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Los Angeles Lakers sollen für 12,5 Milliarden Dollar verkauft werden

Die Los Angeles Lakers stehen Berichten zufolge erneut vor einem Eigentümerwechsel. Investor Josh Kushner und Medienmanager Bob Iger sollen die NBA-Franchise von Mark Walter übernehmen.

Los Angeles – 12.08.2026: Die Los Angeles Lakers stehen übereinstimmenden Berichten zufolge erneut vor einem Eigentümerwechsel. Investor Josh Kushner und der frühere Disney-Chef Bob Iger sollen mit Mark Walter eine Vereinbarung über den Kauf der NBA-Franchise getroffen haben. Der dabei angesetzte Unternehmenswert wird mit 12,5 Milliarden US-Dollar beziffert. Sollte die Transaktion zu diesen Konditionen vollzogen werden, wäre dies die bislang höchste Bewertung bei der Übernahme eines Profisportteams.

Einzelheiten der Vereinbarung wurden zunächst nicht veröffentlicht. Offen blieben auch der Zeitplan und mögliche Vorbehalte. Eigentümerwechsel in der NBA bedürfen üblicherweise der Zustimmung des Board of Governors, in dem die Teambesitzer vertreten sind. Die Liga hatte Walter erst am 30. Oktober 2025 nach einem einstimmigen Beschluss als Mehrheitsbesitzer der Lakers bestätigt.

Walter hatte die Mehrheit von der Buss-Familie übernommen, die den Klub seit 1979 geprägt hatte. Bei dieser Transaktion waren die Lakers mit zehn Milliarden Dollar bewertet worden – bereits damals ein Rekord im nordamerikanischen Profisport. Die nun genannte Summe liegt 2,5 Milliarden Dollar darüber. Zwischen Walters Bestätigung durch die NBA und der neuen Verkaufsvereinbarung liegen weniger als zehn Monate.

Josh Kushner ist Gründer der Investmentgesellschaft Thrive Capital. Bob Iger führte Disney über viele Jahre als Vorstandschef und gehört weiterhin zu den einflussreichsten Persönlichkeiten des amerikanischen Mediengeschäfts. Berichten zufolge kündigten beide an, die sportliche Tradition der Lakers fortzuführen und Verantwortung gegenüber der Mannschaft, ihren Anhängern und der Stadt Los Angeles zu übernehmen.

Mit 17 Meisterschaften zählen die Lakers zu den erfolgreichsten Teams der NBA. Zugleich gehören sie zu den weltweit bekanntesten Marken des Basketballs. Ihre wirtschaftliche Stärke beruht auf einer internationalen Anhängerschaft, dem großen Medienmarkt Los Angeles und einer Klubgeschichte, die eng mit zahlreichen prägenden Spielern und Titelmannschaften verbunden ist. Die gemeldete Bewertung übertrifft auch die 6,1 Milliarden Dollar deutlich, die 2025 für die Übernahme der Boston Celtics vereinbart worden waren.

Für Walter bedeutete der Verkauf einen ungewöhnlich schnellen Rückzug aus der unmittelbaren Kontrolle über eine weitere bedeutende Sportmarke. Über TWG Global und verbundene Beteiligungen ist er unter anderem bei den Los Angeles Dodgers im Baseball, den Los Angeles Sparks im Frauenbasketball, dem englischen Fußballklub Chelsea und dem Formel-1-Projekt Cadillac engagiert.

Die Rekordsumme fügt sich in den kräftigen Preisanstieg für Spitzenklubs im US-Sport ein. Lukrative Medienrechte, weltweite Vermarktungsmöglichkeiten und die Seltenheit verfügbarer Franchise-Anteile treiben die Bewertungen. Die endgültige Eigentümerstruktur der Lakers dürfte jedoch erst nach weiteren Angaben der Beteiligten und einer möglichen Zustimmung der NBA feststehen.

Quellen

  • Associated Press
  • NBA Communications
  • Los Angeles Lakers
  • Franceinfo

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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