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Metallisches Monument der Moderne: Olympiapferd „Zeus“ thront nun über dem Mont Saint-Michel

Ein Pferd aus Stahl. Kein Mythos, sondern Wirklichkeit – und zugleich ein Symbol für Technik, Kunst und das Erbe der Olympischen Spiele. Die monumentale Skulptur „Zeus“, die bereits bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele Paris 2024 für Aufsehen sorgte, wird in diesem Sommer die Besucher:innen des Mont Saint-Michel in Staunen versetzen. Vom 12. Juli bis…

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Ein Pferd aus Stahl.

Kein Mythos, sondern Wirklichkeit – und zugleich ein Symbol für Technik, Kunst und das Erbe der Olympischen Spiele. Die monumentale Skulptur „Zeus“, die bereits bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele Paris 2024 für Aufsehen sorgte, wird in diesem Sommer die Besucher:innen des Mont Saint-Michel in Staunen versetzen.

Vom 12. Juli bis zum 7. September 2025 verwandelt sich das historische Weltkulturerbe in eine Bühne für ein futuristisches Meisterwerk.

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Ein Auftritt wie aus einem Film

Der Auftakt? Spektakulär.

Am frühen Morgen des 9. Juli, Punkt 6 Uhr, wird Zeus per Helikopter auf die westliche Terrasse der Abtei gehievt. Diese filmreife Landung markiert den Beginn eines kulturellen Sommers, der auf der berühmtesten Gezeiteninsel Europas in Szene gesetzt wird. Schon einen Tag später, am 10. Juli, folgen zahlreiche Programmpunkte, die Kunst, Bewegung und Musik miteinander verweben:

Eine festliche Parade mit Pferden und Musik von 14 bis 17 Uhr auf dem Gelände der alten Kaserne.

Zwei Hip-Hop-Aufführungen auf der Terrasse – um 15 und 20 Uhr.

Und ein zirzensischer Höhepunkt: ein Pferde-Zirkus unterhalb des Mont Saint-Michel um 18 Uhr.

Hightech trifft Handwerkskunst

Doch wer oder was ist eigentlich dieser „Zeus“?

Entworfen vom renommierten Atelier blam aus der Region Nantes, steht die Skulptur für ein gelungenes Zusammenspiel aus Ingenieurskunst, Technologie und künstlerischer Vision. Ihr Aussehen: kraftvoll, metallisch, lebendig – ein fesselnder Anblick, der sich bewegt, wirkt, atmet.

Die Botschaft hinter der Skulptur ist vielschichtig: „Zeus“ verkörpert den „scientific spirit“, wie es in der Darstellung von Sanofi heißt – dem Unternehmen, das nicht nur Premium-Partner der Olympischen Spiele war, sondern auch Besitzer der Skulptur ist.

Eine bewegliche Skulptur als Ausdruck des wissenschaftlichen Fortschritts – klingt ungewöhnlich?

Ist es auch.

Und genau deshalb so faszinierend.

Seit seinem Auftritt auf der Seine während der Eröffnungsfeier hat Zeus eine regelrechte Frankreich-Tournee hingelegt. Paris, Versailles, Montpellier, Lyon, Marseille, Bordeaux, Rouen – selbst Frankfurt am Main stand auf dem Reiseplan. Nun also der Mont Saint-Michel – ein Ort, der für sich allein schon ein Kunstwerk ist.

Nach dem Sommer zieht Zeus weiter nach Nantes (19. bis 29. September) – also zurück in die Region, in der er einst entstanden ist. Fast wie ein Heimspiel.

Ein Erlebnis für alle

Gut zu wissen: Wer Zeus live erleben möchte, braucht kein Ticket zu kaufen. Der Zugang zur Skulptur ist kostenlos – lediglich der Eintritt zur Abtei des Mont Saint-Michel muss gezahlt werden.

Die Öffnungszeiten: Juli und August täglich von 9 bis 19 Uhr, im September von 9 bis 18 Uhr.

Die perfekte Gelegenheit, Hochkultur und Hightech an einem der magischsten Orte Europas zu erleben.

Zeus ist mehr als nur eine Skulptur. Er ist ein Gesprächsanstoß.

Ein Monument für das Zusammenspiel von Vergangenheit und Zukunft. Von Kulturerbe und Innovation. Und ein Sinnbild für das, was die Olympischen Spiele in Frankreich hinterlassen wollen: nicht nur Medaillen und Erinnerungen – sondern Spuren in der Gesellschaft.

Wer diesen Sommer zum Mont Saint-Michel reist, erlebt nicht nur Gezeiten und gotische Architektur, sondern auch – im wahrsten Sinne – ein Stück bewegte Kunstgeschichte.

Autor: C.H.

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