New York – 27.09.2026: Ein kräftiger Nordoststurm zieht am Sonntag über den Großraum New York hinweg und bringt anhaltenden Regen, schwere Böen und erhöhte Wasserstände an der Küste. Der Nationale Wetterdienst der USA warnte bis zum Abend vor Überflutungen in küstennahen Gebieten. Für Brooklyn und den Süden von Queens galten zudem Warnungen vor hoher Brandung und gefährlichen Strömungen.
In New York City waren am Morgen Windwarnungen, eine Küstenhochwasserwarnung und Hinweise auf gefährliche Badebedingungen in Kraft. Messungen im Central Park zeigten Regen und Böen von mehr als 50 Kilometern pro Stunde. Im weiteren Tagesverlauf konnten die Böen den Prognosen zufolge zeitweise deutlich stärker ausfallen, ehe der Wind allmählich nachlassen sollte.
Die Stadtverwaltung hatte bereits am 24. September zu erhöhter Vorsicht aufgerufen und für den Zeitraum vom 25. bis 27. September eine Reiseempfehlung herausgegeben. Sie rechnete mit 50 bis 75 Millimetern Niederschlag, örtlich auch mit größeren Mengen. Als besonders gefährdet galten tiefliegende Straßen, Unterführungen, Kellerwohnungen und Uferzonen während der Hochwasserzeiten.
Das offizielle Warnsystem Notify NYC meldete am Samstag Verkehrsbehinderungen auf dem FDR Drive in Manhattan, nachdem Wasser auf die Fahrbahn gelangt war. Die Behörden warnten außerdem vor umstürzenden Bäumen und möglichen Stromausfällen infolge starker Böen. Einwohnerinnen und Einwohner sollten überflutete Straßen keinesfalls zu Fuß oder mit dem Auto durchqueren, Uferbereiche meiden und zusätzliche Zeit für unvermeidbare Wege einplanen.
Für Teile von Long Island, den Long Island Sound und die südlich gelegenen Buchten erwartete der Nationale Wetterdienst Nordostwinde mit Geschwindigkeiten von 45 bis 65 Kilometern pro Stunde. In Böen waren bis zu 83 Kilometer pro Stunde möglich. Auf See wurden Wellenhöhen zwischen 1,5 und 2,5 Metern prognostiziert. Für die Schifffahrt galten daher bis Sonntagabend Sturmwarnungen oder Hinweise auf gefährliche Bedingungen.
Der Sturm erfasste weite Teile der amerikanischen Ostküste. Auch in angrenzenden Gebieten von New Jersey und Connecticut sowie auf Long Island bestanden Warnungen vor Küstenhochwasser und starkem Wind. Hohe Wellen, überflutete Straßen und herabstürzende Äste konnten den Verkehr regional beeinträchtigen. Für Menschen in unmittelbarer Küstennähe fiel die gefährlichste Phase mit den jeweiligen Hochwasserzeiten zusammen.
In New York City sollte der stärkste Regen nach den amtlichen Prognosen am Montagvormittag nachlassen. Die Küstenhochwasserwarnung für das Stadtgebiet war zunächst bis 18 Uhr Ortszeit am 27. September befristet.
Quellen
- Franceinfo
- Büro des Bürgermeisters von New York City
- Nationaler Wetterdienst der USA
- Notify NYC
Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).