Umwelt

Waldbrand im Var bleibt aktiv: 1.500 Einsatzkräfte sichern Orte rund um Correns

Der Waldbrand im Zentrum des Départements Var hat bis Sonntagabend rund 1.850 Hektar erfasst. Evakuierungs- und Schutzanordnungen wurden aufgehoben, doch Glutnester und große Hitze erschweren weiterhin die Löscharbeiten.

Correns – 02.08.2026: Der am Freitag ausgebrochene Waldbrand im Zentrum des Départements Var ist nach Angaben der Einsatzleitung weiterhin nicht endgültig unter Kontrolle. Bis Sonntagabend hatte das Feuer rund 1.850 Hektar erfasst. Gegenüber dem Stand vom Sonntagmorgen vergrößerte sich die betroffene Fläche nur geringfügig. Am Boden und aus der Luft bekämpften Einsatzkräfte erneut aufflammende Brandstellen in einem von großer Hitze, Trockenheit und wechselnden Winden geprägten Gebiet.

Der Direktor der Feuerwehr im Var, Eric Grohin, erklärte am Sonntagnachmittag, wegen verbliebener Hitzezonen sei noch nicht absehbar, wann der Brand vollständig gesichert werden könne. Die Löscharbeiten dürften mehrere Tage dauern. Temperaturen von mehr als 36 Grad und eine Luftfeuchtigkeit zwischen 15 und 25 Prozent erschweren nach Einschätzung des Einsatzkommandos die Arbeit. Unter solchen Bedingungen können Glutnester auch nach einer vorübergehenden Beruhigung erneut Feuer fangen.

Am Sonntag registrierten die Einsatzkräfte zwei größere Wiederaufflammungen. Nach Angaben von Präfekt Simon Babre brachten Bodenkräfte und Löschflugzeuge beide Brandstellen rasch unter Kontrolle. Wegen der insgesamt günstigeren Lage hoben die Behörden am Abend die vorsorglichen Evakuierungs- und Schutzanordnungen auf. Rund 1.500 Feuerwehrleute blieben jedoch im Einsatz. Sie überwachten die Ränder des Brandgebiets, kühlten heiße Stellen und sicherten Wohnhäuser in den betroffenen Gemeinden.

Nach dem bisherigen Stand der Behörden wurden 70 Häuser beschädigt, 41 davon vollständig zerstört. Allein in Correns brannten nach Angaben der Gemeindeverwaltung mehr als zehn Gebäude aus. Das Ausmaß der Schäden macht die Sicherung der Siedlungen weiterhin zu einer zentralen Aufgabe, auch wenn die Flammenfront vorerst kaum noch vorrückt.

Der Brand entwickelte sich südlich eines anderen großen Feuers am Massiv Gros Bessillon, das vier Tage zuvor als gesichert gemeldet worden war. Beide Ereignisse sind nach den vorliegenden Angaben voneinander zu unterscheiden. Der jüngste Brand ist bereits der vierte größere Einsatz, den die Feuerwehr seit dem 19. Juli im Zentral-Var bewältigen muss. Seit Anfang Juli wurden dort laut Behörden rund 7.450 Hektar durch Brände zerstört.

Betroffen ist eine ländliche Region mit Weinbergen, Olivenhainen, Waldflächen und mehreren dicht bebauten Ortschaften. Trockene Vegetation und Wind begünstigen dort eine schnelle Ausbreitung. Die zunächst gemeldeten 1.250 Hektar sind inzwischen überholt; die jüngste bestätigte Bilanz beträgt rund 1.850 Hektar. Die Einsatzkräfte konzentrieren sich auf die verbliebenen Brandnester sowie den Schutz der Siedlungen rund um Correns, Pontevès und Barjols.

Quellen

  • Agence France-Presse
  • Präfektur des Var
  • Franceinfo

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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