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Waldbrand bei Saragossa erfasst rund 14.000 Hektar

Der weiter aktive Waldbrand bei Orés in der Provinz Saragossa hat nach aktuellen Angaben rund 14.000 Hektar erfasst. Mehrere Orte in Aragonien und Navarra bleiben geräumt, während starke und wechselnde Winde den Einsatz erschweren.

Orés – 17.07.2026: Der Waldbrand in der Gemeinde Orés in der nordspanischen Provinz Saragossa hat sich am Freitag weiter ausgebreitet und nach aktuellen Angaben rund 14.000 Hektar erfasst. Das Feuer in der Region Cinco Villas ist weiterhin nicht unter Kontrolle. Die Einsatzleitung konzentriert sich darauf, bewohnte Gebiete zu schützen und eine weitere Ausdehnung der Flammen zu verhindern.

Mehr als tausend Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Betroffen sind die aragonesischen Orte Orés, Asín, Luesia, Malpica de Arba und Uncastillo sowie Petilla de Aragón in der benachbarten Region Navarra. Für viele Evakuierte wurden Unterkünfte in Ejea de los Caballeros organisiert. Die Behörden halten die Räumungen aufrecht, weil die Lage entlang des weitläufigen Brandgebiets weiterhin unsicher ist.

Nach Angaben der Regionalregierung und der Einsatzkräfte arbeiten mehrere hundert Feuerwehrleute, Einsatzfahrzeuge und Luftfahrzeuge an der Brandbekämpfung. Am Freitag waren mehr als 450 Menschen im Einsatz. Unterstützt werden die Teams durch Drohnen, die während der Nacht die Beobachtung des Brandverlaufs und die Planung weiterer Maßnahmen erleichtern sollen.

Besonders schwierig sind die wechselnden Windverhältnisse. Sie können die Richtung der Flammen kurzfristig verändern und neue Brandfronten erzeugen. Das Feuer hat inzwischen einen Umfang von rund 60 Kilometern erreicht. Die Kombination aus landwirtschaftlich genutzten Flächen, Buschland, Waldzonen und schwer zugänglichen Schluchten erschwert den Zugang für die Einsatzkräfte zusätzlich.

Mehrere Straßen im Umfeld des Brandes bleiben gesperrt. Dazu gehören Abschnitte der A-1204, der A-1202, der CV-813, der CV-841 und der CV-628. Die Stromversorgung in den betroffenen Ortschaften wurde nach Angaben spanischer Medien wiederhergestellt. Die Verkehrsbehörden bitten Reisende, die Sperrungen zu beachten und die Einsatzwege für Feuerwehr und Rettungsdienste freizuhalten.

Der Brand war am Mittwoch, dem 15. Juli, im Gemeindegebiet von Orés ausgebrochen und hatte sich rasch ausgebreitet. Spaniens nationale Sicherheitsbehörde meldete am Freitagmorgen zunächst mehr als 7.600 betroffene Hektar. Im Tagesverlauf stieg die Schätzung deutlich an. Die Zahlen bleiben vorläufig, da die genaue Kartierung eines sich bewegenden Brandes erst nach einer Stabilisierung der Lage möglich ist.

Die spanische Umweltministerin Sara Aagesen und Vertreter des Zivilschutzes besuchten am Freitag die Einsatzleitung in der Provinz Saragossa. Vorrang haben nach Angaben der Behörden der Schutz der Bevölkerung, die Sicherung der geräumten Orte und die Eindämmung des Feuers. Für Samstag, den 18. Juli, bereiten sich die Einsatzkräfte auf weiterhin schwierige Wetterbedingungen mit warmer, trockener Luft und wechselnden Winden vor.

Quellen

  • Departamento de Seguridad Nacional Spanien
  • Europa Press
  • EFE
  • El País

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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