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Waldbrand im Var flammt erneut auf: Einsatzkräfte kämpfen am Gros Bessillon

Im Département Var hat ein bereits festgesetzter Waldbrand erneut an Stärke gewonnen. In den zuvor schwer betroffenen Bereichen rund um Barjols, Correns und Châteauvert bleiben Feuerwehr und Sicherheitskräfte im Einsatz.

Barjols – 01.08.2026: Der Waldbrand im Gebiet des Gros Bessillon im Département Var hat nach Behördenangaben erneut an Kraft gewonnen. Vier Tage nachdem die Einsatzleitung den Brand als festgesetzt gemeldet hatte, breiteten sich Flammen wieder aus. Die Behörden beschrieben die Ausbreitung gegenüber Franceinfo mit einem drastischen Vergleich: Das Feuer bewege sich schneller als ein galoppierendes Pferd.

Der Brandherd liegt im Zentrum des Var, in einer Landschaft aus Wald, Buschwerk und verstreuten Wohnhäusern. Besonders betroffen waren in den vergangenen Tagen die Sektoren Barjols, Correns und Châteauvert. Die Präfektur hatte dort wiederholt vor aktiven Glutnestern gewarnt. Bewohner sollten abgesperrte Bereiche nicht eigenmächtig betreten und erst nach ausdrücklicher Freigabe in evakuierte Zonen zurückkehren.

Das Feuer am Gros Bessillon war am 21.07.2026 ausgebrochen. Bereits am Morgen des 22.07.2026 bezifferte die Präfektur die verbrannte Fläche auf rund 2500 Hektar. Damals standen mehrere Orte unter erheblichem Druck, während Löschflugzeuge, Hubschrauber und Bodentrupps versuchten, die Flammen an den Rändern des Brandgebiets aufzuhalten. Nach offiziellen Angaben wurden 30 bis 40 Häuser beschädigt.

Auch nach einer ersten Stabilisierung blieb die Lage arbeitsintensiv. Ende Juli waren laut Präfektur rund 1000 Feuerwehrleute und 270 Fahrzeuge eingesetzt, um Brandränder zu sichern und wieder aufflammende Stellen zu löschen. Sinkender Wind und höhere Luftfeuchtigkeit hatten den Einsatzkräften zeitweise geholfen. Die erneute Ausbreitung zeigt jedoch, wie schnell sich die Lage bei trockener Vegetation und auffrischendem Wind wieder verändern kann.

Die Gendarmerie unterstützt die Feuerwehr bei Absperrungen, Evakuierungen und der Sicherung der betroffenen Straßen. Ihre Aufgabe ist auch deshalb wichtig, weil einzelne Rückkehrer in den vergangenen Tagen trotz bestehender Anweisungen in gefährdete Bereiche gefahren waren. Das kann Rettungswege blockieren und zwingt Einsatzkräfte dazu, Personal von den Löscharbeiten abzuziehen.

Zur Ursache des Brandes liegt in den aktuell verfügbaren offiziellen Mitteilungen kein abschließendes Ermittlungsergebnis vor. Die Behörden nennen daher weder einen bestätigten Auslöser noch Verantwortliche. Für die Menschen in den Orten rund um den Gros Bessillon bedeutet die neue Entwicklung vor allem, dass die Gefahr nicht mit der ersten Meldung über einen festgesetzten Brand endet.

Die Präfektur hält die Schutzmaßnahmen im betroffenen Gebiet aufrecht und verweist auf die Anweisungen der örtlichen Sicherheits- und Rettungskräfte. Der Einsatz konzentriert sich weiter auf die aktiven Brandstellen und die Sicherung der bereits verbrannten Flächen, damit aus Glutnestern kein weiterer großer Flammenfront entsteht.

Quellen

  • Franceinfo
  • Präfektur des Var
  • Gendarmerie nationale

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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