Umwelt

Küstensturm überflutet Straßen in New Jersey

Ein schwerer Nordoststurm hat an der US-Ostküste Überschwemmungen, Stromausfälle und Verkehrsprobleme verursacht. In acht Bezirken New Jerseys gilt der Notstand.

Trenton – 27.09.2026: Ein schwerer Küstensturm hat am Sonntag den Nordosten der Vereinigten Staaten mit Starkregen, hohen Wellen und heftigen Böen getroffen. Besonders in New Jersey kam es entlang der Küste zu Überschwemmungen. Straßen in mehreren Orten waren zeitweise unpassierbar. Einsatzkräfte bereiteten sich auf weiter steigende Wasserstände sowie Schäden durch umgestürzte Bäume und herabgerissene Stromleitungen vor.

Der Nationale Wetterdienst warnte weiterhin vor Küstenhochwasser, gefährlicher Brandung und starken Winden an der Küste New Jerseys. Für Teile der Bezirke Monmouth und Ocean galt zunächst eine Sturmwarnung, die am Nachmittag durch eine niedrigere Warnstufe ersetzt wurde. Böen konnten dort dennoch Geschwindigkeiten von bis zu 72 Kilometern pro Stunde erreichen.

Besonders betroffen waren nach Angaben der Behörden niedrig gelegene Küstenorte sowie Zufahrten zu Stränden und Uferbereichen. Für die Gegend um Barnegat bestand eine amtliche Hochwasserwarnung bis Montag, 28. September, 14 Uhr Ortszeit. Der Wetterdienst rechnete mit weiteren Niederschlägen und warnte davor, überflutete Straßen zu befahren. Schon eine schwer erkennbare Strömung kann Fahrzeuge von der Fahrbahn abbringen.

Gouverneurin Mikie Sherrill hatte bereits am Freitag für acht Bezirke New Jerseys den Notstand ausgerufen. Er gilt in Atlantic, Burlington, Cape May, Cumberland, Middlesex, Monmouth, Ocean und Salem. Die Maßnahme trat am 25. September um 17 Uhr Ortszeit in Kraft. Sie erleichtert die Abstimmung zwischen Polizei, Verkehrsbehörden, Umweltschutzstellen und kommunalen Katastrophendiensten und erlaubt es, Personal und Ausrüstung rascher in betroffene Gebiete zu verlegen.

In Manasquan an der Atlantikküste forderten örtliche Stellen Bewohner ebenerdiger Gebäude in besonders gefährdeten Bereichen zur freiwilligen Evakuierung auf. Auch aus anderen Küstenorten wurden überflutete Fahrbahnen gemeldet. Medien berichteten über zahlreiche Stromausfälle im Nordosten der Vereinigten Staaten, nachdem der Wind Bäume entwurzelt und Leitungen beschädigt hatte. Die vom Regen aufgeweichten Böden erhöhten dieses Risiko zusätzlich.

Der in den Vereinigten Staaten als Nor'easter bezeichnete Sturm verlagerte sich nur langsam in Richtung New Jersey. Nach der Prognose des Wetterdienstes sollte das System erst am Montag und Dienstag allmählich abziehen. Seine lange Verweildauer erhöhte die Gefahr wiederholter Überflutungen bei Hochwasser, weil der anhaltende Wind das Wasser über viele Stunden gegen die Küste drückte.

Für den Schiffsverkehr galten Warnungen vor stürmischer See. Vor Sandy Hook und Manasquan wurden Wellen von gut drei Metern und Böen von zeitweise mehr als 90 Kilometern pro Stunde erwartet. Die Behörden riefen dazu auf, Straßensperren zu beachten und Küstenabschnitte mit hoher Brandung zu meiden.

Quellen

  • Franceinfo
  • Büro der Gouverneurin von New Jersey
  • National Weather Service Mount Holly
  • National Weather Service Philadelphia
  • CBS News

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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