Politik & Gesellschaft

Sechsjährige in Aubagne aus akuter Absturzgefahr gerettet

Ein sechsjähriges Mädchen ist in Aubagne aus einer gefährlichen Lage im fünften Stock eines Wohnhauses gerettet worden. Nachbarn alarmierten die Feuerwehr und versuchten, das Kind bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte zu sichern.

Aubagne – 20.08.2026: Ein sechsjähriges Mädchen ist am Montagmorgen, 17. August, in Aubagne aus akuter Absturzgefahr gerettet worden. Nach Angaben von Franceinfo hing das Kind an der Außenseite einer Loggia im fünften Stock eines Wohnhauses und konnte sich nicht aus eigener Kraft in Sicherheit bringen. Bewohner der Anlage bemerkten die gefährliche Lage und alarmierten umgehend die Feuerwehr.

Der Vorfall ereignete sich in der Wohnanlage Charrel im Süden der Stadt. Nachbarn versuchten zunächst, von den darunterliegenden Wohnungen aus Kontakt zu dem Mädchen zu halten. Zugleich legten Bewohner Matratzen auf dem Boden aus, um im Fall eines Sturzes dessen Folgen abzumildern. Wegen der beträchtlichen Höhe konnte dies jedoch allenfalls eine zusätzliche Vorsichtsmaßnahme sein. Die unmittelbare Gefahr ließ sich nur durch einen gesicherten Zugang zum Kind beseitigen.

Die Feuerwehr rückte deshalb mit einer Drehleiter an. Ein Feuerwehrmann näherte sich dem Mädchen im Korb der Leiter und brachte es aus seiner Lage zurück in Sicherheit. Anschließend wurde die Sechsjährige ihrer Familie übergeben. Ob sie vorsorglich medizinisch untersucht wurde oder leichte Verletzungen erlitt, geht aus dem Bericht von Franceinfo nicht hervor.

Wie das Mädchen auf die Außenseite der Loggia gelangte, ist bislang nicht öffentlich geklärt. Die vorliegenden Angaben erlauben daher keine belastbare Aussage darüber, was sich zuvor in der Wohnung ereignet hatte. Auch zu der Frage, ob das Kind während des Vorfalls allein war, liegen keine bestätigten Informationen vor. Eine Bewertung der Verantwortung von Angehörigen oder anderen Beteiligten wäre ohne solche Erkenntnisse spekulativ.

Aubagne liegt im Département Bouches-du-Rhône, etwa 20 Kilometer östlich von Marseille. Für Einsätze dieser Art ist die Wahl des Zugangs von besonderer Bedeutung: Eine Annäherung aus dem Gebäude kann ein Kind in Panik zu einer unkontrollierten Bewegung veranlassen. Die Drehleiter ermöglichte es dem Feuerwehrmann dagegen, die Position des Mädchens von außen gezielt zu erreichen, ohne es zu weiteren Bewegungen entlang der Fassade zu zwingen.

Dass die Rettung gelang, war nach den bekannten Angaben dem raschen Handeln der Anwohner und Einsatzkräfte zu verdanken. Die Nachbarn erkannten die Gefahr, setzten den Notruf ab und blieben bis zum Eintreffen der Feuerwehr in Kontakt mit dem Kind. Wenige Minuten später konnte der Feuerwehrmann die Sechsjährige über den Leiterkorb aus dem fünften Stock holen und ihrer Familie übergeben.

Quellen

  • Franceinfo
  • Stadt Aubagne

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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