaxie können unter anderem Atemnot, Kreislaufprobleme und Bewusstlosigkeit auftreten; dann ist unverzüglich medizinische Hilfe nötig. Auch zahlreiche Stiche können unabhängig von einer bekannten Allergie gefährlich sein.

Asiatische Hornissen sind in Frankreich seit Jahren verbreitet. Der Veranstalter und die Medien bezeichneten sie als Ursache des Angriffs. Ob der Wettbewerb nach dem Rettungseinsatz auf sämtlichen Strecken fortgesetzt werden konnte, war zunächst nicht eindeutig dokumentiert. Gesichert ist, dass elf Menschen behandelt und der am schwersten verletzte Läufer nach Saint-Étienne geflogen wurden.

Quellen

  • Franceinfo
  • Le Progrès
  • Trail Gargomancois
  • La Dépêche du Midi

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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