Umwelt

Partielle Mondfinsternis am Freitagmorgen über Frankreich

In der Nacht zum 28. August wandert der Mond teilweise durch den Kernschatten der Erde. In Paris erreicht die Finsternis gegen 6.12 Uhr ihren Höhepunkt, allerdings nur knapp über dem westlichen Horizont.

Paris – 27.08.2026: In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist über Frankreich eine partielle Mondfinsternis zu beobachten. Der Mond tritt dabei in den Kernschatten der Erde ein und wird zu einem großen Teil verdunkelt. In Paris erreicht das Schauspiel am Freitag, 28. August, gegen 6.12 Uhr seinen Höhepunkt. Es fällt damit in die letzten Stunden vor Sonnenaufgang.

Die Finsternis beginnt deutlich früher. In der Region Paris setzt die schwächere Halbschattenphase gegen 3.23 Uhr ein. Von etwa 4.33 Uhr an wird die partielle Verfinsterung erkennbar: Der runde Erdschatten wandert über die Mondscheibe. Nach astronomischen Berechnungen werden beim Maximum knapp 94 Prozent des Monddurchmessers vom Kernschatten erfasst.

Während der stärksten Phase kann der beschattete Teil des Mondes rötlich bis kupferfarben erscheinen. Ursache ist Sonnenlicht, das beim Durchgang durch die Erdatmosphäre gestreut und in den Erdschatten gelenkt wird. Wie kräftig die Färbung ausfällt, lässt sich jedoch nicht genau vorhersagen. Wolken, Luftfeuchtigkeit und die Transparenz der Atmosphäre beeinflussen den Eindruck.

Für Beobachterinnen und Beobachter in Paris ist vor allem die geringe Höhe des Mondes zu beachten. Zum Zeitpunkt des Maximums steht er nur wenige Grad über dem westlichen Horizont. Gegen 7.09 Uhr geht er unter, noch bevor die partielle Phase vollständig vorüber ist. Gute Aussichten bieten deshalb höher gelegene oder unverbaute Standorte mit freiem Blick nach Westen. Gebäude, Bäume und selbst niedrige Hügel können die Sicht versperren.

Anders als bei einer Sonnenfinsternis sind weder Schutzbrille noch Filter erforderlich. Das Ereignis lässt sich gefahrlos mit bloßem Auge verfolgen. Ein Fernglas oder ein kleines Teleskop macht die Grenze zwischen dem hellen und dem verdunkelten Teil der Mondscheibe deutlicher sichtbar. Wer fotografieren möchte, profitiert vor allem von einem stabilen Stativ und einer freien Horizontlinie.

Die Finsternis ist über weiten Teilen Europas und Afrikas sowie in Nord- und Südamerika sichtbar. Die Bedingungen unterscheiden sich allerdings je nach Standort. Innerhalb Frankreichs variieren Monduntergang und Sonnenaufgang regional; die Pariser Zeitangaben lassen sich daher nicht unverändert auf das gesamte Land übertragen.

Astronomisch handelt es sich um eine partielle und nicht um eine totale Mondfinsternis: Ein schmaler Rand der Mondscheibe bleibt außerhalb des Kernschattens unmittelbar von der Sonne beleuchtet. In Paris endet die Beobachtung mit dem Monduntergang, während die Finsternis andernorts noch andauert.

Quellen

  • Franceinfo
  • Institut de mécanique céleste et de calcul des éphémérides
  • NASA Eclipse Web Site
  • timeanddate.com

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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