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Frankreich verteidigt EM-Titel im Blindenfußball gegen England

Frankreichs Blindenfußball-Nationalteam hat die Europameisterschaft in Straßburg gewonnen. Kapitän Frédéric Villeroux erzielte beim 1:0 gegen England den entscheidenden Treffer und führte die Auswahl zum vierten kontinentalen Titel.

Straßburg – 23.08.2026: Frankreichs Blindenfußball-Nationalteam hat seinen Europameistertitel vor heimischem Publikum verteidigt. Die Auswahl gewann das Endspiel in Straßburg gegen England mit 1:0. Nach den Erfolgen von 2009, 2011 und 2022 ist es der vierte EM-Titel der französischen Mannschaft und der zweite in Serie.

Kapitän Frédéric Villeroux entschied die Partie bereits in der neunten Minute. Der französische Angreifer setzte sich gegen drei englische Verteidiger durch und traf mit einem flachen Rechtsschuss. England gelang anschließend kein Ausgleich. Das Finale verlief allerdings wesentlich enger als das erste Duell beider Mannschaften in der Gruppenphase.

Am 17. August war Frankreich mit einem 4:1 gegen denselben Gegner in das Turnier gestartet. Villeroux erzielte dabei alle vier französischen Tore. Im Endspiel musste die Mannschaft ihren knappen Vorsprung dagegen über weite Strecken behaupten. Die Defensive hielt dem englischen Druck stand und blieb wie schon im Halbfinale ohne Gegentor.

Den Einzug ins Endspiel hatte Frankreich am 21. August mit einem 1:0 gegen Italien gesichert. Auch dort erzielte Villeroux den einzigen Treffer. Beide Partien der K.-o.-Phase gewann der Titelverteidiger somit mit dem knappsten möglichen Ergebnis. Der Kapitän prägte das Turnier mit seinen entscheidenden Toren und beendete die Europameisterschaft als bester Torschütze.

Die Europameisterschaft wurde unter Aufsicht des Internationalen Blindensportverbandes IBSA in Straßburg ausgetragen. Neben Frankreich und England nahmen Deutschland, Griechenland, Italien, Rumänien, Spanien und die Türkei teil. Für die französische Auswahl war die Titelverteidigung der nächste große Erfolg nach den Paralympischen Spielen von Paris 2024. Dort hatte sie Argentinien im Finale nach einem Sechsmeterschießen besiegt und erstmals paralympisches Gold gewonnen.

Beim Blindenfußball treten zwei Mannschaften mit jeweils fünf Spielern gegeneinander an. Die vier Feldspieler sind blind oder stark sehbehindert und tragen zur Wahrung gleicher Bedingungen Augenmasken. Im Ball befinden sich Rasseln, an deren Geräusch sie sich orientieren. Sehende Torhüter, Trainer und Guides unterstützen mit Zurufen; zugleich müssen sich nähernde Spieler mit einem Ruf bemerkbar machen. Deshalb gehört die akustische Ordnung ebenso zum Spiel wie Technik und Raumgefühl.

Der erneute Titel in Straßburg festigt Frankreichs Stellung an der europäischen Spitze. Besonders bemerkenswert ist die Serie unter hohem Erwartungsdruck: Auf den EM-Sieg von 2022 und das paralympische Gold von 2024 folgte nun der nächste internationale Erfolg. In den beiden entscheidenden K.-o.-Spielen ließ die französische Mannschaft kein Gegentor zu.

Quellen

  • Franceinfo
  • IBSA
  • L'Equipe
  • Equipe de France Olympique et Paralympique
  • Europe 1 mit AFP

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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