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Waldbrand bei La Mierla bleibt aktiv: bis zu 32.000 Hektar betroffen

Der Großbrand in der Sierra Norte von Guadalajara hat sich nach Angaben vom 21. Juli auf ein Gebiet von rund 30.000 bis 32.000 Hektar ausgeweitet. Mehr als 1.200 Menschen aus 34 Ortschaften waren weiterhin…

La Mierla – 22.07.2026: Der seit dem 16. Juli brennende Waldbrand bei La Mierla in der Sierra Norte der Provinz Guadalajara ist weiterhin nicht vollständig unter Kontrolle. Nach dem zuletzt am Dienstag, 21. Juli, veröffentlichten Lagebild betrifft das Feuer ein Gebiet von etwa 30.000 bis 32.000 Hektar. Die Einsatzleitung bewertet die Lage als Phase der Stabilisierung, warnt jedoch vor weiterhin aktiven Brandabschnitten.

Im Mittelpunkt der Löscharbeiten steht der linke Flügel des Brandes nahe Condemios de Arriba und Condemios de Abajo. Dort konzentrieren die Kräfte ihre Angriffe auf die noch aktiven Feuerfronten. Zuvor hatte der Schutz von bewohnten Orten Vorrang. Die Einsatzleitung teilte mit, dass die Ausbreitung in Richtung der Provinz Soria zunächst gebremst worden sei, das gesamte Brandgebiet aber weiterhin als aktiv gelte.

Mehr als 1.200 Menschen aus 34 Ortschaften konnten nach Behördenangaben noch nicht in ihre Häuser zurückkehren. Eine Rückkehr einzelner Einwohner wird geprüft, soll aber jeweils von der konkreten Gefährdungslage abhängen. In Humanes betreute das Rote Kreuz weiterhin rund 80 Evakuierte in einer Notunterkunft. Auch in der benachbarten Region Kastilien und Leon wurden vorsorglich Orte geräumt.

Der Brandumfang und das unwegsame Gelände machen den Einsatz besonders schwierig. Schluchten und Täler können die Ausbreitung der Flammen beschleunigen, während Waldwege und steile Hänge den Zugang für schwere Fahrzeuge erschweren. Am Montag arbeiteten nach Angaben der Regionalregierung zeitweise mehr als 1.000 Einsatzkräfte in wechselnden Schichten. Bis zu 29 Luftfahrzeuge waren gleichzeitig im Einsatz, unterstützt von der spanischen Militäreinheit UME und staatlichen Waldbrandbrigaden.

Die genannte Fläche bezeichnet das vom Feuer betroffene Gebiet innerhalb eines rund 120 Kilometer langen Perimeters. Sie ist deshalb vorläufig und nicht mit einer abschliessend vermessenen, vollständig verbrannten Fläche gleichzusetzen. Die Regionalregierung von Kastilien-La Mancha will nach Abschluss der akuten Brandbekämpfung einen Wiederaufbau- und Wiederherstellungsplan für die Sierra Norte vorbereiten. Die spanische Umweltministerin Sara Aagesen stellte eine Beteiligung des Zentralstaats an diesem Programm in Aussicht.

Neben Wäldern und Weideflächen sind auch die wirtschaftlichen Grundlagen vieler kleiner Gemeinden betroffen. Die Region lebt unter anderem von Forstwirtschaft, extensiver Viehhaltung und ländlichem Tourismus. Kommunen befürchten zudem Folgen für die Wasserversorgung, falls Asche bei späteren Niederschlägen in den Stausee Beleña gespült wird. Besonders aufmerksam beobachten die Behörden den Schutz ökologisch wertvoller Gebiete rund um den Pico Ocejón und den Buchenwald Hayedo de Tejera Negra.

Quellen

  • Regierung von Kastilien-La Mancha
  • El País
  • EFE
  • Franceinfo

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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