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USS George Washington löst Abraham Lincoln im Nahen Osten ab

Die US-Marine hat den Flugzeugträger USS George Washington in den Nahen Osten verlegt. Er ersetzt die USS Abraham Lincoln, deren außergewöhnlich langer Einsatz Sorgen über die Belastung und Versorgung der Besatzung ausgelöst hatte.

Washington – 20.08.2026: Der US-Flugzeugträger USS George Washington hat nach Angaben des US-Zentralkommandos am Mittwoch seinen Einsatz im Nahen Osten aufgenommen. Das Schiff löst die USS Abraham Lincoln ab, deren Besatzung seit Monaten in der Region eingesetzt war. Die Rotation wurde am Donnerstag bestätigt. Wann die Lincoln die Vereinigten Staaten erreicht und ob sie unterwegs einen Hafen anläuft, ist bislang nicht bekannt.

Die USS Abraham Lincoln war seit November 2025 unterwegs und wurde im Januar 2026 aus dem Indopazifik in den Nahen Osten umgeleitet. Ihre ursprünglich für Mai vorgesehene Rückkehr verschob sich wegen der US-Militäroperationen gegen Iran. Nach Angaben aus Washington verbrachte der Flugzeugträger mehr als 250 Tage ohne Unterbrechung auf See; die Marine bezifferte die gesamte Einsatzdauer zuletzt auf 266 Tage.

Der Wechsel folgt auf Berichte über eine hohe Belastung der Besatzung. Demokratische Abgeordnete hatten das Verteidigungsministerium wegen Hinweisen auf psychische Probleme sowie Engpässe bei Lebensmitteln und Hygieneartikeln zur Aufklärung aufgefordert. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte dagegen, die Darstellungen über die Bedingungen an Bord seien deutlich überzeichnet worden.

Der amtierende Marineminister Hung Cao teilte am 14. August mit, die Lincoln werde im Zuge einer geplanten Rotation in die USA zurückkehren. Er räumte ein, dass einige Angehörige der Besatzung während des Einsatzes psychologisch betreut worden seien. Todesfälle habe es in diesem Zusammenhang nicht gegeben. Am vergangenen Wochenende besuchte der Kommandeur des US-Zentralkommandos, Admiral Brad Cooper, das Schiff und seine Besatzung.

Mit der USS George Washington hält Washington seine Flugzeugträgerpräsenz im Nahen Osten aufrecht. Das aus dem westlichen Pazifik abgezogene Schiff operiert dort neben der USS George H. W. Bush. Die Verlegung verändert damit zugleich die Kräfteverteilung in Asien: Nach den vorliegenden Berichten befindet sich derzeit kein amerikanischer Flugzeugträgerverband mehr im westlichen Pazifik. Die George Washington ist gewöhnlich in Japan stationiert und bildet einen wesentlichen Teil der dauerhaften US-Militärpräsenz in der Region.

Die Lincoln unterstützte während ihres Einsatzes die amerikanischen Operationen im Konflikt mit Iran. Nach Angaben der Marine absolvierten ihre Flugzeuge mehr als 10.000 Einsätze und warfen über 1,5 Millionen Pfund Munition ab. Auch nach der zuletzt gesunkenen Intensität der Kämpfe bleibt die US-Marine in der Region präsent und kontrolliert weiterhin die gegen Iran gerichtete Blockade an den iranischen Häfen in der Straße von Hormus.

Quellen

  • Franceinfo
  • Associated Press
  • Anadolu Ajansı

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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