Paris – 15.09.2026: Knapp zwei Wochen vor dem Besuch von Papst Leo XIV verschärfen die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen in Paris und Seine-Saint-Denis. Die Pariser Polizeipräfektur hat zusätzliche Regeln für die Reise Ende September angeordnet. Sie betreffen Waffen, Feuerwerkskörper, Kraftstoff in tragbaren Behältern sowie den Straßenverkehr und das Parken.
Der Papst wird vom 25. bis 28. September 2026 in Frankreich erwartet. Der Reiseplan führt ihn zunächst nach Paris und Saint-Denis, anschließend nach Lourdes, Metz und Goin. Die französische Regierung stufte den Besuch Anfang September per Dekret als Großereignis ein. Dadurch können die Sicherheitsbehörden besondere Vorkehrungen für Veranstaltungen und öffentliche Räume treffen.
In Paris konzentrieren sich die Vorbereitungen auf mehrere Orte, an denen große Menschenmengen erwartet werden. Am 25. September ist eine Fahrt im Papamobil zwischen der Kirche Notre-Dame-des-Champs und dem Place Saint-Michel vorgesehen. Danach folgt ein Gottesdienst in Notre-Dame de Paris. Am Abend soll Leo XIV im Stade de France in Saint-Denis an einer Gebetswache mit jungen Menschen teilnehmen.
Die neuen Verbote gelten vor allem Gegenständen und Transporten, die in dicht besuchten Bereichen ein erhöhtes Risiko darstellen können. Nach Angaben der Polizeipräfektur sind das Mitführen und der Transport bestimmter Waffen sowie der Umgang mit Feuerwerkskörpern und pyrotechnischen Artikeln in festgelegten Zonen und Zeiträumen untersagt. Beschränkungen gelten außerdem für Kraftstoff in Kanistern und anderen tragbaren Behältern. Die genauen räumlichen Grenzen ergeben sich aus den behördlichen Anordnungen.
Für Anwohner, Gewerbetreibende und Besucher dürften vor allem die Verkehrsregeln spürbar werden. Entlang der Papamobilstrecke gilt vom 24. September um 11 Uhr bis zum 25. September um 20 Uhr ein Parkverbot. Am 25. September soll dort zwischen 6 und 20 Uhr kein Fahrzeugverkehr möglich sein. Zunächst dürfen nur Anwohner und andere Berechtigte mit entsprechendem Nachweis passieren; ab dem Mittag ist der Zugang für Besucher vorgesehen.
Auch rund um Notre-Dame werden Straßen und Uferbereiche zeitweise gesperrt. Auf der Île de la Cité und in Teilen der Île Saint-Louis sind am 25. September weitreichende Verkehrsbeschränkungen geplant. Die Stadt Paris kündigt zudem die Schließung mehrerer Metrostationen entlang der Strecke an. Geschäfte unmittelbar an der Route sollen während eines Teils des Sicherheitszeitraums geschlossen bleiben.
Am 26. September bildet eine Freiluftmesse am Place de la Concorde und auf den Champs-Élysées den Abschluss des Pariser Programms. Aufbauarbeiten beeinträchtigen den Verkehr dort bereits seit dem 2. September. Vom 16. September um 22 Uhr an werden die Einschränkungen ausgeweitet; der Abbau soll nach Angaben der Stadt bis zum 10. Oktober dauern.
Quellen
- Franceinfo
- Präfektur der Polizei von Paris
- Légifrance
- Stadt Paris
- Organisation der Frankreichreise von Papst Leo XIV
Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).