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Vier Franzosen nach Flutkatastrophe im Himalaya vermisst

Nach den verheerenden Überschwemmungen in Nepal und Tibet werden vier französische Staatsangehörige vermisst. Beschädigte Straßen und instabile Hänge erschweren die Suche.

Kathmandu – 28.08.2026: Nach den verheerenden Überschwemmungen und Erdrutschen in Nepal und der chinesischen Region Tibet werden vier französische Staatsangehörige vermisst. Das französische Außenministerium bestätigte am Freitag, dass es sich um drei Frauen im Alter von 35, 38 und 47 Jahren sowie einen 46-jährigen Mann handelt. Weitere Angaben zu ihren Reisewegen oder letzten bekannten Aufenthaltsorten machte das Ministerium zunächst nicht.

Die Katastrophe ereignete sich am 26. August in der Himalaya-Grenzregion zwischen Nepal und China. Eine Schlammlawine und eine nachfolgende Sturzflut verwüsteten mehrere Täler und beschädigten Straßen, Gebäude sowie Einrichtungen an Grenzübergängen. Auf nepalesischer Seite sind unter anderem Gebiete rund um Timure, Syabrubesi, Nuwakot, Dhading und Muglin betroffen. Abgerissene Verkehrsverbindungen und instabile Hänge erschweren es den Rettungskräften, abgelegene Orte zu erreichen.

Nepalesische und chinesische Stellen meldeten am 28. August weiterhin zahlreiche Tote, Verletzte und Vermisste. Die Opferzahlen blieben vorläufig, weil die Sucharbeiten andauerten und Meldungen aus schwer zugänglichen Gebieten nur mit Verzögerung eintrafen. Unter den nicht auffindbaren Menschen befinden sich auch ausländische Reisende. Die Region zieht Trekkinggäste, Bergsteiger und Pilger an. In entlegenen Tälern fehlt vielerorts eine verlässliche Mobilfunkverbindung, sodass ein ausbleibender Kontakt allein noch keinen gesicherten Rückschluss auf das Schicksal einzelner Menschen zulässt.

Nach Einschätzung von Fachleuten begann das Unglück mit einem massiven Felssturz, der Teile eines Gletschers mit sich riss. Große Mengen Wasser, Eis, Geröll und Schlamm schossen daraufhin durch die Flusstäler. Oberhalb einzelner Schadensgebiete stauten sich weitere Wassermassen. Die Behörden überwachen diese Bereiche, da ein Bruch natürlicher Barrieren eine neue Flutwelle auslösen und laufende Rettungseinsätze gefährden könnte.

Frankreich hatte bereits am 27. August Nepal und China seine Anteilnahme ausgesprochen. Das Außenministerium rief französische Staatsangehörige dazu auf, die betroffenen Regionen zu meiden und den Anweisungen der nepalesischen Behörden zu folgen. Reisende sollen zudem die aktuellen Hinweise der nepalesischen Tourismusbehörde beachten. Die französischen Konsulardienste bemühen sich um Kontakt zu Reisenden und unterstützen Angehörige bei der Suche nach Informationen.

Die Bergungstrupps müssen unter schwierigen Bedingungen arbeiten: Zufahrtsstraßen sind zerstört, Hänge können erneut abrutschen, und Trümmer versperren den Zugang zu Siedlungen. Neben der Suche nach Vermissten versorgen die Einsatzkräfte Menschen, die von den Verkehrswegen abgeschnitten sind. Wie lange die Suche nach den vier französischen Staatsangehörigen dauern wird, ließ sich am Freitag nicht absehen.

Quellen

  • France Diplomatie
  • Franceinfo
  • Associated Press
  • Le Monde

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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