Umwelt

Waldbrand bei Dijon nach zwölf Hektar unter Kontrolle

Bei Plombières-lès-Dijon haben Einsatzkräfte einen Waldbrand unter Kontrolle gebracht. Zwölf Hektar Vegetation verbrannten, zwei Feuerwehrleute wurden verletzt. Die Brandursache ist noch ungeklärt.

Plombières-lès-Dijon – 30.09.2026: Der Waldbrand bei Plombières-lès-Dijon nordwestlich von Dijon ist nach umfangreichen Löscharbeiten unter Kontrolle. Nach Angaben der Behörden verbrannten rund zwölf Hektar Vegetation. Gebäude wurden demnach nicht beschädigt. Zwei Feuerwehrleute erlitten während des Einsatzes Verletzungen. Am Mittwochmorgen blieben etwa 30 Einsatzkräfte vor Ort, um Glutnester zu löschen und ein Wiederaufflammen zu verhindern.

Das Feuer war am Dienstag, 29. September, am späten Nachmittag im Bereich der Rue de Bonvaux und des Chemin de la Pérouse ausgebrochen. Auf dem Höhepunkt des Einsatzes mobilisierte der Feuerwehr– und Rettungsdienst des Départements Côte-d'Or rund 120 Kräfte. Sie schützten Häuser und Nebengebäude, die von den Flammen bedroht waren. Bewohner gefährdeter Bereiche mussten am Abend ihre Häuser verlassen.

Die Einsatzleitung meldete in der Nacht noch zwei aktive Brandherde in schwer zugänglichem Gelände. Trockenes Pflanzenmaterial, Wind sowie die bewaldeten und teilweise steilen Flächen erschwerten die Arbeiten. Dass ein Brand als unter Kontrolle gilt, bedeutet zunächst, dass er sich nicht weiter ausbreitet. Vollständig gelöscht war das Feuer am Mittwoch noch nicht. Die verbliebenen Teams konzentrierten sich deshalb auf Nachlöscharbeiten und die Überwachung der betroffenen Flächen. Zum Zustand der beiden verletzten Feuerwehrleute lagen keine genaueren offiziellen Angaben vor.

Der Brand beeinträchtigte am Dienstagabend auch den Bahnverkehr. Die Verbindung zwischen Paris und Dijon wurde wegen des Einsatzes zeitweise unterbrochen. Züge mussten warten, Reisende waren von erheblichen Verspätungen betroffen. Noch am Abend konnte der Verkehr wieder aufgenommen werden. Die Sperrung war notwendig geworden, weil die Feuerwehr in unmittelbarer Nähe der Strecke arbeitete und eine weitere Ausbreitung der Flammen nicht ausgeschlossen werden konnte.

Zur selben Zeit wurden in der Ouche-Talregion weitere Feuer gemeldet, darunter bei Velars-sur-Ouche. Auch dort gelang es den Einsatzkräften, die Ausbreitung zu stoppen. Der Brand bei Plombières-lès-Dijon band wegen seiner Größe und der bedrohten Gebäude jedoch einen erheblichen Teil der verfügbaren Kräfte.

Die Ursache des Feuers war am Mittwochnachmittag weiterhin ungeklärt. Einige Anwohner äußerten gegenüber Franceinfo den Verdacht, der Brand könne absichtlich gelegt worden sein. Belege dafür gibt es bislang nicht; Feuerwehr und Präfektur bestätigten keine solche Vermutung. Weitere Untersuchungen sollen klären, wo und unter welchen Umständen das Feuer ausbrach. Behördlich bestätigt sind bislang die verbrannte Fläche von zwölf Hektar, die Verletzung zweier Feuerwehrleute und das Ausbleiben von Gebäudeschäden.

Quellen

  • Franceinfo
  • Info Chalon unter Berufung auf die Präfektur Côte-d'Or und SDIS 21
  • TF1 Info

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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