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Partielle Sonnenfinsternis fasziniert Menschen in ganz Frankreich

Von Paris bis Biarritz verfolgten zahlreiche Menschen am Mittwochabend, wie der Mond die Sonne fast vollständig verdeckte. Im Südwesten erreichte die Bedeckung rund 99,5 Prozent.

Paris – 12.08.2026: Eine schmale Sonnensichel über dem westlichen Horizont hat am Mittwochabend Menschen in weiten Teilen Frankreichs in den Bann gezogen. Von Paris bis Biarritz versammelten sich Familien, Kinder und Amateurastronomen, um die partielle Sonnenfinsternis zu beobachten. Manche verglichen den hellen Bogen mit der vertrauten Sichel des Mondes – nur dass diesmal die Sonne selbst auf eine schmale leuchtende Kontur reduziert erschien.

Die Finsternis war im gesamten französischen Mutterland sichtbar, allerdings mit erheblichen regionalen Unterschieden. In Paris verdeckte der Mond einen großen Teil der Sonnenscheibe. Noch eindrucksvoller fiel das Schauspiel im Südwesten aus: In Biarritz erreichte die Bedeckung nach Angaben von Météo-France rund 99,5 Prozent. Vollständig verschwand die Sonne in Frankreich jedoch an keinem Ort.

Weil das Ereignis am späten Abend stattfand, stand die Sonne bereits tief über dem Horizont. Für eine gute Sicht waren deshalb freie Flächen und ein unverbauter Blick nach Westen nötig. In den Städten suchten viele Beobachtende Parks, Ufer und höher gelegene Plätze auf. Kurz vor Sonnenuntergang wurde das verbleibende Licht merklich schwächer, ohne dass es in Frankreich zur Dunkelheit einer totalen Finsternis kam.

Eine Sonnenfinsternis entsteht, wenn der Mond von der Erde aus gesehen vor die Sonne tritt und deren Licht teilweise oder vollständig abschirmt. Die Zone der totalen Finsternis verlief am 12. August über Teile des Nordatlantiks, Island und Nordspanien bis zu den Balearen. Frankreich lag außerhalb dieses schmalen Streifens, aber nahe genug, um eine außergewöhnlich starke partielle Verdeckung zu erleben.

Das französische Raumfahrtzentrum CNES hatte bereits im Vorfeld auf die besondere Sichtbarkeit hingewiesen. Eine ähnlich ausgeprägte partielle Sonnenfinsternis werde in Frankreich erst nach Jahrzehnten wieder zu beobachten sein. Selbst bei einer Bedeckung von mehr als 99 Prozent bleibt der unbedeckte Teil der Sonne allerdings so hell, dass eine totale Finsternis einen grundlegend anderen Eindruck vermittelt.

Behörden und wissenschaftliche Einrichtungen warnten daher davor, ohne geeigneten Schutz direkt in die Sonne zu blicken. Da die Finsternis in Frankreich überall partiell blieb, waren während der gesamten Beobachtungszeit zertifizierte Schutzbrillen erforderlich. Gewöhnliche Sonnenbrillen, Kamerafilter und selbst gebaute Hilfsmittel schützen die Augen nicht ausreichend. Auch Kameras, Ferngläser und Teleskope benötigen dafür geeignete Sonnenfilter.

Für viele endete die Beobachtung mit einem ungewöhnlichen Sonnenuntergang: Die teilweise verdeckte Sonne sank als schmale, helle Sichel zum Horizont, bevor sie vollständig aus dem Blickfeld verschwand.

Quellen

  • Franceinfo
  • CNES
  • Météo-France

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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